Wind sichtbar machen

Gestern war noch einmal ein herrlicher Altweibersommer-Tag. Noch einmal laufen in sparsamer Sommerbekleidung bei wunderbarem Licht und einem blankgeputzten Himmel.

Lediglich der Wind hätte nicht frischer sein dürfen, dann wäre es doch etwas fröstelig geworden, denn er war nicht ganz ohne. Aber wie zeigt man das, wenn man sich mitten in den Wiesen befindet, wo sich kein Baum, kein Strauch im Winde neigt? Ganz einfach, man hält sich ein Handtuch vor Brust und Bauch und stellt fest, dass es nicht herunterfällt, weil es der Wind stramm an den Leib drückt 😆

Flaches Land, weiter Blick, strahlend blauer Himmel, ordentlich Brise. Für mich optimalste Laufbedingungen. So könnte der Herbst bleiben 😀

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Schwärme(n)

Wieder ein Wetterchen heute 😀 Als wollte der Februar für all seine Monatsgenossen des letzten halben, dreiviertel Jahres etwas gutmachen. Strahlender Sonnenschein, klare und trockene Luft lassen mich ins Schwärmen geraten.

Als hätten sie meine Schwärmerei geahnt, stiegen die Wildgänsen mit einem Mordsspektakel in riesigen Schwärmen auf. Beeindruckend! Leider stößt in solchen Momenten meine kleine Digi-Cam doch an ihre Grenzen, sie hat aber trotzdem ihr Bestes versucht 🙂

Selten konnte ich das Ganze bei so einem wunderbaren Wetter beobachten. Die Schwärme zogen, Schatten auf den Weg werfend, über meinen Kopf. Wahnsinn. Zum Glück waren es aber nur Schatten, die sie auf den Weg und auf mich warfen und nichts anderes 😛

Ich war sehr langsam unterwegs und hatte dabei das Gefühl ewig und ewig weiterlaufen zu können. Da war ich traurig (oder doch froh?), dass meine Zeit begrenzt war. Gereicht hat sie auf jeden Fall um diese zauberhaften Momente im Kopf zu konservieren. Herrlich!

13.02.18 09