Ich merke nichts

Ok, böse Zungen behaupten, dass wäre bei mir nichts besonderes, aber das meine jetzt nicht 😛 Was ich meine ist, dass ich am Tag 6 meiner Antibiotika-Therapie eigentlich (noch) nichts merke. Ich fühle mich gut, nicht schlapp und auch die Verdauung arbeitet bis dato weiter zuverlässig. Lediglich ein leichtes Magendrücken ist ab und zu zu spüren.

Trotzdem habe ich mich bei meinem heutigen Lauf diszipliniert und mir eine Tempovorgabe von 6:30 auferlegt und die Treppe zur Huntebrücke wurde auch nicht gejoggt sondern gegangen. Meine Barfußambitionen kommen darüberhinaus der Tempomäßigung entgegen. Auf Asphalt bin ich da noch sehr langsam unterwegs.

Die Tempovorgabe habe ich über den gesamten Lauf mit 6:28 ziemlich genau eingehalten. Der Barfuß-/Laufschuhanteil lag auf den 14 km genau bei Halbe Halbe.

Zum Schluß wurde das Tempo richtig langsam und ich doch recht müde. Ob das nun den Pillen lag oder den vorangegangen Tagen geschuldet war, vermag ich nicht zu sagen. Schließlich war mein Reiseprogramm für meine Verhältnisse in den letzten Tagen beachtlich.

Samstag: Oldenburg – Amsterdam

Sonntag: Amsterdam – Oldenburg

Montag: Oldenburg – Berlin

Dienstag: Berlin – Oldenburg

Und das alles nicht zum Vergnügen. Da braucht es keine Tabletten um kaputt zu sein. Schlußendlich war es sogar auch mal wieder warm ❗ Unter all diesem Umständen kann ich den heutigen Lauf definitiv als top bezeichnen 🙂

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Testlauf, Regenlauf, läuft! II

Heute fielen Test- und Regenlauf zusammen. Es wurde Zeit eine Standortbestimmung in Bezug auf den nahenden Berlin-Marathon vorzunehmen. Der letzte Lauf über 30 km war der Hermannslauf am 30.04., da sollte es heute ein Lauf mit irgendwas zwischen 25 – 30 km werden. Feinen Nieselregen und bescheidene 15° nahm ich dabei als optimale Laufbedingungen gerne hin.

Ich lief um den Kleinen Bornhorster See, der bei diesem Wetter nahezu hundefrei war, um den Großen Bornhorster See und bog dann in das Gellener Moor ab. Mein Vorhaben dort vier bis fünf Kilometer barfuß zu laufen wurde aber nach nur 1,8 km von frisch mit Holzschnitzel versehenen Wegen durch das Moor torpediert, dass war mir dann doch zu unbequem. Zur Entschädigung fing es dafür aber ab Kilometer 14 noch einmal richtig an zu schütten. Herrlich!

Wenig später verabschiedete sich der Regen entgültig und es kam sogar etwas die Sonne heraus.

Nach ca. 22 km fühlte ich eine erste Schwere in den Beinen, aber ansonsten lief es gut. Über die weiteren Kilometer sank lediglich das Tempo von ruhig auf sehr ruhig. Stoisch dieselte ich weiter, konditionell gab es nichts zu meckern und nach summa summarum 31 km in einer Gesamtpace von 6:20 war ich wieder zuhause.

Im Vorfeld richtig durchgeplant hatte ich diesen Lauf nicht. Die Strecke hatte ich nur grob im Kopf, zu Essen hatte ich nichts mit und zum Befüllen der Trinkblase hatte ich keinen Bock. Stattdessen hatte ich lediglich zwei leere Halbliter-Mineralwasserflaschen mit Leitungswasser gefüllt und ins Heckabteil verfrachtet. Nach den ersten 200 m hatte ich gemerkt, dass ich meine Salztabletten nicht eingesteckt hatte, aber nach 200 m dreht man halt nicht mehr um. Bei den Temperaturen war das kein Drama und Wadenkrämpfe blieben aus. Irgendwie lies Olivers letzter Blogbeitrag grüßen 😀

Lief wieder mal, da kann ich nicht meckern. Ob es auch weiterhin läuft, wird sich kommende Woche zeigen. Montag werde ich den Bluttest auf Borreliose-Antikörper wiederholen lassen, da der Fleck einfach nicht verschwinden will. Im Gegenteil, der ist noch etwas größer geworden. Eine eventuelle Anitbiotika-Kur käme mir eigentlich ziemlich ungelegen.

Aber egal, der heutige Lauf hat mir ein gutes Gefühl für ein paar mehr Kilometer gegeben und schlimmstenfalls wandere ich die letzten Kilomter beim Berlin-Marathon ins Ziel.

Laufen ist Leben

Nach drei Tagen, die intensiver und fordernder nicht hätten sein können, sind wir gestern aus Nimwegen zurückgekehrt und durften heute gleich erneut Abschied nehmen. Mit nur 56 Jahren verstarb die Frau unseres Deichschäfers nach schwerer Krankheit und einer verunglückten Alltagsoperation.

Nach dieser Abschiedsfeier hielt mich nichts mehr, ich mußte laufen. Laufen um zu leben. Die Sinne endlich wieder auf etwas anderes lenken. Atmen, laufen, schwitzen, dem Körper die Bewegung geben, die in den letzten Tagen zurückstehen mußte.

Die Sinne waren zwar nicht frei, dass war auch nicht zu erwarten, dass war auch okay. Der Kopf leistete Schwerstarbeit, dass übertrug sich unbewußt auf die Beine. Schon lange war ich nicht mehr so schnell unterwegs.

Selbst die Barfußetappen verliefen im Rekordtempo. Der Körper wollte dem Kopf etwas gutes tun. Nichts strengte an, nichts murrte, nichts muckte. Die Beine versuchten offensichtlich mit den Gedanken mitzuhalten. Dieses Zusammenspiel hat gut getan. 18,4 km im für Deichläuferverhältnisse nahezu Expresstempo. Dabei habe ich gespürt, dass alles funktioniert, was sonst auch immer scheinbar so selbstverständlich funktioniert. Ich war mir mal wieder so richtig bewußt, dass die Maschine Körper läuft wie geschmiert. Ein Geschenk. Dieser Lauf war ein Segen. Laufen ist Leben!

Tempo ist relativ

Da ich beim heutigen Utkiek-Lauf früher am Treffpunkt war, drehte ich vorab schon einmal eine Runde alleine. Und obwohl mein Tempo in den letzten Monaten aufgrund meiner laufenden Laufstil- und Schuhumstellungen noch langsamer geworden ist als sonst, konnte ich doch einmal zügig überholen :mrgreen:

Ansonsten erdrückte die drückende Schwüle und nicht einmal das drohende Unwetter konnte unserer Fünfertruppe Beine machen. Deswegen ist es dann wohl auch ohne Blitz und Regen grollend davongezogen 😛

Mein Dienstagslauf stand im Zeichen des Autos in die Werkstatt bringen. Nach Feierabend Auto weggebracht und den Lauf nachhause auf 17 km ausgedehnt. Der Mittwochslauf zum Autoabholen fiel dann allerdings flach, da Auto nicht fertig geworden. Konnte ich mit leben, denn so konnte ich einen 30°-Lauf schwänzen.

Dafür lief ich heute morgen bei gefühlter 200%iger Luftfeuchtigkeit 5,4 km zur Arbeit. Wo ich sonst erst langsam anfange zu schwitzen war ich diesmal schon durch und durch durch 😯 Die notwendige Toilette auf der Toilette konnte ich aufgrund meines frühen Arbeitsanfangs und damit verbundener Ruhe auf der Etage zum Glück etwas intensiver ausfallen lassen 😎

Mit dem Utkiek-Lauf kam ich dann auf 16,4 km Tagesleistung und das Auto ist auch wieder fertig 🙂

Tapetenwechsel

16.07. 08

Recht spontan ging es für uns dieses Wochenende nach Berlin. Dort haben wir seit kurzem ein festes Domizil, das wir erstmals ansteuerten, und so werden wir / werde ich in Zukunft desöfteren Zeit in dieser genialen Stadt verbringen, worauf ich mich sehr freue.

Dieses Mal war mit der Spanne von Freitag Nachmittag bis Sonntag Nachmittag der Faktor Zeit allerdings recht begrenzt und so begrenzten wir uns auch erstmal auf die Erkundung des näheren Umfelds unseres neuen Zuhauses. Dazu gehört auch das Tempelhofer Feld. Der ehemalige Flughafen Tempelhof ist zum größten Freizeitareal Berlins geworden und liegt, über eine ruhige Wohnstraße zu erreichen, nur 700 m von unserer Wohnung entfernt.

Hier geht alles: Chillen, Grillen, Hundeausführen, Inlinern, Skaten, Rennradeln, Skateboardsurfen oder -kiten und natürlich Laufen. Spannend und unglaublich kreativ auch das „Urban-Gardening“. Dabei ist das Areal so riesig, dass dort keinerlei Enge und Gedränge herrscht und man einfach Ruhe genießen kann.

Trotz der begrenzten Zeit mußte ich am gestrigen Sonntag Vormittag wenigestens ein paar Laufschritte auf Berliner Boden unternehmen, da war es naheliegend dazu ebenfalls noch einmal das Tempelhofer Feld anzusteuern. Da mir die Zeitknappheit von vornherein bewußt war und damit nich soviele Kilometer zusammenkommen würden, hatte ich auch nur die Barfußschuhe dabei. Ganz barfuß geht aber auch, wie man unten sehen kann 🙂

Immerhin kamen doch noch sieben Kilometer zusammen. Gerne wäre ich noch ein paar Tage geblieben, zumal auch das Wetter perfekt war. Ich bin einfach gern in dieser Stadt und es gibt auch läuferisch unendlich viel zu entdecken.

 

Böse

Da hüpfte mein Herz vor Freude angesichts der vorhergesagten, üppigen Regenfälle und dann ist es schon ab dem späten Vormittag wieder trocken. Die Regenmengen, die anderorts teilweise schon zuviel des Guten sind, mogeln sich haarscharf an Oldenburg vorbei. Das ist nicht nett.

Regenradar 30.06.17 01

 

Regenradar 30.06.17 02

Nun denn, des anderen Freud ist des Deichläufers Leid. Aber ich will nicht ungerecht sein, gestern am Utkiek haben wir so richtig den A…., den Popo naß bekommen. Und ganz trocken blieb es dann bei meiner heutigen Runde ja auch nicht. Und schlußendlich reicht seichter Regen über 20 km auch für einen nassen A…. ääääh Popo 😛

 

Für meine Barfußetappen gibt es ja eigentlich nichts schöneres als einen Feldweg, es sei denn es ist ein nasser Feldweg 🙂 Da bleiben sogar die Füße nahezu sauber 😆

An der Hunte, deren Anblick mich hier dann doch etwas mehr erfreut als am Dümmer, dann Barfußetappe Nr. 2. Das wird schon Routine, egal bei welchem Wetter.

Die heutigen 20 km, genau genommen waren es sogar 20,1 km hieften mich dann auch noch über mein Halbjahresziel. Auf dem letzten Drücker liege ich üppige 2,7 km über den anvisierten 1.000 km. Aber egal, erreicht ist erreicht 🙂

30.06.17 10

Weiße Flecken

Die Beseitigung von weißen Flecken stand gestern auf meinem Laufprogramm. Zum einem gab es da einen weißen Flecken in der Bloggerlandschaft in Sachen persönlichem Kennenlernen und zum anderen einen geografischen weißen Fleck im etwas weiteren Umland von Oldenburg.

Ersterer weißer Fleck war der Manfred, den ich in den letzten Monaten über seinen Blog laufend-dankbar-sein.de virtuell kennenlernen durfte. Der zweite weiße Fleck war der Dümmer, der zweitgrößte Binnensee Niedersachsens.

Nun erwähnte Manfred vor kurzem beiläufig, dass er in beruflicher Funktion am Dümmer weilt. Das hätte er nicht tun dürfen, denn auf so etwas springe ich immer ganz schnell an 😛 Der Dümmer ist nicht allzu weit von Oldenburg entfernt, da drängte sich ein laufendes Kennenlernen nahezu auf. Zumal ich es in meinem ganzen Leben noch nie geschafft hatte, den Dümmer einmal als solchen anzusteuern.

Auf die Minute genau eine Stunde dauerte die automobile  Anreise an den knapp 90 km entfernten See und schon auf dem Parkplatz vor Manfreds Domizil erkannte ich, da kommt jemand nicht von hier, weil so etwas braucht man hier nicht 😀

27.06.17 01

Der kann nicht von hier kommen 🙂

Dann kam auch schon Manfred um die Ecke und nach einer herzlichen Begrüßung ging es dann auch los und schon nach wenigen hundert Metern liefen wir auf dem Deich um den Dümmer. Den Dümmer durchfließt die Hunte, die hier noch nichts besseres als ein breiterer Graben ist, krass.

Der Dümmer selber gefällt mir, nicht nur langschaftlich, sondern auch weil man aufgrund seiner Maximaltiefe von gerade mal 1,50 m nahezu durchlaufen könnte. Einige von Euch mögen sich erinnern, ich schwimme ja nicht so gerne 😛 Eine weitere Besonderheit: Gen Süden sieht man schon den Höhenzug des Teuteburger Waldes.

 

Ein angenehmes Tempo laufend kamen wir sehr schnell in gute Gespräche und ruckzuck waren wir schon am Olga-Hafen, dem Wendepunkt der Pendelstrecke, für die wir uns entschieden hatten. Die komplette, 18 km lange Umrundung sollte es gestern nicht sein. Aber immerhin knapp 13 km waren es, als wir wieder am Haus Godewind, dem Gästehaus, in dem Manfred und seine Schüler unterbracht sind, ankamen.

Manfred bot mir noch die Möglichkeit zum Duschen, was mir angesichts der etwas schweißtreibenden Schwüle doch sehr willkommen war. Als weiteres Highlight durfte ich dann noch auf Einladung der Leiterin des Gästehauses am Abendessen teilnehmen. Am reichhaltigen Nudelbuffet, nebst Salat und superleckerem Nachtisch habe ich definitiv mehr Kalorien wieder zugeführt als ich vorher abgelaufen hatte 🙂

Am kleinen Lehrertisch kam ich in herzlicher Atmosphäre auch mit den beiden Kolleginnen von Manfred ins Gespräch und viel zu schnell gingen ein perfekter Nachmittag und Abend zu Ende.

27.06.17 10

Ich freue mich, dass diese Begegnung geklappt hat.

Danke, lieber Manfred, für den schönen Lauf und die netten Gespräche. Liebe Grüße noch eimmal an Deine Kolleginnen und die lieben Damen aus der Küche!

 

 

Baumwolle

Diese Laufwoche plätscherte so vor sich hin. Am Dienstag brachte ich mein Rennrad in die Inspektion in die Innenstadt. Durch intensives Nichtbenutzen wollte die Schaltung nicht mehr so wie sie sollte. Nach Abgabe des Radels bin ich dann zurückgelaufen. Vorbei an der EWE-Arena, wo die EWE-Baskets an dem Tag in den Play-Offs gegen Ulm gespielt haben, und dann durch den Stadthafen, vorbei an der alten Eisenbahnklappbrücke, durch den Agrarhafen an die Hunte. Treppe rauf zur Brücke und nach 11,1 km war der Laufdrops gelutscht.

Donnerstag Utkiek, da gibt es nicht viel zu sagen 🙂

Heute dann mal wieder übelste Schwüle. Allerdings war mein zeitliches Fenster eng und viel Auswahl bezüglich des Wetters konnte ich mir nicht erlauben. So studierte ich das Regenradar und sah nur einen winzigen Schauer, also los. Um der Schwüle und den 25° etwas entgegenzusetzen, entschied ich mich mir einfach ein Baumwollleibchen überzuschmeißen.  Bei extremen Wärmebedinigungen mag ich es nämlich, wenn so ein Baumwollfetzen an mir klebt, dat kühlt so schön 😎

Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass es aus dem winzigen Schäuerchen heraus schon auf den ersten Kilometer bedrohlich grummelte. Auf Kilometer 2 setzte kräftiger Regen ein und es blitzte und donnerte, so dass ich mich mit einem Intervallspurt unter die Autobahnbrücke rettete und dort gute 10 Minuten den Abzug des Gewitters abwartete. Schade um den ge…nialen Platzregen, aber Blitzschlag muß ich nicht haben.

Nach Abzug des kurzen, aber kräftigen Gewitters war die Luft dann erst richtig zum Schneiden. Die Landschaft dampte und der Deichläufer schwitzte 😛 Trotzdem lief es recht flüssig und die 15 km-Nummer machte richtig Spaß und mit meinem „Laufshirt“ gab ich irgendetwas zwischen Vollprolet und Rocky Balboa ab :mrgreen: Aber das Ding hat seine Mission erfüllt, wenn auch von Kühlung nicht wirklich viel die Rede sein konnte 😆

Komatös

… war mein Schlafverhalten über das Himmelfahrtswochenende. Mit Ausnahme des Freitags, an dem ich Stallwache im Job gehalten hatte, hatte ich an allen anderen drei Tagen zwischen 10 und 13,5 Stunden geschlafen. Das hatte ich wirklich schon lange nicht mehr. Bis auf die Kopfschmerzen nach den 13,5 Stunden war es aber ein feine Sache und hat einfach nur gut getan 😎

Läuferisch verpaßt habe ich dadurch nichts. Der Lauf nach Neuwerk und zurück ging mir doch ganz schön in den Gräten. Meine Rechnung, dass Wattboden keine Dämpfung benötigt und ich deshalb in Barfußschuhen laufen könnte, enthielt einen kleinen Fehler. Barfußschuhe bedeuten eben auch null Sprengung und die bin ich über diese Distanz einfach noch nicht gewöhnt. Zusammen mit dem schweren, teils doch recht holprigen Boden und dem teilweise Laufen im Wasser füllten sich deshalb meine Beine, insbesondere meine Achillessehnen an, wie nach einem Marathon.

Deshalb habe ich nach Neuwerk auch eine aftermarathonmäßige Pause hingelegt und bin erst am Freitag wieder eine Runde gelaufen. Bei Sommerwetter der schönsten Kategorie, sprich warm mit etwas Wind, trabte ich so locker wie geht vor mich hin. Die Natur prahlte mit sattem Grün und es duftete nach Heu. Am Kleinen Bornhorster See war Badebetrieb und auf der A 29 herrschte trügerische Ruhe zwischen Nordseean- und abreiseverkehr. Ich lief entspannte 12 km, auf denen ich sogar im 6:20iger Tempo noch einen Läufer einsammeln konnte 😛

Etwas wärmer war es denn schon am Sonntag. Zwar waren wir noch weit entfernt von der Bullenhitze im Süden, aber klamottentechnisch geht trotzdem nicht mehr viel abzurüsten 😯 Dafür signalisierten die 15,5 km schon wieder Normalbetrieb.

Und so langsam gewöhne ich mich auch an die sommerlichen Temperaturen …  🙂

Nu hab ich den Salat

Ach, wo ist sie hin, die glasklare, frische Luft der vergangenen Wochen und Monate?

Donnerstag: Utkiek-Lauf erstmals bei sommerlicher Temperatur, aber noch gut erträglich.

Gestern ein kurzer Lauf in den minimalen Laufschuhen zwischen zwei Gewittern in feucht, schwüler Luft.

Heute ein langer Lauf nach Berne zu Schwiegermuttern bei drückender Wärme. Die Sonne stach und da der laue Wind von hinten kam, konnte er keine Erfrischung bringen. Dieses Klima machte mir wirklich zu schafen, drückte auf Kreislauf und Atmung und nach gut 10 km durfte mich sogar in die Büsche schlagen, weil auch der Darm rebellierte. Jede Wolke, jeden Windhauch hatte ich begrüßt, allerdings war das nicht viel und die Hoffnung auf einen erlösenden Schauer blieb unerfüllt. Die Lauffreude beschränkte sich auf kurze Abschnitte und nach 23,6 km war ich froh als ich endlich mit kochendem Kühler bei Adele einlief.

Immerhin war die sattgrüne Natur um Ablenkung bemüht und ich nutzte jeden Fotostopp zum Verschnaufen. Da hab ich also den Wettersalat auf den ich getrost verzichten kann. Die plötzliche Wärme und vorallem die Schwüle sind wirklich nicht meins und bedürfen definitiv noch der Gewöhnung.