Auf zu neuen Ufern

Ich muß zugeben, ich hatte mich diesmal schon etwas darauf gefreut, wenn die Marathonvorbereitung und der Marathon erst einmal vorbei sind. So kann ich mich nun in aller Ruhe der weiteren Umstellung auf Minimalschuhe widmen und schauen, wohin mich das Barfußlaufen so treibt.

Obwohl ich Sonntag ja nun einen recht gemächlichen Marathon gelaufen bin, hatten hinabführende Treppen den bislang größten Schrecken seit dem ich Marathon und Co. laufe 😯 Deshalb sollte es heute nur eine erste, kurze Runde zum Beinausschütteln sein.

Da ein Stück meiner Lieblingslaufstrecke gerade neu geteert wird, bin ich automobil angereist um zu schauen, wie weit die sind. weil ich da nämlich in den kommenden Tagen sightseeing-bedingt freie Bahn brauche.

Ab Parkplatz habe ich meinen Füßen erstmal die absolute Freiheit gegönnt und bin barfuß losgetrabt um nach einem Kilometer feststellen zu dürfen, dass es gut aus sieht mit der neuen Asphaltdecke. Das kommt natürlich auch meinen baren Füßen sehr entgegen, der bisherige Asphalt war nämlich fast nur grob zusammengeklebter Schotter und für mich nicht barfuß laufbar. Der eine Kilometer neuer Asphalt ist hingegen wirklich ein Fußschmeichler 🙂

Warum man aber nicht auch die letzten 300 bis 400 Meter bis zum Anschluß an den bis dato schon guten Weg neu gemacht hat, bleibt mir mal wieder ein Rätzel. Man hat tatsächlich nur Rollsplitt auf den hier nicht ganz so groben, aber extrem maroden Asphalt gekippt. Wer den auf dieser autofreien Strecken festfahren soll, ist mir allerdings schleierhaft.

27.09. 05

Weser? Hunte!

 

Na, dann kamen ab hier eben meine neuen Schluffen zum Einsatz, die ich mir vergangene Woche in Börlin gekofft hatte. Im wunderbar beschaulichen Köpenick gibt es ein klasse Laufgeschäft, bei dem ich die Merrel Vapor Glove 3 erstanden habe und auf deren ersten Ausritt ich mich schon sehr gefreut hatte.

Die Dinger sitzen gut und angenehm und machen Spaß. Soviel Spaß wie der gesamte Lauf. Vorgenommen hatte ich mir 5 bis 7 Kilometer, geworden sind es 10,2 km. Auf den letzten 1,3 km verschwanden die Merrels sogar noch einmal wieder von meinen Füßen.

Vom Marathon war nichts mehr zu spüren, so gefällt mir das. Auf in den Herbst, mein liebste Jahreszeit.