Schatten und Wind

Das passiert mir ja nicht oft, aber gestern hatte ich tatsächlich mal vergessen die Kamera einzustecken als ich mit einem langen Umweg zur Werkstatt gelaufen bin, um mein Auto wiederzuholen 😯

So kann ich Euch leider nicht die sattgrünen und vielfach gelbblühenden Wiesen und die unter strahlend blauem Himmel schimmernden und funkelnden Kanäle in Iprump zeigen. Auch nicht, wie der zum Glück recht kräftige Wind die wenigen Wolken über den Himmel trieb, während ich froh war, wenn ich diesen Wind von vorne spüren durfte und glücklich war über jeden Schatten spendenden Baum, jede schattige Allee.

Nach einem komplett lauffreien langen Christihimmelfahrtswochenende freute ich mich trotz der 27°  immerhin 18,6 km eingesammelt zu haben. Gänzlich bewegungsfrei waren aber auch die vier Tage davor nicht. Da wir die Tage in Berlin verbrachten, hatte ich/hatten wir auch so genügend Kilometer unter die Fußsohlen genommen ohne dabei in den Laufschritt zu verfallen.

Und da ich einfach keinen Blogbeitrag ohne Bilder an den Start gehen lassen kann, lasse ich einfach ein paar Berlin-Impressionen sprechen.

An Christi Himmelfahrt verbrachten wir ein paar entspannte Stunden im Neuköllner Kleinod Körnerpark, wo wir uns im Café Kuchen und selbstgemachte Zitronenlimonade gönnten…

… und im Atelier eine Ausstellung mit dem Thema „Entwurzelt“ anschauten. Neben der menschlichen Entwurzelung wurde dort auch ein alter Baum ausgestellt, der bei einem der letzten Stürme im Körnerpark entwurzelt wurde. Wie stark dessen Lebenswille ist, zeigen diese beiden Bilder:

Am Samstag lachte die norddeutsche Seele als wir dann -ja, ich rede von Berlin- aufs Hafenfest gegangen sind, inklusive Shanty-Chor und Schifffahrt auf einer historischen Barkasse 😀

 

Weiterhin standen Besuche bei Freunden, leckeres Essen und gemütliche Abende auf dem Programm und die vier Tage waren mal wieder viel zu schnell zu Ende.  Das Wetter in Berlin war Bombe, so dass uns auch dort Wind und Schatten hochwillkommen waren 🙂

 

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