Füße in die Weser

… und ansonsten still halten, dass war die Devise für das vergangene Wochenende. Das Stillhalten der Füße werde ich auch noch etwas fortsetzen, zu lange schon rebelliert die linke Ferse und zuwenig konsequent war der erste Versuch, diese wieder ruhigzustellen. Mein Ansinnen, dass mit etwas reduzierten Laufumfängen im laufenden Laufbetrieb zu bewerkstelligen war leider gescheitert. Darum ersteinmal kompletter Laufstillstand bis zur hoffentlich nicht allzu fernen kompletten Schmerzfreiheit.

Nicht zu laufen eröffnet jedes Mal ungewohnte und ungewollte zeitliche Spielräume, die Jens und ich am Sonntag für einen Spaziergang am Weserstrand genutzt haben. Da mit dem Nichtlaufen auch gleichzeitig ein Mangel an Laufbildern einhergeht, ersetze ich diese durch Bilder von der Weser. Ich denke es lohnt sich, denn als wir dort unterwegs waren boten sich wahrlich dramatische Wolkenbilder.

Die Weser hat vielfach schöne Strände aufzuweisen und wir kamen mal wieder zu der Erkenntnis, dass wir uns dort viel zuwenig blicken lassen. Nur etwas schmal war der Strand, weil das gerade auflaufende Wasser schon nahe an seinem Höhepunkt angekommen war.

Was gestern aber wirklich besonders faszinierte, war das ungeheure Spiel zwischen Sonne und Wolken. In dieser Stimmung kann dann plötzlich auch einmal ein Kraftwerk schön aussehen 🙂

Als die Sonne das Spiel ungültig zu verlieren drohte, begaben wir uns doch lieber auf den Rückzug und saßen pünktlich zu den ersten Regentropfen bei Schwiegermuttern in der trockenen Stube. Schlußendlich war es aber nur ein ganz bescheidenes Schäuerchen.

07.06.20 12

Zum Abschluß noch meine beiden Highlight-Bilder des gestrigen Nachmittags:

Wenn einen die Natur so beeindruckt, kann man auch einmal ein paar Tage Laufausfall verkraften. Ich hoffe trotzdem, dass es nicht zuviele werden 🙂

Der Deich ist weich

Ich mag ja Zahlen und Statistiken und drum schaue ich mir auch immer gerne die Monatsstatistiken zum Wetter auf der von mir bevorzugten Wetterhomepage an. Als Überschrift für den Januar präsentierte sich da folgendes:

30.01.20 01

Mild? Trocken? Sonnig? Wie mild, sonnig und trocken muß es im Rest der Republik gewesen sein, dass unser vielfach dauergraue, verregnete und naßkalte Nordwesten da nichts rausreißen konnte? Zugeben, auch hier war es zu warm, was man u. a. daran erkennen kann, dass vieles grünt und blüht, was mitten im Winter einfach nicht zu grünen und zu blühen hat.

31.01.20 01

Es blühen nicht nur die Weidekätzchen

Aber die Freuchte und der Wind ließen zumindestens bei mir davon gefühlt nicht viel ankommen.

Wie gesättigt hier die Böden sind zeigte sich auch auf meinem bisher einzigen Lauf im Februar. Der grasbewachsene Weg unterm Deich ist glitschig, teilweise matschig und auf den Äckern steht vielfach das blanke Wasser. Auch der Deich wirkt vollgesogen wie ein Schwamm, ist oberflächlich weich und von Mäuselöchern durchsetzt. Wie gut, dass unser Hochwasserschutz inzwischen in der Hauptsache vom Huntesperrwerk an der Einmüdung in die Weser übernommen wird. Vertrauenserweckend wirkt der Deich wirklich nicht mehr 😯

Wie auch immer, von gelegentlichen Slapstickeinlagen abgesehen – profillose Fußsohlen contra aufgeweichter Grasnabe – war der teilverregnete 16 km-Lauf insgesamt ein Vergnügen. Allerdings stellte sich tagsdrauf der erste Schnöff der Saison ein und vorgestern sah es noch so aus, als würde es ganz dicke kommen, mit dichten Stirnhöhlen, tränenden Augen und einem doppelt so hohen Ruhepuls wie üblich. Aber gestern ließ das ganze schon wieder deutlich noch und heute ist bis auf eine etwas verstopfte Nase schon nichts mehr zu spüren. So ein kurzes Erkältungsgastspiel kenne ich eigentlich gar nicht und ich bin deshalb noch etwas misstrauisch. So werde ich morgen und übermorgen noch freiwillig und Sonntag und Montag wohl noch unfreiwillig pausieren. Sonntag und Montag soll ja ein Orkan übers Land fegen und das ist dann selbst mir etwas zu viel Wind.

Geborgen

Irgendwie konnte ich es doch nicht mit ansehen, wie Quasimodo da so einsam und allein sein Dasein am Hunteufer fristete. So hat mein weiches Herz obsiegt und ich habe den kleinen Kerl bei meiner gestrigen Runde geborgen. Er war noch an Ort und stelle, saß aber nicht mehr, sondern hatte sich inzwischen etwas hingelegt 😉 Aber immerhin hatte er nicht sonderlich frieren müssen, vermeldete der Norden doch gestern Temperaturrekorde für einen 15. Januar.

Zuhause angekommen durfte der kleine Schmutzfink erst einmal ein Bad nehmen und wurde ordentlich geschrubbt, offensichtlich war er wirklich schon länger unterwegs.

Und so sah er einmal aus (gefunden bei Ebay):

15.01.20 10

Wo er mal seinen Platz finden wird, weiß ich zwar noch nicht, was ich aber weiß ist, dass ich erst einmal ein paar Tage Laufpause mache, bis sich die Wade wieder beruhigt. Beim Laufen ist sie zwar friedlich, aber im Alltag nicht. Es fühlt sich nach einer muskulären Geschichte an und ich denke, dass sie mit ein paar Tagen Laufruhe wohl wieder zufriedenzustellen sein wird. Immerhin hat sich der Ischias schon wieder beruhigt 🙂

Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor

Drei schmerzfreie Tage verführten mich heute zu einem Versuch mal eine kleine Laufrunde zu probieren. Um es gleich zu sagen: Es hat nicht geklappt, ab dem ersten Laufschritt war der Schmerz wieder da, nach vierhundert Metern bin ich stehengeblieben, für weitere 200 m noch einmal angelaufen, aus. Zurück im Auto griff ich frustiert zum Smartphone und wählte die Nummer meines eigentlichen Orthopäden und Sportmedizieners, der vor drei Wochen leider nicht verfügbar war, und hatte -was für ein Wunder- am Nachmittag einen Termin.

Alleine schon als Sportler wahrgenommen zu werden, der unter seinem Sportentzug leidet, ist ein Wohltat für die gequälte Läuferseele. Der Orthopäde findet die Symptome typisch für eine Fraktur und widerspricht seinem Kollegen, dass eine Fraktur noch vierzehn Tagen via Röntgendiagnose auszuschließen ist. Ein MRT hält er aber augenblicklich für nicht zielführend, da er davon ausgeht, dass ein Ödem den Blick auf die Knochen verdeckt. Vier Wochen soll ich noch einmal warten, aber zwischenzeitlich immer mal wieder versuchen zu laufen, ob sich der Schmerz weiterhin einstellt.

Um meinen generellen Laufentzug zu lindern und um für die Umwelt erträglich zu bleiben, soll ich radfahren (haben Sie eine Rennrad?) oder schwimmen. Als ich seine Frage, ob ich schwimmen würde, verneinte, schlug er sich auf die Schenkel und sagte „Wußt ich es doch, Läufer schwimmen nicht“ Der Mann kennt sich aus! 😆 Auf eine Bemerkung von mir, dass ich nicht gerne mit Schmerzen laufe, erwiderte er, dass ich dann wohl keinen Marathon laufen würde. Als ich dem widersprach und anmerkte, dass ich dieses Jahr schon einen Marathon für mich alleine gelaufen bin, äußerte er schmunzeln Unverständnis und findet 50 Wochenkilometer schon an der Suchtgrenze 🙂 So humorig das Gespräch auch gelaufen ist, so frustrierend erst einmal das Ergebnis. Vier Wochen ziehen noch einmal ins Land, sofern in dieser Zeit keine grundlegende Besserung eintritt dann ein CT. Wie dann nach bis dahin sieben verstrichenen Wochen eine Behandlung, bzw. Ruhigstellung des Fußes aussehen wird, keine Ahnung.

Nun steh ich also da, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor und kann nur warten und mich ärgern, dass es alles so lange dauert. Dauer und Ende des Ganzen offen.

Da kommt mir stimmungsmäßig so ein Hinweis auf meiner meistgemühten Wetterseite gerade recht 👿 :

Na toll

Nun denn, aufstehen, Krone richten. Jetzt schlägt sie also doch noch, die Stunde meines Rennrades. Entstaubt, die Reifen aufgepumpt, ging es auf eine kleine Testrunde, ob Bremsen und Schaltung noch richtig ihren Dienst tun.

Tun sie! Also wird es in den kommenden Wochen öfters mal dieses silberne Gefährt zu sehen geben. Und Schuhe werde ich auch anhaben, wenn ich auf dem Teil in die Pedale trete 🙂

Bewegungsmangel

Knapp drei Wochen habe ich nun schon keinen einzigen Laufschritt mehr getan und ich behaupte mal, dass ich ohne das Laufen bislang ganz gut zurecht gekommen bin. Was generell fehlt ist die Bewegung als solche und damit einhergehend stellt sich allmählich eine gewisse Unausglichenheit ein 😦 Mein GöGa leidet zur Zeit unter Rückenproblemen und hat daher das gleiche Problem. Um so schöner, dass wir heute gemeinsam zumindestens für einen ganz kurzen Trip auf unsere Fahrräder steigen konnten.

Eben mal schnell zum Kleinen Bornhorster See und zurück. Der Nieselregen des Tages hatte aufgehört und die Luft war klar und mäßig warm. Ein Genuß. Ebenso wie dieses Mindestmaß an Bewegung und das kurze Antesten der Wassertemperatur.

Gerade einmal 8 km auf den Rädern, normalerweise ist fast jede meiner Laufstrecken länger, aber trotzdem war es die pure Freude an der Bewegung an der frischen Luft. Zumal auch der Fuß heute zu 99 % schmerzfrei gewesen ist. Manchmal kann so wenig so viel sein. Schön war`s 🙂

Kurz vor Zuhause dann noch zwei kleine Mädchen auf dem Bürgersteig. Die eine: Guck mal der ist barfuß! Die andere: Das darf man nicht! Jens: Das darf man doch!     Herrlich! 😆

Entwarnung

Eine Fraktur könne er definitiv ausschließen verkündete heute der Orthopäde nach erneuter Röntgenuntersuchung meines linken Fußes. Soweit die gute und erleichternde Nachricht! 😀

Gute 14 lauffreie Tage sind schon vorbei. Die Schmerzen sind auch schon erheblich weniger geworden, aber noch nicht weg. So zirbelt es immer noch bei unbedachten oder zu forschen Bewegungen (z. B. fand es mein Fuß gar nicht witzig als ich letzte Woche gedankenlos mit ihm einen Türkeil unter eine Tür drückte, barfuß natürlich). Auf der anderen Seite kann ich aber wieder normal gehen und auch Treppensteigen ist wieder möglich, genauso wie unangestrengtes Fahrradfahren.

Der Doc ultraschallte den Fuß auch noch einmal gründlich und stellte dabei an zwei Zehengelenken kleine Wasseransammlungen fest, die Folge einer Überreiztheit sein könnten. Weitere Probleme konnte er nicht erkennen, was ihn mit Blick auf meine brandneuen aborigen Sandals – Tòtem (heute frisch eingetroffen, mehr dazu demnächst in einem anderen Post) zu der Mutmaßung hinreißen ließ, dass eventuell mein Schuhwerk ursächlich sein könnte. Dabei konnte er ja froh sein, dass ich überhaupt etwas an den Füßen hatte 😆 Ich sollte doch einmal die Überlegung anstellen wieder festes Schuhwerk mit Einlagen zu tragen, wobei er auf den Sinn und Zweck einer solchen Maßnahme, speziell der von Einlagen, nicht einging und ich in der Situation einfach nicht auf die Idee kam nachzufragen. Weiterhin sprach er aber, könnte ich „auch so“ nichts kaputtmachen. Ahhhhhhhh jetzt ja, naaaaa dann …… Ärzte! 👿 Dreimal kann meine geneigte Leserschaft raten, welche Schlußfolgerungen ich aus dieser mehr als widersprüchlichen Aussage ziehen werde.

Meine eigene Vermutung geht eh dahin, dass ich in diesem Jahr wohl speziell die Barfußlauferei etwas zu stark forciert habe. Auf schlechten Untergründen kam vielleicht auch eine zur Vermeidung von schmerzhaften Kontakten mit Steinchen und ähnlichem nicht ganz lockere, vielleicht sogar verspannte Fuß-/Laufhaltung dazu. Im Zusammenspiel mag das etwas zu viel Streß für den Fuß gewesen sein.

Sobald ich wieder loslege, werde ich die reinen Barfußetappen wohl erst einmal wieder etwas reduzieren und mich auf gute Untergründe konzentrieren, mal schauen. Aber ein, vielleicht sogar eher zwei Wochen werde ich mit dem Wiedereinstieg noch warten. Erst muß das letzte Fünkchen Schmerz aus dem Fuß verschwunden sein und ein paar Tage Karrenz würde ich auch noch gerne obendrauf packen. Ich hoffe, dass ich bezüglich letzterem auch die Disziplin aufbringen werde.

 

Es hätte

… die Sternstunde meines Rennrades sein können. Vor ein paar Jahren habe ich es mir unter anderem auch als sportliche Alternative für eine Laufverletzung gekauft. Eine innige Beziehung hat sich zwischen uns nicht entwickelt und so steht es im Schuppen und verstaubt.

29.06.19 01

Nun ist es mal gerade nicht mit Laufen und das gute Stück kommt trotzdem nicht zum Einsatz, weil kräftiges in die Pedale treten und somit Druck auf den Fuß im Moment auch nicht geht. Außerdem müßte ich für die Pedale Schuhe anziehen, geht ja erst recht und überhaupt schon mal gar nicht 🤣

Fünf Tage nach meinem in die Hose gegangenen Standardlauf kann ich inzwischen wieder mit dem gesamten Fuß aufteten und mein Gangbild nähert sich fast schon wieder der Normalität an. Auch Treppe runter traue ich mich seit heute wieder im normalen Bewegungsablauf. Das freut insbesondere meine Fersen, die das Gehumpel der letzten Tage überhaupt nicht toll fanden. Schmerzhaft eine gewischt bekomme ich nur noch wenn ich mal einen zu forschen Schritt mache. Es ist ja soooo schön wenn der Schmerz nachläßt und ich nicht mehr jeden einzelnen Schritt mit voller Achtsamkeit setzen muß.

Ob ich in Bezug auf die doch erheblich nachlassenden Schmerzen auf einen glimpflichen Ausgang hoffen darf? Für eine diesbezügliche Feststellung dürfte es wohl zu früh sein. Die nächsten acht bis zehn Tage werden es zeigen.

Und jetzt erst einmal Wochenend und Sonnenschein 🎵🎶🎵🎶

Ausgebremst

Tja, den weiteren Verlauf meines Aufenthalts in Berlin hatte ich mir schon anders vorgestellt. Nach meinem sonntäglichen Lauf kündigte sich Ungemach an. Vermutlich wird eine lange abendliche S-Bahnfahrt vom fernen Spandau zurück nach Neukölln, mit reichlich offenen Fenstern und noch mehr Zugluft, die Ursache für die Sommergrippe sein, die mich angefallen hat, mitten in meinem Urlaub 😦

Weitere Läufe indiskutabel. Berlin als solches erleben, nur noch sehr schaumgebremst. Wat solls, hier läuft mir ja nichts weg und so komme ich einmal in den Genuß meine kleine Bude so richtig wertzuschätzen und das neue Sofa intensiv zu testen 😎

10.07.18 01

Für alle diejenigen, denen meine Begeisterung für Berlin so langsam auf die Nerven geht, habe ich hier mal einen Titel rausgesucht, der mit Berlin nicht ganz so freundlich umgeht:

Aber schlußendlich ist auch dieses Stück eine Liebeserklärung an diese Stadt, die mich so gefangen genommen hat 🙂

Und mein Sofa ist ja auch ein Stück Berlin! 😀

Flügellahm

Erstaunlich lange war ich jetzt schon ohne nenenswerte Wehwehchen unterwegs. Von Reizungen der Fersenhaut, die mich mit zur Umstellung meines Laufstils animiert haben, abgesehen, lief es jetzt schon jahrelang wirklich gut und ich erspare mir in meinen Laufannalen nachzuschlagen, wann ich überhaupt das letzte Mal niedergestreckt wurde. Zu sehr sind mir noch meine Verletzungsserien vergangener Jahre in „bester“ Erinnerung.

Von daher bin ich wohl mal wieder dran. Eigentlich vermutete ich nur eine Verhärtung im linken Unterschenkel, die mich auch nicht ernsthaft am Laufen hinderte. Deshalb bat ich meine Masseurin bei der letzten Massage sich doch um den Bereich einmal etwas intensiver zu kümmern. Was sie auch tat und da war Schluß mit Lustig in Sachen Wellnessmassage, hola hat das weh getan. Das Ganze endete mit der Erkenntnis, dass da nix ist mit Verhärtung wegmassieren. Da ist was gereizt oder gar entzündet konstatierte meine liebe Masseurin und riet erstmal von sportlichen Heldentaten ab.

Was da zickt vermochte sie nicht mit Sicherheit zu sagen und auch ich bin mir nicht sicher, ob es ein Muskel, eine Sehne oder sonstwas ist. Um da wieder Ruhe reinzubringen, lasse ich das Laufen erstmal sein bis nichts mehr weh tut. Der letzte Lauf war der mit Manfred am Dümmer, seit dem wird geschont und mit Diclo-Salbe gecremt. Es ist auch schon viel besser geworden, im Alltag ist nicht mehr viel zu spüren und ich kann schon wieder den Unterschenkel auf den Oberschenkel legen ohne das es einen, vormals fiesen, Druckschmerz gibt.

 

Alternativ wollte ich diese Woche eigentlich mal wieder das Rennrad satteln, aber irgendwie hatte ich keine rechte Böcke und habe einfach gar nichts getan. Und was soll ich sagen? Die bisherigen fünf sportfreien Tage waren richtig nett und die Schläfchen auf dem Sofa zur sonst üblichen Laufzeit ein Genuß 😀 Hoffentlich gewöhne ich mich nicht dran 😯

Eine halbe oder auch eine ganze Woche ohne Laufen gebe ich mir noch, zumal ich morgen auch so viel auf den Beinen sein werde. Sollte ich dann schmerzfrei sein werde ich so sutsche wieder einsteigen. Ich gehe mal davon aus, dass bis dahin auch die Lauflust wieder zurückgekehrt ist 😆

 

Ausgekundschaftet

In Sachen Laufen muß ich mich ja noch ein paar Tage in Geduld üben. So habe ich auf meinen ersten Trip nach Berlin in diesem Jahr auch gar keine Laufklamotten mitgenommen. Heute hatte ich mich im Bereich Wannsee und Grunewald umgeschaut, da war ich bislang noch nicht. Und da für den morgigen Sonntag Sonnenschein vorausgesagt ist, hatte ich entschieden den grauen Samstag dafür zu nutzen, weil morgen sicher mehr Ausflugsverkehr sein wird.

Die Rechnung ist sowas aufgegangen, es war nischt los am Wannsee und ich konnte mich bei 0 ° und Ostenwind nahezu alleine umgucken. Schöne Ecke, vorallem viel Wald und immer mal wieder Wasser, da keimt bei mir doch gleich der Wunsch auf, bei einem meiner nächsten Aufenthalte hier laufen zu gehen. Die Anreise mit der S-Bahn ist nicht so weit und dürfte sich für einen längeren Lauf durchaus lohnen und das Gebiet sollte auch groß genug sein, um ein paar mehr Kilometer zu schrubben.

Da freu ick mir schon aufs nächste Mal, wa. Und so lange dürfen erstmal andere sporteln: Just zum Zeitpunkt als ich noch einen Abstecher zum Olympia-Station gemacht hatte, spielte die Hertha. Allerdings nicht dort sondern auswärts in Stuttgart, wo sie verloren haben. Aber zum Glück interesse ich mich ja gar nicht für Fußball 😆

13.01.18 06

red nose