Ein Widerspruch in sich

Ärgerlich, dass mein Wiedereinstieg ins Laufen jetzt durch die Ferse behindert wird. Das Dingen will sich aber im Moment auch einfach nicht beruhigen. Drum habe ich zuerst tief in meinem Gedächtnis und dann noch tiefer in meiner Kommode mit meinem ganzen Laufgeraffel gekramt. Nach einigen Suchen hatte ich denn die Objekte meiner Begierde, die Fersengeleinlagen, die mir mein Orthopäde anno quark schon einmal wegen ähnlicher Beschwerden verschrieben hatte. In die engen V-Runs bekam ich die Dinger, bzw. das Ding weil nur für den linken Fuß notwendig, nicht, aber in die etwas geräumigeren V-Trails paßte es hinein.

Einen Barfußschuh mit einer Einlage aufzumotzen ist ja nun wirklich ein Widerspruch in sich, aber damit konnte ich heute eine 7 km-Runde im Bereich Kleiner Bornhorster See/ Alte Braker Bahn fast ohne Beschwerden laufen. Noch wichtiger: Die Ferse war auch nach dem Lauf nicht so auf Krawall gebürstet wie nach den vorherigen Läufen. Tada! Man muß sich nur zu helfen wissen. Auch wenn ich mir, weil ich die V-Trails nicht mehr gewohnt bin, gleich noch wieder eine Blase gelaufen habe. Egal, Fuß vorne ruhig, Fuß hinten fast ruhig, da kann mich auch so eine poppelige Blase nicht mehr belasten.

Und zur Feier des gelungenen Laufs ging es im Kleinen Bornhorster See auch gleich noch einmal in die Fluten. Allerdings so ganz ohne diese anstrengenden Schwimmbewegungen, dafür aber mit Besuch! Bzw. eigentlich war ich der Besuch 😀

😀

 

 

Fast schon ein Triathlon

Gestern hatte ich den zweiten Laufversuch unternommen. Dazu war ich mit dem Fahrrad raus zur Hunte gefahren und dort in die Laufsandalen geschlüpft. Nach vier erfolgreich absolvierten Laufkilometern (HURRA! Allerdings zickt jetzt die linke Ferse, die aber auch durch die Schonhaltung der letzten Wochen arg strapaziert wurde) ging es weiter zum Kleinen Bornhorster See. Dort konnte ich der Versuchung nicht widerstehen einmal in die Fluten zu steigen. Da dies nicht geplant war mußte die Laufunnerbüx als Badehose herhalten und anschließend die Luft das Handtuch ersetzen. Aber herrlich war es!

20 km radeln, 4 km laufen und ungefähr 10 Schwimmzüge, wenn das nicht schon fast ein Triathlon gewesen ist 😆 😎

Auf zwei Rädern hin und zurück ging es dann heute zu Schwiegermuttern . Dabei kamen völlig relaxte 43,4 km zusammen.

Kurze (Zwangs-)Pause:

Entspannte Zeit:

Das Ganze bei Sommerwetter wie ich es liebe. Warm, etwas wechselhaft und trocken 🙂

Den letzten Tag

… des klirrend kalten Winterwetters habe ich heute genutzt um eine erste Laufrunde nach dem Infekt zu drehen. Die Nacht war noch einmal eisig kalt und auch der Ostwind hatte noch nichts von seiner Stärke eingebüßt. Deshalb hatte ich auch an wärmenden Laufklamotten rausgekramt was der Schrank zu bieten hatte, inklusive Neoprennierenschutz und langer Hose.

Während die Beine sofort begeistert und lauffreudig ihren Job aufnahmen, war der gesamte Rest doch noch ziemlich mimimi, speziell angesichts der doch unbewohnten Kälte. So bremste sich das auf den ersten paarhundert Metern viel zu hohe Tempo schnell wieder ein, aber ab dann konnte ich meine Runde ohne Probleme laufen.

Erstaunt war ich, wie wenig Eis doch auf der Hunte war und der Große Bornhorster See zeigte sich sogar nahezu komplett eisfrei. Das hätte ich nach den knackig-frostigen Tagen der letzte Woche anders erwartet.

Knapp 10 km, davon die letzten 700 m mit Frühstücksbrötchen auf dem Rücken, sollten für den ersten Fitnesstest reichen, haben sie auch. Auf jeden Fall war ich warm genug angezogen und zum Ende war mir deshalb auch wahrlich warm 🙂

Zum Schluß ein kleines Rätzel, auf ist auf dem unteren Bild zu sehen?

27.02.18 01