Etwas windig vielleicht

Die letzten vier Tage hatte ich mal lauffrei. U. a. auch wegen eines Erinnerungstreffen für meinen Freund Hanno in Berlin, zu dem einige Weggefährten und Freunde von ihm gekommen waren. Es war ein wunderbares Zusammentreffen mit Gesprächsrunden bei gutem Essen und einem eigens organisierten Konzert mit Cello und Klavier.

Zurück in Oldenburg galt es nach diesem Wochenende die Beine auszuschütteln. Nach den feinen Vorfrühlingstagen hat mich dazu das Wetter aber wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Um die 7°, gefühlt 2 bis 3° passen wieder zur Jahreszeit, genauso wie etwas Naß von oben. Vielleicht nur etwas viel Wind. Was die Karnevalsumzüge in den Hochburgen ordentlich durchpustete ist auch hier oben kräftig zu spüren. Nichts dramatisches, aber beim Laufen doch schon recht fordernd.

Wieder der Jahreszeit nach adäquat gewandet -ich hatte sogar mal wieder feste Schuhe, sprich die VFF, an- hatte ich die  Vorstellung nach den vier Tagen locker und flockig loszurennen. Leider erfüllte sich das nicht. Zäh und steif astete ich auf den ersten sieben Kilometern gegen den Wind an, der mich manchmal gefühlt fast bis zum Stillstand abbremste. Auch die Hoffnung das sechs Kilometer Rückenwind im wahrsten Sinne des Wortes den richtigen Schub geben würden, erfüllte sich leider nicht, ebenso wenig wie der Wechsel auf Barfuß.

Der letzte Kilometer noch einmal voll gegen den Wind gab mir dann entgültig den Rest. Immerhin standen zum Schluß gute 17 km auf dem Konto. Bei dem Wind und mit dem hölzernen Geläuf verbuche ich das als Arbeitslauf. Genuß ist dann hoffentlich demnächst mal wieder dran 😎

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Man muß nicht bekloppt sein

… um bei diesem Wetter zu laufen, aber es erleichert die Sache doch schon sehr. Und so lange die Sturmböen unter 100 km/h bleiben, kommt man auch noch irgendwie voran. So langsam wird zusätzlich zum Regen auch der stürmische Wind offensichtlich zur Gewohnheit 🙄

Nach der auch schon lausigen Tour vom 30.12. wußte der Wind heute auf jeden Fall noch einen draufzusetzen 🙂 Da freue ich mich, dass ich mit meiner Minimalschuhumstellung eine perfekte Ausrede für immer mal wieder etwas kürzere Läufe habe und die Gräben und Kanäle somit doch noch voller sind als mein Kanal 😛

03.01.18 01

Sturm, Regen, 5 bis 6°, gefühlt um Null, da sahen meine kurzbehosten Beine heute etwas aus wie frisch servierter Lobster 😆 Richtig kalt waren aber eigentlich nur die Hände in den nassen Handschuhen. Wenn das mit diesen Wetterlagen so weitergeht, brauche ich wohl doch noch mal ein Paar wasserdichte.

Überhaupt war ich zum Ende naß wie ein Pudel, da der Sturm den Regen wirklich durch jede Ritze gedrückt hatte und da ich mich ums Verrecken nicht draußen umziehen mochte, entbehrte es sicher nicht einer gewissen Komik, wie ich versuchte das in der Enge eines Fiat Panda zu erledigen ohne dabei sämtliches Gestühl zu durchnässen 😎

Dabei sah das Wetter beim anschließenden (teilweise etwas unscharfen Kamara-) Blick aus dem Autofenster eigentlich recht harmlos aus.

Wie auch immer, gute neun Kilometer haben mir heute gereicht. Aber natürlich nur wegen der Minimalschuhe 😆