Von einem Special zum nächsten!

Vom Meeresgrund zurück auf den Höhen des Utkieks. Nach dem Lauf nach Neuwerk hatte ich meinen Haxen bis zum heutigen „Berglauf“ Ruhe gegönnt. Das hätte ich heute ruhig noch fortsetzen sollen, nicht der Fersen wegen, sondern weil es schon wieder warm und drückend war. Das Kuriose dabei, unten war es ein wenig windig und oben nicht.

Obwohl ich heute nicht der Einzige war, dem es etwas an Motivation und Frische fehlte, fehlte trotzdem die Zeit zum Schaukeln *seufz*

Nicht kaputt zu kriegen hingegen war Ralf, der es zum Schluß sogar noch mit einem Modellmotorrad aufnahm 😀

Morgen geht es auf die erste Laufreise des Jahres. Es erwartet mich nach dem Wattenmeerlauf gleich der nächste Lauf der besonderen Art. Spaß sollte auch bei dem Lauf garantiert sein 😀

Dazu demnächst mehr auf diesem Blog 😎

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Am 21.06. um 21:06 Uhr findet wieder der Osternburger Mittsommernachts-Berglauf statt. Er wird, wie jedes Jahr, liebevoll von Stephan Rakelmann und seiner Familie organisiert und durchgeführt. Stephans Sohn Florian hat dazu einen kleinen Werbetrailer  gedreht, an dem auch ich mitwirken durfte. Gesichter gibt es in dem Trailer zwar nicht zu sehen, aber ich dürfte trotzdem gut zu erkennen sein 😀

Zu sehen gibt es das Ganze auf Facebook. Ich bin davon zwar bekanntermaßen kein großer Freund, aber um der guten Sache willen, setze ich hier gerne einmal den Link 🙂

Der heutige Utkiek-Lauf war dank extremer Schwüle für mich eine rechte Quälerei. Schon lange ist mir so ein kurzes und eigentlich lockeres Läufchen nicht mehr so schwer gefallen. Aber mit der Schwüle ist die Schuldige ja gefunden :-/

Das kann am 21.06. um 21:06 Uhr nur besser werden 😀

Nanu?

Der Sommer meint es mit uns hier im Norden dieses Jahr wirklich gut. Seit Wochen nun schon Sonne satt, warme bis heiße Temperaturen und … Schwüle. So war es auch heute wieder angesagt. Allerdings merkte ich schon auf der Nachhausefahrt vom Job, dass mir der Nordwind auf dem Rad kräftig entgegenblies. Dann verkroch sich zusehens die Sonne und die Temperatur sank auf „nur“ 23°. Solch ein überraschende Wetterwende ließ doch sofort die Beine jucken. Der Blick aufs Regenradar zeigte darüberhinaus, dass sämtliche Gewitterschauer um Oldenburg drumrum kurvten. Bestens! Auf zur Feierabendrunde auf meiner Lieblingsstrecke.

Der Wind mein Freund, er ließ mich doch tatsächlich so etwas wie Frische spüren. Zwar blinzelte inzwischen schon wieder vereinzelt die Sonne, aber warm im Sinne von Schwül und Heiß wurde es nicht mehr.

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Margitta hatte gestern Reißverschluß-Laufshirts zum Thema ihres Blogs gemacht, passend dazu trug ich das einzige dieser Art, das ich im Schrank habe 🙂 Auch habe ich heute mal wieder meine Nike Pegasus-Puschen zuhause gelassen. Da sich meine Ferse seit einiger Zeit nicht mehr meldet, hatte ich mal wieder die neutralen Mizunos Wave Precision an den Füßen. Puh, wie man sich an die Kuschel-Dämpfer von Nike gewöhnt hat, dagegen fühlen sich die Mizunos bretthart an.

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Ich frage mich gerade, was mir jetzt eigentlich besser gefällt. Also auf Asphalt, mein Hauptlaufuntergrund, tun mir die gut gedämpften Treter schon ganz gut. Ich muß mich mal kundig machen, was diesbezüglich meine Lieblingsmarke Mizuno für ein Modell zu bieten hat.

Aber zurück zum heutigen Lauf. Der war einfach mal wieder klasse unter super klimatischen Bedingungen. Die 14 km fühlten sich gut und unangestrengt an und beim Tempo habe ich eine runde 6:00 hingelegt. Schaun wir mal wie es weitergeht, die schwüle Sommerwetterlage soll uns noch eine Weile erhalten bleiben. Aber diesen „Frischelauf“ habe ich erstmal im Sack.

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Achtung!

Das Lesen dieses Artikels kann Depressionen schlimmsten Grades auslösen! Ab hier liest jeder auf eigene Gefahr weiter:

Schon gestern konnte ich ein gewisses Grummeln über meine derzeitge Laune nicht unterdrücken. Aber zumindestens bestand da die Hoffnung heute mein Gemüt bei einem Lauf mit angenehmen Temperaturen und viel Regen zu erhellen. Um es vorweg zu nehmen: DAS WAR WOHL NICHTS. Diese Wetterfuzzies haben von Wettervorsage ungefähr soviel Ahnung wie eine Kuh vom Fliegen. Es ist zum Mäuse melken, Kruzitürken noch einmal.

Den ganzen Tag sollte es ergiebig regnen, da waren sich alle Fernseh- und Onlinepropheten einig. Als ich gegen 9:30 Uhr auf das Regenradar schaute, erkannte ich schnell, dass spätestens Mittags der Spuk vor bei sein wird. Nun denn, ich bin ja flexibel und habe den für den Nachmittag geplanten Lauf vorgezogen auf den Vormittag. Also nur noch schnell einen Becher Zitronentee geschlürft, drei pappige Minischeiben Knäckebrot mit etwas Frischkäse gemümelt und los. Hinaus in den Regen bei 17° und fast keinen Wind.

Allerdings Regen konnte man das Getröpfel kaum nennen und sicher glaubt mir auch keiner, dass sich 17° mit nahezu 100%iger Feuchtesättigung der Luft wie 30° anfühlen können. Der fehlende Wind bekräftigte diesen Eindruck. So hatte ich eher das Gefühl im Amazonasgebiet unterwegs sein sein, lediglich das Fehlen des Regenwaldes und das statt Schlangen zu Hauf Nacktschnecken den Weg bevölkerten holte mich auf den Boden der Tatsache der Norddeutschen Tiefebene zurück. Meine Euphorie versumpfte in dieser stickigen Luft, in der ich ansatzweise meinen Atem sehen konnte.

25.07.14 01  Eigentlich gab es da nichts, wovor sich die Viecher unterstellen mußten

Der „Regen“ war nur noch an Kreisen in den Pfützen zu erkennen, zu spüren war er nicht. Der Himmel gab auch zu verstehen, dass von ihm nicht mehr viel Abkühlung zu erwarten war. Am Großen Bornhorster See kam mir ein Läufer, so Ende 40, mit nacktem Oberkörper entgegen, immerhin war der ansehnlich 😉

Auf meiner Huntestrecke begegnete mir kein Mensch, das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Dafür hatten die Schafe ganze Arbeit geleistet und den Asphalt kräftigst gedüngt, was zusammen mit der Nässe eine ausgesprochen schlüpfrige, schuheeinsauende Gemengelage ergab.

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Währenddessen die dunkelste Wolke nicht am Himmel zu finden war, sondern direkt über mir schwebte, gefühlt mit kruden Gedanken. Die Wolke wurde zwar lichter, löste sich aber über den ganzen Lauf nicht auf. Immerhin widerstand ich der Versuchung diesem Elend an der Huntebrücke durch Abkürzung ein Ende zu machen. Darüber hätte ich mich im Nachhinein nur noch mehr geärgert.

So zog ich die 18 km wenigstens durch. Das Tempo war dabei so grottig wie meine Laune. Diese hellte sich nur kurz vor Schluß nochmal auf, als mir ein großer, junger Läufer entgegen kam. Schwarze Haare, Bart, braungebrannt, muskulöse Beine, ein Oberkörper so lang wie der Eiffelturm -der allerdings leider in einem leuchtend gelben Laufshirt verhüllt war- , schneller, lockerer Laufschritt. Ein Lichtstreif an diesem grauen Tag 🙂

Zuhause angekommen war ich allerdings auch ohne Regen mal wieder naß bis auf die Haut. Apropos Regen, das Regengebiet hatte sich übrigens gleich zu Beginn meines Laufes geteilt und ist nördlich und südlich von Oldenburg vorbeigezogen! Das ist schon Verschwörung, ist das! Boshaft ist sowas.

25.07.14 04Zum Start

25.07.14 05Zum Ende

So, hat jemand bis zum Schluß durchgehalten? Dem kann ich vielleicht noch ein halbes Reetdach anbieten. Stand da so rum, vor einer Baustelle … :mrgreen:

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Wer schlafen will, muß leiden

Mir ist mein Schlaf heilig, das ist wohl hinlänglich bekannt. So habe ich es auch heute vorgezogen ausgiebig meinem zweitliebsten Hobby zu frönen als mich in der Hoffnung auf frische Temperaturen in aller Herrgottsfrühe meinem liebsten Hobby hinzugeben. Ein Blick auf die Temperaturhistorie des heutigen Tages bestätigte mein Handeln sogar, war es doch z. B. um 4:30 Uhr immer noch über 21 ° warm. Zugeben, dass waren einige Grad weniger als die guten 27°, die zu meinem Laufstart um 18:30 Uhr herrschten. Aber wer schlafen will, muß halt leiden. Vergebens hatte ich auf die angekündigten Gewitter gehofft, von denen ich mir Abkühlung versprochen habe. Von ihnen war weit und breit nichts zu sehen, nur die Luft war danach.

Sicherheitshalber sattelte ich meinen Trinklaufrucksack auf, hatte ich mir doch trotz großer Wärme und Schwüle einen Lauf 20 km + vorgenommen. Aus dem Grunde wanderten auch noch zwei Gels und die Salztabletten in den Rucksack bevor ich mich auf die Runde Richtung Hunte nach Gellen, zum Gellener Moor, von dort zum Großen Bornhorster See und wieder nachhause machte. Schlußendlich waren es gerade mal 20 km + 1,3 km. Aber unter diesen Bedingungen hat es mir doch gereicht. Es gab keine trockene Faser mehr am Leib und während des Laufens waren sogar die Beine komplett schweißbedeckt.

Des Luftigkeitsfaktors wegen hatte ich heute mal wieder die leichteste Shorts an. Ich werde mit diesen Dingern nicht warm, zwar blieb dieses Mal mein Rückenmuttermal von der Reibung des Bündchens unversehrt, dafür habe ich mir aber einen Wolf gescheuert als der Stoff klitschnass an meinen Beinen klebte. Es geht für mich nichts über Tights, dafür pfeif ich auch auf das letzte Grad weniger.

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20.07.14 04Ich war noch nicht mal der einzige Verrückte, der bei der Schwüle unterwegs war…

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Die kleine Pause, die ich mir gegönnt habe, um mir das Gel reinzupfeifen und meinen Salzhaushalt etwas auszugleichen, habe ich allerdings an der denkbar ungünstigsten Stelle gemacht. Eine Bank im Moor bot sich an, den Rucksack kurz darauf abzusetzen. Allerdings wurde ich sofort heftigst von Bremsen attackiert, so dass ich schleunigst gesehen habe, dass ich weiterkam. Das Tempo hielt ich über die gesamte Strecke moderat, mehr wäre bei diesem Klima auch nicht möglich gewesen. Letztendlich kam ich mit den Bedingungen aber ganz gut zurecht. Aber immer muß ich die nicht haben. Einen dreiviertel Liter Wasser habe ich unterwegs getrunken und an der Haustür die gleiche Menge Schorle auf Ex.

Über Tag und während meines Laufes war ich in Gedanken immer wieder bei Helge und Karina, die heute in Roth ihr grosses Ironwomen-Debüt hatten. Während ich noch schlief, starteten die beiden mit dem Schwimmen. Ich schlief immer noch, als sie auf die Rennräder umgestiegen sind. Ich frühstückte und genoss den Nachmittag auf der Terrasse als die beiden immer nach radelten.  Ich hatte meine Tea-Time, als die beiden liefen.  Ich lief, als die beiden liefen, und ich lief als die beiden finishten.

12:46 Stunden und 13:07 Stunden waren sie unterwegs. Bei 30° in Roth.

Helge und Karina, Ihr seid die besten. CONGRATULATIONS!!! Ich habe mit Euch gefiebert und freue mich riesig. Ich hoffe es geht Euch einigermaßen gut. Laßt Euch feiern, ruht Euch aus. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf das was Ihr zu berichten habt.

Brückenromantik und verpaßter Regen

Freitag abend waren Jens und ich picknicken. Schon lange hatten wir uns vorgenommen, einmal Oldenburgs höchsten Punkt zu erklimmen und genau dort an einem schönen Sommerabend in den Sonnenuntergang zu schauen. Freitag hat nun alles gepaßt, Sommerwetter und die nötige Zeit waren vorhanden. Und von wo hat man nun einen schönen Blick über die Stadt und auf den Sonnenuntergang? Na klar, von der Huntebrücke. Nun könnte man meinen, dass so eine Autobahnbrücke nicht gerade der ideale Platz für ein Picknick ist. Weit gefehlt, auch wenn die Brücke selber statt mit Naturgrün nur mit Graffiti aufwartet, so ist die Stimmung am Abend dort oben eine ganz besondere. Außerdem habe ich dieser Brücke schon mal einen ganzen, nahezu philosophischen Post gewidmet.

Wir waren auch nicht die einzigen die auf diese Weise den Sommerabend genossen haben. Mit den Fahrrädern haben wir das nötige Equipment an Ort und Stelle transportiert und es uns gut gehen lassen.

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Die Aussicht auf die recht flache, sprich mit wenig höheren Häusern gesegnete, Stadt im Flachen Land ist ja nicht so spektakulär …

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dafür bot sich aber ein wirklich traumhaft schöner Sonnenuntergang …

Der Verkehr auf der Fahrbahn nur wenige Meter über uns verebbte immer mehr, bis zum Schluß nur noch vereinzelt Autos über die Brücke rauschten.

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Erst gegen halbzwölf machten wir uns im letzten Licht auf nachhause.  Man mag es nicht glauben, es war wirklich einfach nur schön.

Weniger schön war es, dass mich heute der Regen fünf Minuten vor Beginn meines Laufes in Stich gelassen hat. So entließ er mich in eine dampfige Luft. Die Feuchte war aber aufgrund der auf 17° gesunkenen Temperatur gut zu ertragen. Der Schweiß floss trotzdem im Strömen. Auch, weil ich nach 12 Stunden erholsamen Schlaf richtig gut drauf war. Die Beine fühlten sich gut an und die ganze Veranstaltung war kein Vergleich zu der Quälerei vom Montag. Deshalb gelang es mir auch ab Kilometer 4 mal wieder kontinuierlich unter 6er-Schnitt zu laufen.  Das fühlte sich einfach mal wieder gut an 🙂

Allerdings mußte ich, überhaupt erst das zweite Mal seitdem ich laufe, während des Laufes „ut de Büx“. Das geschah allerdings mit ungeahnten Komfort. Hatte ich mich Montag noch über die neuerliche Baustelle auf meiner Lieblingsstelle geärgert, war sie mir heute ausgesprochen willkommen. Und zwar deshalb:

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Das Ding war offen und vorallem SAUBER und sogar T-Papier war vorhanden. Wie praktisch 😀 Danach liefen die weiteren Kilometer meiner 14,5 km-Runde doch etwas entspannter :mrgreen:

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Es war ein toller Lauf mit einigen, flotteren Kilometern, der sich rundherum gut anfühlte. Ein Lauf ganz im Gegensatz zu dem, den Margitta erleben mußte. Wenn man mit jemanden erst vor kurzem neun Stunden gemeinsam an die Nordsee gelaufen ist, ist man diesem Menschen noch etwas näher, als man es eh schon war. Deshalb wünsche ich Margitta, dass nicht das schlimmste eintritt und sie bald wieder so ein Laufgenuss erleben darf wie ich heute!

Schwanenweiß

Bei uns im Nordwesten war es wohl nix mit dem superheißen Pfingstwochenende. Böse bin ich da sicher nicht drum. Allerdings hätte es gestern nachmittag auch nicht unbedingt stundenlang schütten müssen, wo wir uns mit Freunden einen schönen Nachmittag am Weserstrand machen wollten. Aber immerhin konnten wir am Vorabend, nach dem Grillen, noch bis in die Nacht hinein draußen sitzen, in T-shirt und Shorts.

Geschüttet hatte es heute nachmittag auch. Ein dickes Gewitter zog über Oldenburg und in seinem Schlepptau sanken die Temperaturen auf unter 20°. Perfekt um Laufen zu gehen. Allerdings konnte ich nach dem Gewitter gar nicht so schnell loslaufen, wie die Temperaturen wieder nach oben gingen. Als wäre nichts gewesen strahlte die Sonne vom tiefblauen Himmel und der kräftige Gewitterguss verdampfte zu großer Schwüle.

Den Schwänen am Wegesrand schien diese Wetterkapriole wurscht zu sein. Stolz und erhaben präsentierten sie sich vor der Kamera.

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Obwohl noch ein angenehmer Wind wehte, überkam mich derweil der nahezu zwanghafte Wunsch mich auszuziehen. Wenn nämlich das Laufshirt nicht nur am Rücken sondern auch auf der Brust klebt, dann ist mir warm, fürchterlich warm sogar. Immerhin gelang es mir noch abzuwarten, bis an der Hunte die Spaziergänger- und Radfahrerdichte abnahm, bis ich mir das Shirt vom Leibe riss und ein ähnliches strahlendes Weiß präsentierte wie die Schwäne. Immerhin fünf Kilometer bin ich oben ohne getrabt, das habe ich noch nie gemacht.

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Zurück in der Zivilisastion habe ich mich die letzten zwei Kilometer natürlich wieder züchtig bekleidet, um weder Unmut noch Ohnmachtsanfälle zu provozieren 😉

Die 14 km auf meiner Standardrunde durch die Bornhorster Wiesen und an der Hunte entlang haben angesichts der Schwüle definitiv gereicht. Aber herrlich war es trotzdem, weil mich mein Laufalltag wieder hat, weil die Haxen halten, weil Sommer ist und weil mich weiter nichts treibt als die Lust am Laufen 😎