Profillos

Nein nein, mit dem Titel möchte ich nicht ins Politische abgleiten 😛 Vielmehr geht es um meine erneute Erfahrung, dass schuhlos auch profillos laufen bedeutet. Die heutigen zwei Kilometer auf der regennassen und matschigen Krone des Huntedeichs kam ich mir vor als würde ich mit dem Auto gerade sommerbereift durch die Alpen fahren. Die Traktion ließ doch erheblich zu wünschen übrig 😆 Der Weg am Fuße des Deiches war da dann doch erheblich besser laufbar.

Nicht nur bei solchen Schlitterläufen fasziniert es mich immer wieder wie warm die Füße bleiben. 6°, die sich durch Wind und Regen noch kälter anfühlten, sind gar nicht zu merken, während ich über nasses Gras, durch Matsch und durch Pfützen laufe. Der restliche Körper hingegen ist logischerweise dankbar für Isolation gegen Temperatur, Wind und Regen.

In der Regel sind die Füße nach ca. zwei Kilometer auf Betriebstemperatur. Davor komme ich allerdings schon ab und zu schon mal in die Versuchung umzudrehen und mich ins Warme zu verziehen oder gar Schuhe anzuziehen 😆 Aber dann wäre ich ja wieder nur darum bedacht, der größten Nässe auszuweichen, damit die Füße in den Schuhen nach Möglichkeit trockenbleiben. Und eingesaut sind die Schuhe dann auch gleich wieder. Für die Füße hingegen braucht es zum Schluß nur eine Pfütze oder etwas nasse Wiese und schon ist alles wieder blitzeblank 🙂

Bei ähnlichen, lediglich noch etwas frischeren Wetterverhältnissen wie am Sonntag reichte mir heute allerdings die Hälfte der Strecke von Vorgestern, man muß auch mal bescheiden sein! 😀

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