Katastrophal

… ist in diesem Jahr bislang meine Rennrad-Bilanz. Dabei ist es doch meine erste volle Saison. Aber eben diese Saison dämpfte meine Euphorie. Ein kaltes Frühjahr erwärmte nicht gerade mein Biker-Herz. Dann auch Mai und Juni überwiegend kalt, teils regnersich und vor allem windig. Der Wind ist bis in den hiesigen Hochsommer meistens kräftig dabei und läßt sogar ein windgewohntes Nordlicht wie mich etwas erstaunt die Augenbraue hochziehen. Ok, ich gebe auch zu, dass ich ein Schönwetterbiker bin. Im Gegensatz zum Laufen brauche ich hier nicht wirklich Regen, Kälte und kräftigen Wind.

Da blieben also nicht viele Tage und die hatte ich auch nicht unbedingt Zeit. Reichlich Ausreden also. Aber heute war es endlich mal wieder so weit. Wenigstens eine Feierabendrunde habe ich zustande gebracht und ich kann 43 km aufs Rennradkonto schreiben.

Dabei blieb es auch heute nicht trocken und ich durfte auf den letzten 10 Kilometern die erste Regenfahrt meiner „Rennradkarriere“ verbuchen. Klar, der Wind ließ sich mit dem aufkeimenen Regen auch nicht lumpen. Aber schön war es schon. Zumal ich das erste Mal den Eindruck hatte, dass die Klickpedale und ich doch noch Freunde werden könnten. Nicht nur zu treten sondern auch zu ziehen hat schon was und so konnte mein Garmin in der Ebene (was sonst) „mit ohne Wind“ ohne große Anstrengung auch mal 32 km/h verbuchen.

Mal sehen was also noch geht in den kommenden Wochen. Aber erstmal muß ich nun wirklich in eine vernünftige Radbrille investieren. Das Werbeteil eines Bremer Bierbrauers hat heute auf seiner zweiten Ausfahrt schon gleich ein Schräubchen verloren und sich somit halbwegs in seine Bestandteile aufgelöst.

20.07.15 05

Wie schön, fürs Laufen habe ich ja auch fast schon alles. Da müssen die Euros auch dringend woanders investiert werden :mrgreen: