Ab in den Sommer

Nun mehr zum neunten Mal fand zum gestrigen Sommeranfang am Ukiek der Mittsommernachtsberglauf statt. Für mich war es die vierte Teilnahme und war es war genau der richtige Lauf zur richtigen Zeit um nach meiner kurzen Verletzungspause einen kleinen Lauf unter besonderen Bedingungen durchzuführen.

Dem Datum entsprechend startete der Lauf um 21:06 Uhr. Als ich eine knappe Stunde vorher eintraf, sah es im Startbereich nach einem just abgezogenen Regenschauer noch so aus:

Aber pünktlich zum Start hatte sich das Bild grundlegend geändert, geschätzt 250 bis 300 Läufer hatten sich eingefunden:

Noch einmal winken für die Kamera und unter dem Startgeläute einer Zillertaler Kuhglocke ging es los auf die 5,3 km lange Strecke durch das Oldenburger Gebirge, wie immer ohne vorherige Anmeldung, ohne Startgeld und ohne Zeitnahme. Einfach laufend den Sommer begrüßen.

Für mich selber lief es ausgesprochen gut, die ausgeruhten Beine waren unerwartet lauffreudig und zum Glück auch beschwerdefrei und ich war um einiges zügiger unterwegs als ich es mir vorgenommen hatte. Somit war der Lauf, der einfach nur Spaß gemacht hat, leider auch schon ruckzuck wieder zu Ende. Aber dafür konnte der gemütliche Teil am Läuferbuffet, zu dem jeder der mochte seinen Teil betragen konnte, starten.

Dabei staune ich immer wieder wieviel Läufer ich inzwischen so kenne, obwohl ich ja kein großer Wettkampfläufer bin und auch keinem Verein oder Lauftreff angehöre. So war es cool die Hammelwarder Sprinter-Gang, Susanne, Hermann, Tomma u. v. m. zu treffen. Diesen geselligen Charakter dieses Laufes schätze ich genauso wie den Lauf selber und ich harrte nahezu bis zu letzt aus 🙂 Allerdings hatte es zum Schluß auch noch einmal so richtig gegossen. Tja, wir haben den Sommer laufend begrüßt und da isser 😆

Mein Dank geht wieder an Klaus und Stephan und seine Familie  für die Organisation und hoffe zum 10.Jubiläumsmittsommernachtsberglauf wieder dabei sein zu können ❗ 🙂

Mittsommernachtsberglauffamilientreffen

21.06.17 000

21.06.17: Der längste Tag des Jahres und der offizielle Start in den kalendarischen Sommer. Aber auch der Tag des inzwischen legendären Mittsommernachtsberglauf auf dem Osternburger Utkiek. Wieder gebührt Klaus und Stephan die Ehre diesen traditionellen Lauf ausgerichtet zu haben. Und Hunderte Läufer sind ihrem Ruf gefolgt, bei bestem Sommerwetter ohne Anmeldung und ohne offizielle Zeitnahme über die Utkiek-Hills zu wieseln um so laufend den Sommer zu begrüßen.

Viele von ihnen steuern auch noch ihren Anteil zum immer abwechselungsreichen und üppigen Läuferbuffet bei. Ich spendierte (etwas einfallslos, gekauftes) schwedisches Gepäck, das allerdings, wie mir erst heute auffiel, ja eigentlich sehr passend für einen Mittsommernachtslauf war 🙂

Schon eine Stunde vor dem Lauf füllte sich langsam der Platz, Zeit genug sich auch noch im Läufergästebuch zu erwegigen und nach Bekannten Ausschau zu halten. Unter Ihnen mein zukünftiger Chef. Ein Läufer, wenn das kein gutes Zeichen ist! Und da er auch noch erheblich schneller ist als ich, habe ich auch diesbezüglich keine Repressalien zu befürchten :mrgreen:

Überhaupt staune ich immer wieder wieviele Läufer ich inzwischen kenne, obwohl ich vom Utkiek-Donnerstag mal abgesehen weder vereins- noch lauftrefftechnisch unterwegs bin.

Aber auch von meinem Blog her werde ich erkannt, wie z. B. von Susanne, die immer wieder mal bei mir kommentiert und mich aufgrund meiner Flügel an den Beinen in der Menge ausfindig gemacht hat. Da sage noch einer Tattoos hätten keinen praktischen Nutzen 😎

Pünktlich um 21:06 Uhr des 21.06. wurde dann von Stephans Frau kräftig die Startglocke geläutet und es ging auf die 5,4 km lange oder kurze Strecke, die diesen Lauf trotz der immensen Höhenmeter dabei zum Jedermann und -fraulauf macht 😀

Ich hatte es wie üblich nicht eilig, so dass ich den tempodämpfenden Stau gleich zu Beginn verschmerzen konnte. Auch die viele Fotografiererei taugte nicht für Bestzeiten. Allerdings macht sich das wöchentliche Utkiek-Training doch bemerkbar, bergauf war ich der Überholkönig 😆

Aber 5,4 km sind sowieso viel zu schnell zu Ende. Kurz vor Schluß hatte ich dann noch das Vergnügen mit Susanne ins Ziel zu laufen, was ich ihr mit ziemlich unscharfen Bilder von ihr gedankt habe. Susanne, ich hoffe Du kannst mir das nachsehen 🙂

Im Ziel gab es dann ein erneutes Zusammentreffen mit vielen Bekannten. Zu meiner großen Freude auch zu Hermann, wir hatten uns in den letzten Monaten etwas aus den Augen verloren. Das Buffet wurde geplündert und ich genoß die super familiäre Stimmung, bevor es gegen Viertelnachzehn bei hellichstem Tageslicht wieder nachhause ging.

21.06.17 17

Ich liebe diese kleine, aber feine Laufveranstaltung mit diesem ganz besonderen, entspannten Charakter!