Nackt

… fühlte ich mich während meines heutigen Laufs auf meiner Leib- und Magenstrecke. Als ich zum Start meinen Garmin nach dem Satellitenfinden anlegen wollte, verkündetete er mir piepsend, dass er keinen Saft mehr hatte. Katastrophe! Auch wenn ich genau weiß wie lang die Strecke ist und heute auch kein anderes Tempo als sonst rennen wollte, das Ding fehlt.  Aber es blieb mir nichts anderes übrig als einfach zu laufen. Dabei war ich heute gefühlt soooo schnell. Ich habe bestimmt einen neuen Rekord aufgestellt und weiß es jetzt nicht! 😯

Egal, nach der Rückkehr von Rhein und Ahr tröstete ich mich zuerst nochmal mit dem Anblick unseres eigenen Weins 🙂

17.06.15 01*Der trägt auch! 🙂 *

Auf meiner Alltagsrunde lief ich zum zweiten Mal die asphaltfreie Seite vom Kanal …

17.06.15 02

… dabei habe ich zum ersten Mal mein JVA-Lauf-Finisher-Shirt ausgeführt. Den wenigen Menschen, denen ich begegnete hielten mich aber offensichtlich nicht für auf der Flucht 🙂

Wenig später machte ich doch noch ziemlich dicke Backen. Nicht etwa weil die Polizei hinter mir her war sondern wegen des Anblicks dieser Helden auf der anderen Hunteseite:

17.06.15 05*da habe ich das zoommäßig Letzte aus meiner Digicam geholt*

Fühle ich mich doch schon extrem sportlich, wenn ich die Treppe zur Huntebrücke gemächlich hochjogge, treiben es diese Herrschaften auf die Spitze. Die rennen die Treppe mit einem Baumstamm im Nacken hoch. Von dieser Schmach lenkte mich die Brücke aber auch gleich wieder ab, hing doch dieses Schild am Treppengeländer:

17.06.15 06*Na, da drücken wir doch mal die Daumen 😀 *

Auf den letzten drei Kilometern durfte ich dann sogar noch leichten Regen genießen.

Also mal wieder schwer was los auf meiner meistgelaufenen Route. An der Hunte hatte ich trotzdem wunderbar meine Ruhe. 14 km im Keineahnungwasfürein-Schnitt. Schrecklich! So ohne Uhr ist der Läufer an sich und der Deichläufer im Speziellen doch nur ein halber Mensch und irgendwie so … nackt … 🙂