Erstmals minimal nach Berne

„Du stinkst nach Gülle“, mit diesen Worten empfing mich meine bessere Hälfte als ich bei meiner Schwiegermutter aufschlug. In der Tat begleitete mich auf meinem Lauf nach Berne der Güllegestank Kilometer über Kilometer 😦 Nach den monatelangen Regenfällen nutzten die Landwirte die augenblicklich gefrorenen Böden um die Gülle aus den übervollen Lagern endlich auf die Felder zu bringen. Das stinkt nicht nur zum Himmel sondern auch in den Klamotten und mir selber auch :mrgreen:

Das war aber auch das einzige, wenn auch wirklich ausreichende Handicap, auf meinem Weg zur Schwiegermama. Ok, ein kleiner Verlaufer kam noch hinzu, da ich eine neue Teilstrecke ausprobierte. Aber das war kein Drama, war ich doch bis zum Ende gut und locker unterwegs, deshalb fielen die gut zwei Mehrkilometer nicht ins Gewicht.

Erstmals bin ich den Weg nach Berne in den V-Trails angetreten und habe diese zwischendrin auf Feldwegen für sieben Kilometern ausgezogen. Ein paar restlos zerfurchte, gefrorene Stellen zwangen mich zwar ganz kurz zum Gehen, ansonsten hat das aber wieder Spaß gemacht 🙂

Als Zwischenziel steuerte ich die im dreizehnten Jahrhundert errichtete St. Dionysius Kirche in Holle an, die zum Schutz vor Fluten auf einer sehr hohen Warft gebaut worden ist. Die Kirche steht ganz für sich alleine und ich wollte sie schon lange mal besuchen, leider war sie verschlossen.

Nach dem Abstecher zur Kirche und dem Wiederhineinschlüpfen in die V-Trails setzte ich meinen Weg gen Berne fort. Auch wenn ich in recht ruhigem Tempo unterwegs war, war ich trotzdem fasziniert wie locker und leicht meine Beine blieben.

Schließlich beendete ich den Lauf erst nach gut 26 km. Soweit war ich in der Kombination V-Trail/Barfuß noch nie gelaufen und zu leiden hatte tatsächlich nur die Nase, allerbest! 😆

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