Aufhellungen

Nach einigen Tagen Flucht in meine Lieblingsstadt bin ich Donnerstagabend wieder nach Oldenburg zurückgekehrt. Die Tage in B waren nicht so wohltuend wie ich es sonst kenne. Aufhellungen waren aber die Treffen mit Freunden, die waren wirklich Balsam für die Seele. Allerdings gab es an meinem Abreisetag auch aus diesem Kreis noch eine schlechte Nachricht. Das Leben ist einfach nicht fair.

Zu den Treffen mit Freunden gehörte auch, dass mich Manfred und seine Frau Eka zu Kaffee und Kuchen besucht hatten. Erstmalig kam dieses Treffen in Berlin und nicht am Dümmer See zustande. Auch wenn die Zeit viel zu kurz war, war es einfach nur schön, dass die beiden da waren. Skandalös ist nur, dass wir ein Selfie vergessen haben. Das fiel ausgerechnet der Nichtbloggerin Eka ein, nachdem sie schon wieder im Hotel waren.

In Berlin bin ich nicht gelaufen und habe auch sonst außer den Freundestreffen nicht viel unternommen. Deshalb bin ich heute erstmals seit dem 04.10. wieder laufen gewesen. Allmählich beginnt der herbstliche Farbenrausch …

… und allerlei Viechzeug begegnete mir an der Strecke.

Verwaist war leider die Weide der schönen Galloway-Rinder.

Archivaufnahme aus September

Das ruhige, fast windstille mit 11° angenehme Herbstwetter animierte mich auch noch einmal zu einem kurz Bad im Kleinen Bornhorster See. Die Wassertemperatur war noch erstaunlich gut auszuhalten. Witzigerweise war mir nur an den Oberarmen kalt.

Bevor ich aber anfing auszukühlen ging ich nach knapp 10 Minuten aus dem Wasser und lief zurück nachhause.

Insgesamt lief ich 8,2 km hin und zurück zum/vom See, die einfach nur eine Wohltat waren, inklusive des Bades. Eine wahre Aufhellung, fast schon wie etwas Sonnenschein, der beim Lauf leider nicht dabei war.

Katzen und die längste seit Trier 2015

Torben mag Katzen und er ist immer noch ganz traurig, dass die Nachbarskatze, die sich wohl mehr bei ihm als bei ihrem eigentlichen Dosenöffner aufgehalten hatte, weggezogen ist. Beim Laufen bedeuten Begegnungen mit Katzen regelmäßig kurze Unterbrechungen, weil Torben mit den Katzen Kontakt aufnehmen möchte. Heute waren es gleich vier Katzen. Die erste Katze war von drei Kindern umringt und Torben beließ es bei der Frage wie die Katze heißen würde. Die drei anderen Katzen hingegen hielten nicht viel von den Annäherungsversuchen und machten sich allesamt aus dem Staub, was auf dem zweiten Bild eindrucksvoll zu sehen ist 🙂 Ich selber habe nichts gegen Katzen, also nichts Wirksames zumindestens 😆 , solange sie nicht, wie erst im Winter geschehen auf unsere Fußmatte p…. ähhh urinieren 👿

An Sonntagen führt uns unser Laufweg inzwischen fast schon routinemäßig zum Kleinen Bornhorster See, wo wir auch am vergangenen, schon vormittags superwarmen und schwülen Sonntag ins Wasser gegangen sind und es bei mir sogar für die ersten Schwimmbewegungen gereicht hat.

Am heutigen Feiertag ging es wieder zum See und wieder hinein in die Fluten. Dabei bin ich heute die wohl längste Strecke seit meinem Schwimmbadbesuch anläßlich unseres damaligen Bloggertreffens in Trier vor ziemlich genau sechs Jahren geschwommen. So um die 50 m mögen zusammengekommen sein. Und was soll ich sagen? Das Schwimmen ist noch genaus so anstrengend wie 2015 😛 Aber es hat auch Spaß gemacht und ich hatte heute erstmals nicht mehr das Bedürfnis das Wasser wegen dessen Temperatur zu verlassen. Irgendwie scheine ich so langsam auf den Geschmack zu kommen, wie auch Lizzy in ihrem Kommentar auf meinen letzten Blogbeitrag feststellte 🙂 Sie findet es toll und -ganz ehrlich- ich auch! 🙂 Schaun wir mal was sich ergibt, vielleicht schaffe ich ja bis zum Ende des Jahres schon 100 m 😆

Die Strecke zum Kleinen Bornhorster See beträgt für mich, mit Schlenker bei Torben vorbei, immer gute 6 km. Das paßt sehr gut, da man gut aufgewärmt, aber nicht überhitzt am See ankommt und danach herrlich erfrischt nicht allzu weit wieder zurückläuft. Das macht summa summarum einen tollen Einstieg in den Tag.