Helfersyndrom

Nach zwei Jahren Abwesenheit wegen eigener Teilnahme an Läufen konnte ich mich gestern mal wieder als Helfer beim Oldenburg Marathon blickenlassen. 5.000 Läufer auf den verschiedensten Distanzen gingen an den Start, neuer Rekord. Trotzdem wird es im kommenden Jahr die Marathondistanz nicht mehr geben. Ich habe es leider kommen sehen.

Zusammen mit Hermann konnte ich wieder den altbekannten Posten und die Streckensicherung für die 10 und 5 km-Läufer übernehmen. Diese Läufe hatten mit Abstand die größten Teilnehmerfelder.

Zwischen den beiden Läufen lagen satte 4 Stunden, die wir teilweise zum Anfeuern an der Marathonstrecke verbracht hatten. Und mit Teetrinken 🙂 Für ein ausgiebiges Päuschen auf dem mitgebrachten Gestühl war es aber zu frisch. Trockene 10 – 12° waren für die Läufer aber ideal. Allerdings ist der Oldenburger ansich nicht gerade ein begeisteter Zuschauer, so war man nicht nur als Streckenposten sondern auch als Anfeuerer und Motivator gefragt. So manche und  mancher war doch recht dankbar dafür. Da haben die insgesamt sieben Stunden doch überwiegend Spaß gemacht.

Ohne Anfeuerung bin ich heute auf eine letzte Laufrunde vor München gegangen. Einfach nochmal die Beine ausschütteln. 10,5 km etwas zu flott angegangene Kilometer, aber es lief ganz zufriedenstellend. Der Herbst gerät so langsam in Farbenrauch. Für mich die schönste Laufzeit.