Startblock C 3

Das war der heutige Treff- und Startpunkt für das offzielle Training für den Göteborg-Marathon 2021. Allen Ernstes sind zu diesem Stadtjubiläums-Marathon schon sechs Läufer aus dem Utkiek-Umfeld gemeldet und es wird auch schon fleißig alle Vierteljahr für diesen Marathon trainiert. Heute war einer dieser Trainingstage, zu dem aber auch Gastläufer, derer ich auch einer sein durfte, willkommen waren.

Als Startpunkt war dazu das Parkfeld C 3 eines international bekannten schwedischen Möbelhauses auserkoren, das an diesem Tag auch noch durch Flohmarktgetümmel belebt wurde  🙂 Ralf, Stephan und Uli gönnten sich vorab schon ein Rampen- und Treppentraining an der Huntebrücke. Ich kam erst zum Ende dieses Trainings hinzu und benügte mich mit dem fotografischen Festhalten der Heldentaten von den Dreien.

Kuriousiät am Rande: ca. 40 Jahre gibt es die Huntebrücke, jetzt, drei bis vier Jahre vor ihrem Abriss und Neubau bringt man dort ein Schutzgitter gegen Suzide an :-/

Sylke, Martina und Tomma kamen währenddessen aus anderer Richtung zum C 3 gelaufen.

Das eigentliche Göteborg-Training fand dann ohne Tomma und Uli statt, die ihr Training vorher beendeten. Der Rest der Truppe verfolgte dann ein sehr ernsthaftes Göteborg-Marathon-Training, das durch den Stadtwald und unter der Huntebrücke hindurch nach Iprump führte.

In Iprump wurde dann im Cafe Huntewasser eine ganz neue und spezielle Form des Carboloadings ausprobiert 😆 Ich selbst hatte zu dem Zeitpunkt 12 km in den Beinen, da tat Stärkung auch zwingend not :mrgreen:

Nach dieser ausgesprochen erfolgreichen Energiezufuhr an diesem besonderen Verpflegungsposten verabschiedete sich Stephan und Marion stieß mit dem Fahrrad dazu. Von hier führte uns der Weg zurück zum Startblock C 3, wo sich unsere kleine Truppe voneinander verabschiedete und in alle Winde verstreute.

06.08. 16

Für mich ging dieser besondere Traingslauf nach 22 km mit einer der Verplegung angemessenen Durchschnittspace von 7:05 zu Ende. Witzig wars, Spaß hats gemacht, gut hats getan 😀

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Das darf ich eigentlich niemanden erzählen

Gut, dass zur Zeit Urlaubszeit und auf vielen Blogs Ruhe eingekehrt ist. Dem entsprechend gering ist auch das Kommentaraufkommen. Nur aus diesem Grunde traue ich mich hier und jetzt zu erzählen, was ich eigentlich niemanden erzählen darf. Dabei geht es um nichts anderes als das, was ich heute an „Nahrung“ zu mir genommen habe.

Ich ordne das ganze mal chronologisch, damit ich auch nichts vergesse:

05:50 Uhr: Ein Joghurt, Geschmacksrichtung Erdbeere zum Becher schwarzen Tee.

08:00 Uhr: Ein Kollege hat Geburtstag und zur Feier seiner 23 Lenze gab es Negerkussbrötchen (ich weiß, der Ausdruck ist politisch unkorrekt, das kratzt mich jetzt aber mal gar nicht) In eiserner Disziplin habe ich es bei einem belassen. Dafür griff ich später noch zu Haribos und Konsorten.

11:00 Uhr: Ein Auszubildende hat heute ihren letzten Tag in unserem Bereich, zum Abschied gibt sie Kuchen aus. Ich belasse es bei drei Stückchen Bisquitrolle und einem Stück Marmorkuchen. Zu meiner Entschuldigung sei aber zumindestens gesagt, dass die Stücke wirklich sehr klein waren, ehrlich!!

13:00 Uhr Zwischenzeitlich kam der Chef mit einer für mich nicht sehr erbaulichen Nachricht. Andere freut sie, mich nicht. Frust macht sich breit. So begebe ich mich in der Mittagspause zu einem nahegelegenen Einkaufszentrum. Dort arbeitet mein Göga und ich jaule ihm erstmal die Ohren voll, um mich danach mit einer Eiswaffel mit drei Kugeln zu trösten: Waldmeister, Pistazie und „Blau“ (was immer das sein mag, sah krass aus und schmeckte auch so)

16:45 Uhr: Zur Teatime bei meiner Mutter habe ich die zwei Stücke Bienenstick, die schon auf mich warteten, verschmäht! Ich bin so stolz auf mich. Das hatte allerdings in erster Linie damit zu tun, dass ich schon 15 Minuten später zum Laufen aufgebrochen bin.

Ach ja, der Lauf. Es ging mal wieder zum Großen Bürgerbusch, um ein paar Finnbahnrunden mit dem urlaubsbedingt einzig verbleibenden Kollegen zu drehen. Mit Hin- und Zurücklaufen insgesamt 15 grottige Kilometer. Irgendwie taugte die halbe Tonne Zucker des Tages nicht wirklich als Energiespender. Naja, der Arbeitsfrust hing mir aber auch noch nach.

20:00 Uhr: Abendessen. Es gab die vier Scheiben Wurstbrot, die über Tag dem Süßigkeitenterror zum Opfer gefallen sind. Plus ein Weizenbier und zum Nachtisch ein Eis!, so ein Magnum mit Mandelsp.. sp…sp… splitter.

Ist das der Hammer oder ist das der Hammer?

Und wisst Ihr was wirklich der Hammer ist? Die Waage zeigte heute abend weniger an als heute morgen (ich wiege mich aus alter Gewohnheit immer morgens und abends) Glaubt Ihr nicht ? Ist aber so! Mein Körper kann nämlich mit diesen schlechten Kohlenhydraten nichts anfangen. Konnte er noch nie.

Nun sitze ich hier auf dem Sofa mit Mineralwasser und freue mich, dass morgen niemand Geburtstag hat, niemand seinen Ausstand gibt und mich hoffentlich auch mein Chef mich niemals nicht ärgert. Weil auch ohne Plus auf der Waage, hart ist so eine Ernährung schon! 😯