Hen, op un dal, wedder torüch

So langsam sollte ich mal anfangen ein paar Kilometer zu sammeln. Der alldonnerstägliche Utkiek-Lauf ist da allerdings nur bedingt geeignet. Es sei denn man läuft halt auch hin und auch wieder zurück. Gesagt getan.

Allerdings war ich etwas spät dran, was der Entspannung auf dem Hinweg etwas abträglich war. Aber immerhin waren mir sowohl die Eisenbahnklappbrücke als auch die Eisenbahnschranken gnädig und verharrten in für mich günstigen Positionen und ich erreichte nach Durchqueren des grünen Teils von Donnerschwee und des Agrarhafens mit nur fünf minütiger Verspätung den Treffpunkt am Utkiek.

Dort hatte sich die recht kleine Truppe auch noch gar nicht in Bewegung gesetzt. Ich schloß mich Uli und Stephan an, während die Mädels ein ruhigeres Tempo angehen wollten.  Zwischendurch habe ich aber die Fronten gewechselt, die Jungs waren mir doch etwas zu fix und ich suchte mein Heil bei den Damen 🙂

Die „Steigungen“ haben mich diesmal echt gestresst und ich war froh, nach der obligatorischen Stunde zusammen mit Uli den Heimweg antreten zu können. Den verbrachten wir mit etwas Citysightseeing.

Nachdem Uli sein Zuhause erreicht hatte, trabte ich die letzten knapp zwei Kilometer alleine weiter und vollendete einen exakt 22 km langen Lauf. Dabei kam ich mir vor, als wäre ich gut und gerne die doppelte Strecke gelaufen 🙂 Konditionell ist da also noch reichlich  Luft nach oben 😛 Aber immerhin ist der erste Einstieg in die etwas längeren Läufe geschafft 😎