Tempo ist relativ

Da ich beim heutigen Utkiek-Lauf früher am Treffpunkt war, drehte ich vorab schon einmal eine Runde alleine. Und obwohl mein Tempo in den letzten Monaten aufgrund meiner laufenden Laufstil- und Schuhumstellungen noch langsamer geworden ist als sonst, konnte ich doch einmal zügig überholen :mrgreen:

Ansonsten erdrückte die drückende Schwüle und nicht einmal das drohende Unwetter konnte unserer Fünfertruppe Beine machen. Deswegen ist es dann wohl auch ohne Blitz und Regen grollend davongezogen 😛

Mein Dienstagslauf stand im Zeichen des Autos in die Werkstatt bringen. Nach Feierabend Auto weggebracht und den Lauf nachhause auf 17 km ausgedehnt. Der Mittwochslauf zum Autoabholen fiel dann allerdings flach, da Auto nicht fertig geworden. Konnte ich mit leben, denn so konnte ich einen 30°-Lauf schwänzen.

Dafür lief ich heute morgen bei gefühlter 200%iger Luftfeuchtigkeit 5,4 km zur Arbeit. Wo ich sonst erst langsam anfange zu schwitzen war ich diesmal schon durch und durch durch 😯 Die notwendige Toilette auf der Toilette konnte ich aufgrund meines frühen Arbeitsanfangs und damit verbundener Ruhe auf der Etage zum Glück etwas intensiver ausfallen lassen 😎

Mit dem Utkiek-Lauf kam ich dann auf 16,4 km Tagesleistung und das Auto ist auch wieder fertig 🙂

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Eine Stunde

… laufen wir Donnerstags immer am Utkiek. In dieser Stunde kann man round about 9 km und eine unbekannte Zahl von Höhenmetern laufen oder man kann auch nur 6,3 km laufen und 3 Kugeln Eis essen 😀

Bei gewittrigen 27° hatte Ralf heute die vorzügiche Idee laufend die Eisdiele anzusteuern, sich eine leckere, kugelige Erfrischung zu holen und wieder zurückzulaufen. Gesagt getan: So liefen Uli, Stephan, Ralf und icke auf einer mit ein paar Regentropfen garnierten Anstandsrunde über die Utkiek-Hügel von 3,4 km hin zur Eisdiele, genossen dort besagte Erfrischung und liefen dann mit einer Anstandsrunde über die Utkiek-Hügel von 2,9 km wieder zurück.

Dabei haben wir der heute extra laufenden Damencombo einen kleinen Vorsprung gelassen. Sie liefen vor uns los, waren vor uns an der Eisdiele, liefen vor uns wieder zurück und waren nach uns wieder im Ziel 😛

Danke Stephan fürs Ausgeben 😀

Das Ganze hatten wir übrigens letztes Jahr schon einmal gebracht 🙂

Chilliger Lauf und Schotter im Wald

Heimo war seit Pfingsten im Land und er und seine Frau sind bei der Gelegenheit auch gleich am Pfingstsonntag in Oldenburg beim Everstener Brunnenlauf über 10 km gestartet. Ich allerdings habe mich gedrückt und bin stattdessen Feiern gegangen. Pfingstbaumsetzen statt Laufen ist halt auch was feines 😛 Das wiederum hat mir Heimo so übel genommen, dass er sich danach für ein paar Tage auf die Insel Langeoog  verkrümmelt hat :mrgreen:

So gelang es uns erst am gestrigen Samstag gemeinsam laufen zu gehen. Nach frischen Tagen mit reichlich Regen gab es dazu wieder mein „Lieblingswetter“: Schwüle. Trotzdem drehten wir eine wirklich entspannte Runde um Wardenburg herum. Teils entlang der Hunte und vorbei am Tillysee und am Tillyhügel.

Auf der Hunte starteten etliche Kanutouren, nicht die schlechteste Idee bei dem Wetter. Kanugefahren bin ich auf der Hunte noch nie. Das zu ändern haben Heimo und ich für einen seiner kommenden Besuche ins Auge gefaßt. Gestern aber bliebs beim kurzweiligen Lauf, zu dessen Ende sich unsere beiden Garmins, erstmalig seit dem wir zusammen laufen, mal über die Streckenlänge auf den Meter genau einig waren: 15,37 km. Keine drei Stunden später hat Familie Timekiller dann die Heimreise nach München angetreten. Von daher bin ich glücklich, dass es mit diesem einen Lauf noch geklappt hat!

Nahezu exakt die gleiche Strecke, gerade mal 70 m weniger, hatte ich heute bei einer Wanderung an den Ahlhorner Fischteichen zurückgelegt. Ich hatte Jens um 10:00 Uhr zu einem Betriebsausflug gebracht, da bot sich die kurze Weiterfahrt zu den Teichen und dem angrenzenden Wald an. Meinen aktuellen Ambitionen folgend, bin ich barfuß auf diese kleine Wanderung gegangen. Gelaufen bin ich schon dreimal in dem Gebiet und hatte mir dabei schon lange vorgenommen, mir Teiche und Wald mal mit etwas mehr Muse anzuschauen. Da bot sich so eine Tour ohne Schuhe an. Das Gehtempo ist entsprechend gering und zu den visuellen und akustischen Wahrnehmungen gesellen sich noch die sensorischen. Herrlich die Sand- und Waldwege unter den Füßen zu spüren, den Wechsel zwischen trockenen, sonnigen und schattigen, feuchten, teils leicht matschigen Böden. Das man Matsch und Pfützen im Gegensatz zu beschuhten Wanderungen nicht mühsam umkurven muß, ist dabei ein weiterer Vorteil 😀 Im Wald war die 27° warme Schwüle erträglich und eigentlich wären die lästigen Insekten schon das einzige Übel gewesen, wenn da nicht so viele Wege geschottert wären. Schotter und Barfuß ist doof. Allerdings habe ich während meiner Tour den Schotter noch in verschiedene Kategorien eingeteilt. Der grobe Schotter war der böse Schotter, einfach nur ätzend, der feinere Schotter war nur doofer Schotter und der schon einigermaßen eingetretene und halbwegs versunkene Schotter war der gute Schotter. Gekrönt wurden die Schotterabschnitte nur von gut getarnten, kleinen Tannenzapfen, ganz böse, sach ich nur. So war die Wanderung nicht nur ein Vergnügen, aber die angenehmen Abschnitte haben überwogen und außerdem gewöhnten sich die Füße erstaunlich schnell an all das, was ihnen da unter die Sohlen kam. In ein paar Monaten oder in einem Jahr werde ich sicher auch noch unempfindler sein.

Immerhin war ich zeit meines Lebens noch nie so lange und so weit auf nackten Sohlen unterwegs. Eine tolle Erfahrung und sicher nicht die letzte dieser Art 🙂

Baumwolle

Diese Laufwoche plätscherte so vor sich hin. Am Dienstag brachte ich mein Rennrad in die Inspektion in die Innenstadt. Durch intensives Nichtbenutzen wollte die Schaltung nicht mehr so wie sie sollte. Nach Abgabe des Radels bin ich dann zurückgelaufen. Vorbei an der EWE-Arena, wo die EWE-Baskets an dem Tag in den Play-Offs gegen Ulm gespielt haben, und dann durch den Stadthafen, vorbei an der alten Eisenbahnklappbrücke, durch den Agrarhafen an die Hunte. Treppe rauf zur Brücke und nach 11,1 km war der Laufdrops gelutscht.

Donnerstag Utkiek, da gibt es nicht viel zu sagen 🙂

Heute dann mal wieder übelste Schwüle. Allerdings war mein zeitliches Fenster eng und viel Auswahl bezüglich des Wetters konnte ich mir nicht erlauben. So studierte ich das Regenradar und sah nur einen winzigen Schauer, also los. Um der Schwüle und den 25° etwas entgegenzusetzen, entschied ich mich mir einfach ein Baumwollleibchen überzuschmeißen.  Bei extremen Wärmebedinigungen mag ich es nämlich, wenn so ein Baumwollfetzen an mir klebt, dat kühlt so schön 😎

Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass es aus dem winzigen Schäuerchen heraus schon auf den ersten Kilometer bedrohlich grummelte. Auf Kilometer 2 setzte kräftiger Regen ein und es blitzte und donnerte, so dass ich mich mit einem Intervallspurt unter die Autobahnbrücke rettete und dort gute 10 Minuten den Abzug des Gewitters abwartete. Schade um den ge…nialen Platzregen, aber Blitzschlag muß ich nicht haben.

Nach Abzug des kurzen, aber kräftigen Gewitters war die Luft dann erst richtig zum Schneiden. Die Landschaft dampte und der Deichläufer schwitzte 😛 Trotzdem lief es recht flüssig und die 15 km-Nummer machte richtig Spaß und mit meinem „Laufshirt“ gab ich irgendetwas zwischen Vollprolet und Rocky Balboa ab :mrgreen: Aber das Ding hat seine Mission erfüllt, wenn auch von Kühlung nicht wirklich viel die Rede sein konnte 😆

Nu hab ich den Salat

Ach, wo ist sie hin, die glasklare, frische Luft der vergangenen Wochen und Monate?

Donnerstag: Utkiek-Lauf erstmals bei sommerlicher Temperatur, aber noch gut erträglich.

Gestern ein kurzer Lauf in den minimalen Laufschuhen zwischen zwei Gewittern in feucht, schwüler Luft.

Heute ein langer Lauf nach Berne zu Schwiegermuttern bei drückender Wärme. Die Sonne stach und da der laue Wind von hinten kam, konnte er keine Erfrischung bringen. Dieses Klima machte mir wirklich zu schafen, drückte auf Kreislauf und Atmung und nach gut 10 km durfte mich sogar in die Büsche schlagen, weil auch der Darm rebellierte. Jede Wolke, jeden Windhauch hatte ich begrüßt, allerdings war das nicht viel und die Hoffnung auf einen erlösenden Schauer blieb unerfüllt. Die Lauffreude beschränkte sich auf kurze Abschnitte und nach 23,6 km war ich froh als ich endlich mit kochendem Kühler bei Adele einlief.

Immerhin war die sattgrüne Natur um Ablenkung bemüht und ich nutzte jeden Fotostopp zum Verschnaufen. Da hab ich also den Wettersalat auf den ich getrost verzichten kann. Die plötzliche Wärme und vorallem die Schwüle sind wirklich nicht meins und bedürfen definitiv noch der Gewöhnung.

Sehr seltene Flüssigkeit

25.07.16 08

Es gibt da eine Flüssigkeit, die als sehr selten beschrieben wird. Ob sie auf Grund ihrer Seltenheit auch kostbar ist, sei einmal dahingestellt. Fakt ist nur, dass ich selber mit dieser Flüssigkeit nahezu verschwenderisch umgehe. Die Rede ist hier vom Beamtenschweiß :mrgreen:

Ist bei mir schon unter normalen sportlichen Umständen kaum Bewegung ohne Schwitzen möglich, so tropfte ich beim Samstagslauf nahezu wie ein Kieslaster. Bei eigentlich nur 25° war es extrem schwül. Die Luft war so drückend, dass Asphalt unter Bäumen den ganzen Tag naß blieb, obwohl es den ganzen Tag nicht geregnet hatte. Auch meine Sonnenbrille ist mir bei solchen Temperaturen noch nie beschlagen, Hammer. Ich war froh genügend Wasser dabei gehabt zu haben, obwohl ich nur auf meiner 14 km-Standardhausrunde unterwegs war.

Gestern sah die schwüle Wetterwelt nicht viel anders aus, gleiche Temperatur, gleiches Klima. Nur das der Himmel bedrohlich dunkel wurde und mit zweimaligem Grummeln die Badegäste vom Kleinen Bornhorster See vertrieb, die mir in Scharen auf Fahrrädern entgegenkamen. Die, die es mit dem Aufbruch nicht so eilig hatten, packten ihre Piselotten dann schon im Regen zusammen, der anschließend auf drei, vier Kilometern diese eigentlich so seltene Flüssigkeit auf meiner Haut verdünnte.

Schon lange vor der Hunte war dann wieder Schluß mit Regenlustig. In Bezug auf die Schwüle hat der kleine Guß auch keine Erleichterung gebracht, so dass ich froh war, dass es mir die MS Fredo vom Tempo her leicht machte, mich mit ihr ein Wettrennen zu liefern. Erst kurz vor der Huntebrücke ließ ich sie ziehen. An selbiger machte eine Laufgruppe auf der anderen Hunteseite Treppentraining. Mir reichte das einmalige Entern und nach 17 km war ich wieder tropfnaß zuhause.

Was den Seltenheitsfaktor besagter Flüssigkeit angeht, bin ich offensichtlich kein Ruhmesblatt für meine Zunft 😀

Rein aus meiner läuferischen Sicht

Ich weiß, die meisten werden micht jetzt steinigen, vierteilen und teeren und federn wollen, aber ich sage jetzt mal wie es für mich ist: Aus rein läuferischer Sicht, aber auch nur aus dieser!, könnte der Sommer meinetwegen schon wieder vorbei sein.

Klar genieße ich die lange Helligkeit, laue Sommernächte, warme Tage, aber eben nur als „normaler“ Mensch. Beim Laufen gehen mir die ganz normalen Sommertage etwas an die Substanz. Dabei meine ich natürlich keine Sommerregenläufe, die sind absolut traumhaft. Und auch gegen einige ehrliche Hitzeläufe an richig heißen Tagen habe ich ab und an nichts einzuwenden. Was aber so gar nicht meins ist, ist diese normale, nahezu immer mit leichter Schwüle unterlegte Sommerwärme.

Zwar war am Dienstagabend die Welt auf meiner Standardrunde noch komplett in Ordnung und …

    … wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gab, dann dass der Sommerdeich schon wieder aufgebuddelt wurde, aber ansonsten war alles tutti.

Aber heute beim Utkiek-Lauf schlug sie schon wieder gnadenlos zu, diese Null-Acht-Fuffzehn-Schwüle. Der Lauf wurde von einem minimalen Schauer eingeläutet und war danach für mich nur bäh. Der Kreislauf, normalerweise überhaupt keine Baustelle bei mir, schlug Kapirolen, dem Magen war flau und mich überkam das dringende Bedürfnis diesen Lauf nach nicht einmal einer halben Stunde zu beenden. Habe ich zwar nicht, aber nur weil Ralfs Nachfrage nach dem Ahrathon mich entsprechend ablenkte.

Vielleicht lags auch daran, dass ich schon den ganzen Tag etwas Druck und leichte Schmerzen auf dem Kopf hatte. Aber ich sehnte mich heute nach herbstlicher Frische begleitet von einem ordentlichen Wind 🙂

So abseits vom Laufen würde ich den Sommer denn aber doch schon vermissen. Die kurzen Klamotten, die Terrasse, ab und zu mal grillen und chillen, den Garten, das im Hellen zur Arbeit und wieder zurück radeln und und und. Ist ja schon schön.

Wenn nur dieses Laufen in dieser latenten Schwüle nicht wäre … 😉 Früher waren die Sommer doch nicht so schwül, oder?

30.06.16 01

und früher kamen die Sprayer noch nicht mit dem Mercedes 

  😯

Von einem Special zum nächsten!

Vom Meeresgrund zurück auf den Höhen des Utkieks. Nach dem Lauf nach Neuwerk hatte ich meinen Haxen bis zum heutigen „Berglauf“ Ruhe gegönnt. Das hätte ich heute ruhig noch fortsetzen sollen, nicht der Fersen wegen, sondern weil es schon wieder warm und drückend war. Das Kuriose dabei, unten war es ein wenig windig und oben nicht.

Obwohl ich heute nicht der Einzige war, dem es etwas an Motivation und Frische fehlte, fehlte trotzdem die Zeit zum Schaukeln *seufz*

Nicht kaputt zu kriegen hingegen war Ralf, der es zum Schluß sogar noch mit einem Modellmotorrad aufnahm 😀

Morgen geht es auf die erste Laufreise des Jahres. Es erwartet mich nach dem Wattenmeerlauf gleich der nächste Lauf der besonderen Art. Spaß sollte auch bei dem Lauf garantiert sein 😀

Dazu demnächst mehr auf diesem Blog 😎

Werbung!

Am 21.06. um 21:06 Uhr findet wieder der Osternburger Mittsommernachts-Berglauf statt. Er wird, wie jedes Jahr, liebevoll von Stephan Rakelmann und seiner Familie organisiert und durchgeführt. Stephans Sohn Florian hat dazu einen kleinen Werbetrailer  gedreht, an dem auch ich mitwirken durfte. Gesichter gibt es in dem Trailer zwar nicht zu sehen, aber ich dürfte trotzdem gut zu erkennen sein 😀

Zu sehen gibt es das Ganze auf Facebook. Ich bin davon zwar bekanntermaßen kein großer Freund, aber um der guten Sache willen, setze ich hier gerne einmal den Link 🙂

Der heutige Utkiek-Lauf war dank extremer Schwüle für mich eine rechte Quälerei. Schon lange ist mir so ein kurzes und eigentlich lockeres Läufchen nicht mehr so schwer gefallen. Aber mit der Schwüle ist die Schuldige ja gefunden :-/

Das kann am 21.06. um 21:06 Uhr nur besser werden 😀