Meine liebste Jahreszeit

… ist ja bekannter Maßen der Herbst und in diesem Jahr ist er wirklich vom Feinsten. Angenehm warm, viel Sonne, kaum Regen. Offensichtlich also kein Wunder, dass ich schon im Oktober so gut und viel unterwegs war.

Den gestrigen Sonntag Vormittag fügte sich ein weiterer, schöner Herbstlauf in die lange Reihe seiner tollen Vorgänger ein. Es ging zu den beiden Bornhorster Seen. Milde Temperatur, eine Handvoll Sonnenstrahlen, ein paar Tropfen Regen und ansonsten Farben, Farben, Farben. Ich kann davon den Hals nicht vollkriegen 🙂

Heute kam zur Krönung noch endlich einmal Dauerregen dazu. Die soften Sandwege im Gellener Moor wurden dadurch noch softer und weckten das Spielkind in mir. Pfützenlaufen ohne Risiko. Erstaunlich sauber bin ich dabei trotzdem geblieben.

Auch der November meint es bislang sehr gut mit mir. Von mir aus könnte es so weitergehen 😎

Advertisements

Besuch

Ein schöner Morgenlauf mit Freunden, in dieser Konstellation bislang einmalig.

Der leichte Frost verabschiedete sich gerade als ich mich mit Heimo und Rainer zu einer frühen Runde bei schönstem Sonnenschein und glasklarer Luft aufmachte. Einmal Kleiner Bornhorster See und zurück durch eine Herbstwunderlandschaft.

 

Ein knappes Stündchen, perfekt für Rainers Wiedereinstieg und um die Reserven zu schonen für das, was an diesem Tag noch so alles anstand. Und das sich Heimo und Rainer auf Anhieb verstanden haben, versteht sich ja von selber. Eine tolle Tour!

Unbezahlbar

06.08.18 05

Sieben Kilometer im 12° frischen Morgennebel bei aufgehender Sonne, ein Traum! Das anschließende Bad im Kleinen Bornhorster See, der wärmer war als die Luft, ein Hochgenuß! Der beispiellos frische Start in den Arbeitstag, unbezahlbar!

Und das alles nur als Folge eines eine Stunde vor dem Weckerklingeln Wachwerdens und nicht wieder einschlafen Könnens.

06.08.18 08

Fahne im Wind, Mimimi und vermeintliche Regentropfen

Zwei einsame People waren wir am Donnerstag zur Utkiek-Runde. Lediglich Stephan hat sich mit mir zusammen eingefunden. Den anderen war es offensichtlich zu warm. Ich bin da also nicht der einzige, der da so seine Hitzeproblemchen hat 😛 In unserer trauten Zweisamkeit mußte Stephan denn damit leben, was ich in den vielen heißen Wochen schon nur zu gerne getan habe, ich entledigte mich meines Laufleibchens. Zwischendurch hing ich es auf einem der drei „Gipfel“ einmal als Fahne in den Wind. In den Oldenburger Höhe wehte nämlich ein angenehmes Lüftchen und machte das Laufen noch einigermaßen verträglich 🙂

Auf einer kurzen Morgenrunde zweimal um den Kleinen Bornhorster See wollte ich dann mal ausprobieren, wie meine Füße denn auf den feinen Schotter reagieren, mit dem der Rundweg ausstaffiert ist. Naja, ging so. Der feine Schotter per se ist nicht das Problem, etwas pickselig, aber gut auszuhalten. Schlimmer sind da schon die etwas größeren Schottersteine, die sich in gleicher Farbe getarnt, immer mal wieder dazwischen mogeln. Wenn man die Teile erwischt ist es schon recht unangenehm. Und so gurkte ich die 4,3 km nicht ganz so entspannt wie gewünscht, immer darauf bedacht, mir nicht weh zu tun. Ziemlich Mimimi also, was sich auch in der Pace von deutlich über Sieben niederschlug. Da kann ich noch etwas an mir arbeiten, so ich denn will.

Am heutigen Samstag war es mal nicht ganz so heiß. Top-Gelegenheit für einen etwas längeren Lauf, zumal mein Freund, der Wind, und ein paar Wolken das ihre zu erträglichen Bedingungen beitrugen. Trotzdem war mir warm und wie ein Vorher/Nachhervergleich auf der Waage ergab, habe ich 2 1/2 Liter auf 24 km ausgeschwitzt, ein Verbrauch wie ein SUV, aber zum Glück halt doch nur Wasser mit etwas Salz 😆 Deshalb zerstreute sich auch die Hoffnung, dass es Regentropfen waren, die mich gelegentlich trafen, ich bombadierte mich nämlich mit meinem eigenen Schweiß, der vom edlen Haupte tropfend, immer mal wieder Arme und Beine erwischte.

Zwischendurch ließen ungefähr 1 1/2 km mulliger Sandweg die Achillessehnen ächzen, aber ansonsten lief es insgesamt wieder ganz anständig. Aus dem recht mauen Tempo komme ich zwar nicht raus, wäre aber auch verrückt, dass gerade bei diesen Wetterbedingungen zu versuchen. Es läuft, langsam aber stetig 🙂

Morgenstund …

Erst schauen, dann lesen 😎

… sprach der besagte Deichläufer und trabte von dannen.

Ein kurzer Gewittersturm am Vorabend hatte dem Wärmewahnsinn zumindestens für ein paar Stunden den Garaus gemacht. Wie gesagt, dass mußte ausgenutzt werden und ich wurde reichlich belohnt für meine frühausteherische Heldentat.

Der 3,5 km von Zuhause entfernte Kleine Blankenburger See war der Startpunkt meines Laufs, der mich die ersten eineinhalb Stunden durch zauberhafte Frühnebelstimmung und durch Morgentau glitzernde Moor- und Wiesenwelten führte. Im Moor sorgte hohes, den Weg überwucherndes und klitschnaßes Gras für klitschnaße Füße und somit für ein paar Kilometer für eine willkommene, zusätzliche Erfrischung.

Mit steigender Sonne verschwand diese wunderbare Fabelwelt aus Nebel und Tau und ich wechselte auf die Huntestrecke. Trotz der traumhaft moderaten Temperaturen floß der Schweiß in Strömen und ich gönnte mir nach 17 km zwei Salztabletten aus dem superpraktischen Behältnis aus dem Haus Runningblog, das mir vor kurzem ins Haus geschickt wurde. Danke noch einmal an dieser Stelle, liebe Elke 🙂

Wieder weg von der Hunte ging es auch schon langsam auf die Schlußkilometer dieses kurzweiligen und längsten Brummers seit dem Hermannslauf Ende April. Nach gut 31 km im moderaten Tempo (zu mehr wäre ich aber auch nicht fähig gewesen 😉 ) kurvte ich auf den Parkplatz des Kleinen Bornhorster Sees. Uhr abgedrückt, Laufrucksack ins Auto, Handtuch gegriffen und dann ab in die Fluten!

Was hatte ich mich auf diese Erfrischung gefreut! Ca. eine halbe Stunde plantschte ich vor mich hin und machte sogar ungefähr soviel Schwimmzüge wie ich Kilometer gelaufen bin 😆

Dann ging es ab nach Hause. Superzufrieden darüber, dass ich diese idealen Bedingungen genutzt hatte und so einen Lauf erleben durfte, der mir nicht eine Sekunde schwer fiel, trotz nur eines Bechers Tee und eines Bechers Vla vorweg und zwei Cola-Gels während des Laufs. Ich würde sagen,  der (späte) Auftakt der Marathonvorbereitung mehr als geglückt.

Organspender

Die Schnürsenkel der Magical Shoes haben mich durch ihr ständiges Aufgehen zum Wahnsinn getrieben. Da sie sind fast so elastisch wie ein Gummiband sind, halten sie nicht einmal mit Doppelknoten. Wie praktsich, dass da noch meine ausrangierten Laufsofas Nike Pegasus mit all ihren Verwandten im großen Plastiksack auf ihr weiteres Schicksal warten. So habe ich deren Schnürsenkel in die Magicals transplantiert und Ruhe ist. Da ging sich Sonntag doch sogar gleich ein gut 14 km langer Lauf im 5:46iger Tempo aus. Durch meine Umstellung war ich schon lange nicht mehr so „flott“ auf dieser Distanz unterwegs gewesen 🙂 Vielleicht lag es aber auch am Slalomlauf um die Schafshinterlassenschaften, die künftige Barfußläufe nun wieder spannend machen 😆 Naja, immer noch besser als zu fest im Sattel zu sitzen 😀 Ansonsten fehlte es nur noch irgendwie an Farbe in der Natur.

Diese Farblosigkeit setzte sich auch gestern fort. Zwar ließ es sich das erste Mal ohne Jacke laufen, aber Himmel und Erde gingen immer noch eine freudlose Allianz aus Grau- und Brauntönen ein. Das langsam zurückweichende Wasser in den Bornhorster Wiesen macht das Bild auch nicht gerade schöner.

Ich gurkte mir eine Strecke durch die Bornhorster Wiesen, um den Großen und den Kleinen Bornhorster See und über den Damm der alten Braker Bahn …

… zusammen. Den letzten Kilometer lief ich noch mit einem Graubrot in der Hand um nach gut 18 km nicht mehr so ganz taufrisch, aber durchaus zufrieden wieder zuhause aufzuschlagen 🙂

Durch die Zeitumstellung reicht das Tageslicht jetzt wieder für ausgiebige Feierabendläufe, auch ohne Sonne. Immerhin  🙂

Wie Schumi

… fühlte sich offensichtlich der Busfahrer mit dessen Linienbus ich heute abend die Heimreise vom Weihnachtsmarkt antrat. Mit drei tollen, mir sehr wertvollen Kollegen war ich zuvor erst Essen gegangen und anschließend in einer Glühweinbude auf dem Weihnachtsmarkt gestrandet bzw. versackt 🙄 Zwei Bier und drei Glühwein später trat ich dann mit besagtem Busfahrer die Fahrt nachhause an, wobei ich mir durchaus einen etwas sinnigeren Fahrstil gewünscht hätte. Stattdessen hat er Gas gegeben und den Bus in die Kurven geschmießen wie ein Formel Eins-Fahrer, puuuhhh 😆 Da tat es gut, die 350 m von der Bushaltestelle bis zur Haustür barfuß zu gehen und mich dabei etwas zu erholen, herrlich. Das hat nochmal so richtig gut getan 😎

Vor dem kleinem Gelage hatte ich die Gelegenheit einen kurzen Tageslichtlauf zu genießen. Der wunderbare, schöne Schnee vom Vortag …

… hatte sich zwar inzwischen in eine gruselige Gemengelage aus Schnee, Eis, Schneegesulz, Matsch und Pfützen verwandelt, …

… aber nachdem die Füße nach 1 1/2 Kilometern trotz kompletter Durchnäßung erst einmal wohl temperiert waren, war es trotzdem ein toller Lauf über 8,4 km.  2°, Schneeregen und kräftiger, naßkalter Wind konnten dem keinen Abbruch tun 😀

Ein schöner Tag neigt sich somit dem Ende zu, bei dem neben der sozialen auch die sportliche Komponente nicht zu kurz gekommen ist 🙂 Herz, was willst Du mehr ❗

 

 

Kind, zieh Dir Socken an

Nein, ich bekomme immer noch keine kalten Füße, auch bei der jetzt herrschenden Witterung nicht. Allerdings bringt meine Minimalschuhlauferei ein Problem mit sich, dass ich zuvor in klassischen Laufschuhen nicht hatte. Kann ich meine inzwischen heißgeliebten FiveFingers und meine Leguanos bei trockenem Wetter problemlos barfuß laufen, so ändert sich das bei Nässe. Sind Schuhwerk und Füße naß, fängt es bei mir irgendwann irgendwo immer an zu scheuern. Soweit so doof, aber Abhilfe ist ja nun wirklich kein Problem, rein in die gemeine Socke und ab dafür. Aber halt, die gemeine Socke ist nicht kompatibel mit den FiveFingers. Hier half mir das Internet weiter und ein paar Klicks und Tage später, trudelten sechs Paar Zehensocken bei mir ein.

Die wollten vorgestern natürlich sofort ausprobiert werden. Obwohl sehr dünn, wird es mit ihnen schon etwas enger in den V-Runs, geht aber noch. Und gute 14 km mit Feldweg- und Trampelpfadeinlage später pellte ich heile Füße aus nassen V-Runs und Zehensocken. So wollte ich das haben 🙂

 

Gestern gönnte ich mir einen Mittagspausentageslichtlauf. Wieder mit Socken an den Füßen. Diesmal allerdings die Leguano Socken. Die habe ich mir eigentlich gar nicht zum Laufen gekauft, sondern sie liegen immer im Auto, für den Fall, dass ich schnell mal was an den Füßen brauche. Umso überraschter war ich, wie schön und angenehm es sich in den Dingern laufen läßt, im wahrsten Sinne des Wortes wie auf Socken. Die wie Antirutschsocken aussehenden Leguanos sind extrem unauffällig am Fuß. Allerdings würde ich sie nur für Asphalt oder sonstige feste Untergründe empfehlen, da sie nicht so stabil am Fuß sitzen wie ein Schuh und deshalb z. B. bei plötzlichen Wendemannövern verrutschen können. Im Gelände wäre das sicher nicht so angenehm.

Bei passender Gelegenheit werde ich die Leguanos auf jeden Fall wieder anziehen, die Füße haben sich beim Laufen sauwohl in ihnen gefühlt. Trotzdem habe ich sie nach gut 4 km ausgezogen und bin noch einmal gute 3 km barfuß gelaufen, wobei ich bei nasskalten 3° den Blick auf die inzwischen wieder gefluteten Bornhorster Wiesen genossen habe.

Heute drehte ich eine kleine Runde zum Kleinen Bornhorster See, da Utkiek ausgefallen ist, wegen is nich. Diesmal mit den V-Trails und Zehensocken. Ein paar matschige Kilometer sorgten auch diesmal wieder für die nötige Testnässe und nach den insgesamt 10 km waren die Füße wieder, wie gewünscht, unversehrt.

Das waren drei Läufe, die mich nicht von den Socken gehauen haben, allerdings im positiven Sinne 😆

Herbstleuchten

Bevor ich wieder anfange über mein Gelaufe zu schreiben, vorab eine Frage: Wie findet Ihr mein neues Tattoo?

22.10.17 01

Hehe, keine Panik, ist nur ein Fake. Wir waren zu einem fünfjährigen Firmenjubiläum bei einem Friseur eingeladen, für den Jens die Schaufenster dekoriert und da hat mir seine Tochter die Sterne verpaßt. Am nächsten Tag auf der Arbeit hatte ich mir den Spaß noch gegönnt, Chef und Kollegen zu schocken, danach habe ich mir die Sternchen wieder abgeschrubbt 😆

Etwas dauerhafter ist da wohl erstmal der Matsch, mit denen ich am Montag meine quietschgelben Leguanos vernünftig eingeweiht habe. Das Strahlegelb ist nach einem Törn um die beiden Bornhorster Seen fürs Erste Vergangenheit 😛 Ein Bild vom Jetztzustand habe ich aber vergessen.

Nach drei Tagen Berlin waren die beiden Seen auch heute mein Ziel. Nachmittägliche Sonne ließ das bunte Herbstlaub leuchten. Kurze Regenschauer sorgten für nasse Landschaften, die wie lackiert strahlten.

Und dunkle Wolken hinter sonnenbeschienenen, herbstlichen Bäumen sorgen für den finalen Farben-Overkill, einfach nur genial. Ich konnte mich gar nicht daran sattsehen.

Dazu paßte auch, dass es mir heute endlich mal wieder gelungen ist, etwas zügiger zu laufen, barfuß auf Asphalt und geplasterten Gehwegen sogar teilweise im 5:30iger Schnitt, was für mich nach dem Geschlönze der letzten Monate echt schon Highspeed bedeutet. Der Genußfaktor war auf jeden Fall sehr, sehr hoch! 😀

Langsam wirds eng

… in meinem Laufschuhregal. Aber wenn mein Umstieg auf Minimal/Barfuß weiterhin so planmäßig vonstattengeht, kann ich in einem guten Jahr alle „normalen“ Laufschuhe erst einmal einmotten. Dann ist wieder Platz 😎 Heute beglückte mich aber erst einmal der freundliche Paketfahrer mit dem nächsten Zuwachs meiner Minimalriege. Um auch bei schlechtem Wetter einigermaßen vernünftig  über Feldwege und Trampelpfade zu kommen (von Trails will ich in meinem Standardlaufrevier nicht wirklich sprechen) braucht es noch was Minimales mit etwas mehr Grip. Und da ist heute als erstes der Vibram Five Fingers V-Trail eingetrudelt.

Gerade passend um nach einwöchiger Pause eine erste Runde mit ihnen zu drehen. Zuvor hatte mich eine, wenn auch nur recht leichte, Erkältung Abstand vom Laufen nehmen lassen.

In diesen Tagen hatte ich lediglich zwei Spaziergänge gemacht. Der erste ging um den Kleinen Bornhorster See, den ich wegen seiner „Hundedichte“ nicht gerne umlaufe. Spazierend stört die nicht und ich genoß Herbstimpressionen, muckelige Temperaturen und erblickte viele weitere umgefallene Bäume.

Ich erblickte aber auch einen Läufer an einer Stelle, wo ich gar nicht wußte, dass es da einen Weg gibt. Kam gleich auf den Merkzettel 🙂

Sonntag folgte eine verlängerte Runde mit Muttern und GöGa zum Wahllokal. Das Wetter war Bombe, aber zum Laufen wäre mir die plötzliche Wärme eh zu viel des Guten gewesen. Dafür nahm auch hier das unfreiwillige Sturmschaden-Sightseeing kein Ende.

Sturmschäden waren dafür bei meinem heutigen Lauf nahezu nicht zu sehen. Dabei wollte ich den alten Bahndamm schon meiden, allerdings bot er auch die Chance auf wenigstens etwas Trailfeeling und er war tatsächlich frei laufbar. Auch die wunderschönen Alleen auf dem Weg zum Kleinen Bornhorster See zeigten sich zu meiner großen Freude fast unversehrt. Und die unbekannte Strecke vom Merkzettel hatte ich auch gleich unter die V-Trails genommen. Es waren zwar nur 800 m Neuland, aber immerhin kann ich damit zukünftig meine Standardrunden noch etwas mehr variieren.

Erstaunlich trocken waren dabei schon die Wege, Matsch Fehlanzeige. Das hätte ich nach den wenigen Tagen ohne Regen nicht gedacht. In meinem Kommentar bei Christian bin ich da noch von anderen Voraussetzungen ausgegangen.

10,6 km waren ein optimaler Wiedereinstieg. Die Beine waren wunderbar frisch, offensichtlich hat ihnen eine Woche Pause auch gut getan, und es kam sogar so etwas wie Tempo auf.

Die V-Trails laufen sich im direkten Vergleich zu ihren V-Run-Brüdern sehr kommodig. Alleine das Trail-Profil reicht für einen Hauch von Dämpfung und der gut, ähnlich „normalen“ Laufschuhen, gepolsterte Schaft verhindert hier die einzige Scheuerstelle, die mir der puristische V-Run an der rechten Ferse zugefügt hatte. Insgesamt hat der V-Trail noch mehr Handschuh-Feeling als der V-Run.

Das beim V-Trail mehr Material verbaut wurde, erkennt man im direkten Vergleich, da sieht er irgendwie fast eine Nummer größer aus als der V-Run. Und das Profil macht sehr deutlich, wo der V-Trail-Frosch die Locken trägt. Aber dafür hat er ja schließlich auch Einzug gehalten in mein überquellendes Laufschuhregal 🙂