Hoffnung

Ei ei ei, dass war heute ein Einstieg in mein Laufjahr 2017. Schon über den ganzen Arbeitstag verspürte ich absolut null Bock nach Feierabend laufen zu gehen und nasskaltes Schmuddelwetter machte mir auch nicht gerade mehr Laufappetit :-/

Da habe ich ganz tief in die Läufertrickkiste gegriffen und alle Kniffe angewandt um mich zu motivieren: Eine andere und kürzere als die ursprünglich geplante Strecke gewählt, mit der Option ggf. noch weiter abzukürzen. Diese Strecke bin ich dann auch noch in die andere als sonst übliche Richtung gelaufen. Darüberhinaus hatte diese einen etwas höheren Offroad-Anteil auf leicht aufgeweichten Wegen. All dies sollte die Hoffnung nähren, dass 100%-Null Bock-Läufe in der Regel doch irgendwie ganz geil werden.

Was soll ich sagen? Hat geklappt! 😀 Von vornherein waren die Beine gut bei der Sache, es lief sich unvermutet locker und flott. Ein teilweise klarer Himmel sorgte noch für ausreichend Tageslicht und zu guter Letzt verwöhnte mich auf dem letzten Kilometer noch ein schnuckeliger Schneeregenschauer. Dieser letzte und 12. Kilometer war dann sogar einer mehr als es nach dem Notfallplan sein sollte 🙂

Der Einstieg ins neue Laufjahr ist also geglückt und ich hoffe, dass ich in seinem weiteren Verlauf nicht noch öfters die ganze Trickkiste auskippen muß 😎

Auf geht`s ins nächste Jahrzehnt

Nach den ausschweifenden Feierlichkeiten zu meinem 10-jährigen Läuferjubiläum, hat mich der bittere Laufalltag wieder :mrgreen:

Am Sonntag erwarteten mich dazu bleiernd grauer Himmel und kuschelige 2°. Der Schneeregen des Tages zeigte sich während meines Laufes allerdings gnädig und hielt für diese Zeit inne. 10,5 km sollten nach dem donnerstäglichen Spontan-20iger reichen. Die vergangenen, regenreichen Tage ließen sich noch überall erkennen. Graben und Kanäle sind randvoll, viele Wiesen stehen unter Wasser.

Wasser war auch am heutigen Dienstag noch überall reichlich vorhanden. Mittags wurden die ersten Möbel für unser zukünftiges, frisch renoviertes Esszimmer geliefert. Dazu hatte ich mir ab dem späten Vormittag frei genommen. So blieb nachmittags noch ausreichend Zeit für einen größtenteils sonnigen Lauf bei Tageslicht. Hatte ich schon mal erwähnt, dass mir die winterlichen Lichtverhältnisse bei klarem Wetter gut gefallen? Seht selber:

Wieder war es 2° „warm“. Es herrschte aber wenig Wind und die hellen Lichtverhältnisse waren eine Labsal für die Seele. Ansonsten war es meine klassische 14 km-Runde.

Es geht also weiter wie gehabt und genauso soll es auch sein. Die alltäglichen Läufe haben so etwas herrlich Beständiges und Unaufregtes. Das gefällt mir, dass tut mir gut. So war es in den letzten Jahren, so war es Sonntag und heute und so wird es hoffentlich auch auch in Zukunft sein.