Licht am Ende des Schuhs

Meine Umstellung auf minimales Laufschuhwerk ist inzwischen soweit fortgeschritten, dass ich mein erstes Paar Five Fingers geschrottet habe. Von allem was ich an Minimalen zur Verfügung habe – und das ist nicht gerade wenig – laufe ich die V-Runs am allerliebsten. Dementsprechend häufig kamen sie zum Einsatz. In der Masse waren sie dabei auf Asphalt unterwegs, aber auch Schotterwege und unbefestigte Wege kamen unter ihre Sohlen.

Da es ja keine Dämpfung gibt, die ihren Geist aufgeben kann, war ich gespannt, wie lange die Teile halten. Nicht allzu lange, wie ich feststellen durfte. Die Sohlen zeigten recht schnell deutlichen Verschleiß und während der letzten Läufe war das Material soweit abgerieben, dass sich schon Löcher ankündigten. Mein 24 km-Lauf vom vergangenen Samstag hat ihnen dann den Rest gegeben. Nach dem Lauf über viel groben Asphalt und Schotter waren die Sohlen komplett durch, so dass das Licht durch sie hindurchschien und ich auf kleiner Fläche wieder barfuß unterwegs war 😆

Bis zu diesem Totalausfall haben die V-Runs exakt 504,1 km hinter sich gebracht. Nicht gerade viel. Meine klassischen Laufschuhe hielten immer so um die 800 bis 900 km und dann war nicht die Sohle sondern die Dämpfung im Eimer.

Ich muß zugeben, dass ich mir durchaus ein paar mehr Kilometer Lebensdauer gewünscht hätte, zumal der Oberschuh noch tiptop in Ordnung ist. Aber das tut meiner Liebe zu diesen Teilen jetzt keinen dramatischen Abbruch. Die neuen sind schon da und mit denen geht es auch gleich wieder auf Piste.

04.08.18 19

Von oben sind die Alten eigentlich fast nur am Staub zu erkennen

 

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