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Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Titel hat nichts mit Griechenland zu tun :mrgreen:

Nach brütendheißen Tagen in Berlin zeigte sich das Oldenburger Land heute wohltemperiert und mit einem frischen Wind gesegnet. Zum Laufstart kurz nach 18 Uhr war es mit gut 22° sehr angenehm und die windige Luftkühlung tat ihr übriges.

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Der offensichtlich immergleiche Storch, der offensichtlich auf der immergleichen Wiese auf Nahrungssuche ist, zeigte sich heute sehr fotogen und ließ sich auch durch den knipsenden Läufer nicht stören.

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Zu gerne hätte ich mir noch einen Euro verdient, aber in dem Einkaufswagen, der da fernab des dazugehörigen Discounters in der Nähe des Kleinen Bornhorster Sees stand, befand sich nicht einmal ein Einkaufswagenchip.

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Mit so einem ratternden Einkaufswagen über die Schlaglochpisten zu laufen hätte sicher ein ganz speziellen Trainingsreiz gehabt 😀

Apropos Kleiner Bornhorster See, dort war heute ungewöhnlich viel Verkehr. Vorgestern ist dort ein Schwimmer ertrunken. Er wird immer noch gesucht. Und da gibt es wohl genügend Leute, die offensichtlich darauf erpicht sind das erste Bild zu facebooken, wenn man ihn denn gefunden hat, ätzend! 👿

Ich ließ den See rechts liegen, sah Feuerwehr und Polizei nur aus der Ferne. Ich weiß schon, warum Gewässer, in die ich mich begebe nicht tiefer als 20 cm sein dürfen …

Mein 12,6 km-Lauf bot keine derartigen Risiken und verlief entspannt und locker. Auch wenn ich selbst bei nur 22° so schwitze als wäre ich noch bei den Temperaturen vom Wochenende unterwegs 😉

Der kleine Rebell

Nach einem wunderbaren Tag entwickelte sich der Pfingstsonntag am Abend etwas unerfreulich. Der Darm meinte plötzlich den kleinen Rebellen raushängen lassen zu müssen und sorgte für ein gewisses Intervalltraining in den eigenen vier Wänden. Und dann ließ sich der Magen nur durch viel frische Luft und tiefes Durchatmen davon abhalten auch noch seinen Senf dazuzugeben. Weitere Details erspare ich meiner geneigten Leserschaft. Allerdings wurde es ultraspät bis endlich wieder soweit Ruhe im Karton herrschte, dass ich sanft entschlummern konnte.

Gut also, dass heute noch ein freier Tag war und ich kroch noch später als üblich aus den Federn. Nach dem „Frühstück“ wollte ich aber auf einer kurzen Strecke antesten, was der Verdauungsapparat von dem Geschaukel während des Laufens hält. Kurzum: Er hielt soviel davon, dass alles hielt.

Es wurde sogar ein recht schöner Lauf .

Bei wechselhaftem, frischem Wetter stattete ich dem am gestrigen Tag für Ohmstede und Bornhorst  gesetzten Pfingstbaum einen Besuch ab.

Er soll dem Dorf Schutz vor Blitz- und Hagelschlag sowie Mäusefraß bieten. Möge dem Baum das gelingen, ich hätte nichts dagegen 🙂

Dörfliche/ländliche Idylle begleitet auch auf meinem Lauf.

So lief ich locker dahin, alles war gut und am Nachmittag schmeckte schon wieder der Kuchen 😎