Ein paar Tropfen

An meinem Abreisetag aus Berlin saß dort doch noch ein Lauf drin. Die Sommergrippe entpuppte sich zum Glück doch nur als Grippchen und hatte sich nach drei Tagen weitestgehend gelegt.

Nur noch schnell von der Haustür los, das Tempelhofer Feld wegen der prallen Sonne meidend, suchte ich den Schatten in der Hasenheide. Auf immerhin knapp 11 km kam ich bevor ich wenige Zeit später wieder im Zug zurück gen Oldenburg  fuhr.

Der erste Lauf gestern in heimatlichen Gefilden drohte aufgrund noch größerer Hitze so richtig hart zu werden. Aber kurz vorm Start sorgten dunkele Wolken und Gegrummel am Himmel für sich rasch abkühlende Luft. Das schwache Gewitter bewegte sich allerdings nördlich und so sah ich kein großes Risiko und trabte los. Begleitet von kaum nennenswerten Regentropfen, die es weder schafften den Boden noch den Deichläufer zu benetzen 😆 Dafür war die Temperatur mit um die 20° wie aus heiterem Himmel nahezu erfrischend.

Und auf den letzten drei Kilometern kam er dann doch noch, der Regen. Lange nicht mehr erlebt und auch nicht üppig, da sich schon wieder die ersten Sonnenstrahlen unter ihn mischten. Den zu seinen Ehren eingelegte Extrakilometer überlebte der Regen dann auch schon nicht mehr. Aber immerhin endlich mal ein paar Tropfen.

Davon war heute bei einem sehr kurzen Shirt- and shoeless-Lauf schon wieder nichts mehr zu sehen.

Dieser knochentrockene Wahnsinnssommer setzt sich fort. Aber immerhin erlebe ich ihn jetzt auch wieder im Laufschritt 😎