Gelästert

… hat heute Abend meine Utkiek-Truppe, weil ich trotz üppiger Plusgrade in langer Hose erschienen bin. Noch schlimmer: Da ich keine Lust hatte mich für diesen einen Lauf in eine lange Tight zu zwängen, hatte ich einfach meine Trainingshose angezogen und wegen ihr wurde mir sogar eine Thermohose unterstellt! Mein Ruf ist ruiniert und nur weil ich meine Wade heute vorsichtshalber einmal warm halten wollte.

Auch wenn meine Trainingshose wirklich keine Thermohose war, so hatte ich nach einer halben Stunde trotzdem das Gefühl, dass mir der Schweiß die Beine runterlief, puh! Egal, in die Schuhe konnte mir der Schweiß ja nicht laufen 😆 Aber was tut man nicht alles für die Wade 🙂 Sobald sie wieder fit ist, wird allerdings wieder Bein gezeigt um mühsam meinen Ruf wieder herzustellen 😛

Wiedersehensfreude und Klarstellung

Nach ewigen Wochen bin ich am Donnerstag mal wieder beim Utkiek gewesen. Die Freude die ganzen Berggämsen wiederzusehen war groß und wurde noch dadurch gesteigert, dass Heimo auch dazugekommen ist. Nach automobiler Anreise aus München am selben Tag war der Utkiek für ihn genau das Richtige um nach der langen Fahrt die Beine auszuschütteln. Dabei konnte Heimo erstmalig die Oldenburg-Mountains und unser intensives Training dort kennenlernen 😀

Schön war es in gut gelaunter Runde wieder die altbekannten Schleifen zu ziehen. Mein Fuß hat das Stündchen recht gut verkraftet. Allerdings will die Ferse nach wie vor keinen rechten Frieden geben, aber ich bilde mir ein, dass sie doch allmählich ruhiger wird. Auch wenn sich mein gesamter Bewegungsapparat am Tag drauf anfühlte, als wäre ich einen Marathon gelaufen 😆

Apropos Fuß: Wenn man bei seinem Besuch beim Osteopathen mit seinem Blog angibt, muß man auch damit rechnen, dass der auch gelesen wird. So bekam ich zu meinem Betrag über meine Behandlung noch eine WhatsApp-Nachricht von ihm, mit dem Hinweis, dass er nicht mal „eben nur an meinen Zehen gezogen hat“, sondern schon eine konkrete Ursache für meine Beschwerden gefunden und behandelt hat, nämlich: eine “ Blockade “ des os naviculare und damit verbunden Impingement des Tibiotalaren Gelenkes ( verursacht durch myofasziale Spannungen !). Das wollte ich hier gerne noch einmal ergänzend hinzufügen. Die Lateiner und Mediziner unter Euch wissen jetzt Bescheid, der Rest kann bei Interesse (wie ich auch) zur allmächtigen Suchmaschine greifen und weiß es danach auch 🙂 Auf jeden Fall scheint die gelöste Blockade ein voller Erfolg zu sein, da im Vorfuß zu 95% Ruhe herrscht und meine bisherigen Wiedereinstiegsläufe keinen negativen Einfluß hatten!

Gurkenbowle

Logischischer Weise fallen bei mir in den kommenden Wochen auch die Utkiek-Läufe aus und ich muß somit auch auf meine wöchentliche Dosis Laufgesellschaft verzichten. Gestern gab es aber einen Grund mich trotzdem an den Fuß der Oldenburg Mountains zu begeben. Aus Anlaß ihres Geburtstages gab Sylke ihre legendäre, sommerfrische Gurkenbowle aus. Mir war es bis dato noch nicht vergönnt, diese zu kosten, drum fuhr ich hin um mich zum Ende der Laufstunde in die Geburtstagslaufgesellschaft einzureihen.

Zugegeben, ein kleinen Stich gab es mir schon, als die Lauftruppe gut gelaunt angejoggt kam. Zum Glück hatten Sylke und ihre Mädelstruppe ihren Lauf schon etwas früher beendet und waren schon am Platz als ich ankam, so hatte ich gleich Unterhaltung und Ablenkung. Die anschließende große gesellige Runde war dann einfach nur schön und die Gurkenbowle in der Tat extrem köstlich. Leider will Sylke aber partout das Rezept nicht verraten 🙂

Dem Plan für einen Lauf nach Neuwerk am letzten Juli-Wochenende, über den gesprochen wurde, konnte ich auch ganz entspannt lauschen. Zum einen weil ich da eh nicht in Oldenburg bin und zum anderen weil ich 2016 und 2017 schon zweimal die Gelegenheit hatte über den Meeresgrund zu laufen. Dabei wäre ich natürlich trotzdem gerne, aber die Nordsee läuft ja nicht weg 🙂 Es wurde sogar schon über die ersten Läufe für 2020 angesprochen. In diese Gespräche konnte ich mich dann auch gleich wieder einklinken 🙂

Alles im allen war es gestern eine schöne Gelegenheit mit meinen Lauffreunden eine Runde anszustoßen und zu quatschen 😀

 

Jubiläumsausgabe

Gestern fand die 10. Ausgabe des Osternburger Mittsommernachts-Berglaufs statt und zum 10. Mal stürmten Hunderte von Laufbegeisterten die Oldenburger Bergwelt.

Aber fang ich mal von vorne an. Ich selber geriet nämlich in schwere terminliche Gewissensbisse, hatte ich doch am selben Tag auch Sommerfest von der Arbeit aus. Die Lösung war allerdings gar nicht so schwer. Das Sommerfest begann nämlich schon um 16:00 Uhr und der Mittsommernachts-Berglauf startete ja traditionell erst um 21:06 Uhr. Da konnte ich getrost erst etwas feiern und dann laufen.

So habe ich mich in höchster Diziplin auf dem Sommerfest mit einer Currywurst, mit einer Portion Kartoffelsalat, mit einem Softeis vom extra vom Chef engagierten Eiswagen und mit drei alkoholfreien Bieren zufrieden gegeben 😀  Rechtzeitig verließ ich denn das Fest um so früh den Utkiek zu erreichen, dass ich noch einen Exkluvisparkplatz direkt auf dem Gelände ergattern konnte.

Der Pavillion, die Tische, Teile des Läuferbüffets, der Stehtisch mit dem Läufergästebuch, alles war zu dieser frühen Stunde von Familie Rakelmann und deren Freunde aber schon aufgebaut.

Da gab es für mich gar nichts mehr zu tun und da es tatsächlich etwas frisch war, zog ich mich in mein Auto zurück und machte noch ein dreiviertelstündiges Nickerchen 😀 Zu verpassen gab es erstmal nichts:

21.06.19 01

Als die Musik losging schälte ich mich wieder aus meinem Gefährt und sah zu, wie sich der Platz mehr und mehr füllte und traf auf die ersten bekannten Gesichter. Zwischenzeitlich ging Kerstin durch die Läuferreihen und verteilte aus Anlaß des Berglauf-Jubiläums kleine Zillertaler Glocken, damit auf den Wegen hundertfaches Geläut für zünftige Stimmung sorgen würde. Viele banden sich die Glöckchen an die Laufschuhe, mangels Schnürsenkel ging das bei meinen Sandalen nicht und ich behielt mein Glöckchen in der Hand.

Pünklich um 21:06 Uhr läutete Kerstin dann mit einer etwas größeren Zillertaler Glocke den Start ein und ab ging die Lutzi through the Oldenburg mountains 😀 Wie immer ohne Zeitnahme und Ranglisten, jeder nach seinem Gusto in zwei Runden über insgesamt für jeden laufbare 5,4 km.

Auf dem ersten Kilometer wußte mein Magen meine extreme Zurückhaltung auf dem Sommerfest nicht wirklich zu würdigen und zwickte etwas, aber danach konnte ich dann doch für meine Verhältnisse recht zügig über die Hügel flitzen und dann sind gute fünf Kilometer ja auch ruckzuck wieder vorbei. Das Wetter war für dieses Läufchen absolut perfekt, trocken und nicht zu warm und auch nicht zu kalt.

Beim üppigen Büffet hielt ich mich mit ein paar Bananenstückchen etwas zurück, es wurde aber auch ohne mein Zutun restlos leer 🙂

Vor und nach dem Lauf traff ich viele Freunde und Bekannte, als da z. B. wären: Kerstin, Stephan, Ralf, Sylke, Elke, Oliver, Nils, Freya, Antje und Hermann. Und genau wegen diesen vielen Begegnungen wollte ich bei dem Lauf auch unbedingt dabei sein. Mit Hermann verquatschte ich mich sogar bis wir die Allerletzten waren und noch mit ein paar (viel zu) wenigen Handgriffen beim Abbau helfen konnten.

Inzwischen war ich ja auch schon einige Male beim Mittsommernachts-Berglauf und er ist mir in seiner zwanglosen Art regelrecht ans Herz gewachsen. Aber nicht nur mir, wie die große Teilnehmerzahl auch in diesem Jahr wieder gezeigt hat. Deshalb noch einmal der Dank an Stephan (der sich auch noch mit ein paar Halbstarken anlegen mußte, die die Wegemarkierungen aus Sägespänen abgeändert und sogar angezündet hatten), Kerstin und Kinder und die gesamte Helferschaft.

 

Gewappnet

Vor ein paar Wochen auf`m Utiek, noch zu der Zeit, wo es zu unseren Läufen dort noch dunkel war. Da hatte es einmal kräftig geregnet und ich war mit meinen Lieblingslatschen unterwegs. Alles tutti so lange ich auf den schottrig, steinigen Wegen lief. Aber wo sich sandige Pfade und Gras am Regen labten, zeigten meine Pies Sucios Simna Ultra eine bis dato unbekannte Schwäche: Null Grip auf Gras und Gatsch. Na ja, wo soll der auch herkommen, bei der wenigen Millimeter dicken Sohle, dessen Profil sich in feinen Gitterlinien erschöpft?

Aber ein Hersteller von Lauffußbekleidung wäre kein Hersteller von Lauffußbekleidung hätte er nicht auch für solch widrige Verhältnisse die passende Alternative in seinem Portefolio. So auch Pies Sucios, die ihr Produkt für alle Fälle „Stone“ nennen. Da es in Norddeutschland gelegentlich immer mal wieder zu Regen kommen kann, mußte ich deshalb diese Trailsandale mein Eigen nennen.

Zwischenzeitlich habe ich die „Stones“ schon zweimal am Utkiek ausgeführt. Geregnet hatte es dabei allerdings nicht. So steht die Bewährungsprobe bezüglich der Bodenhaftung auf nassem Gras und Matsch noch aus. Allerdings haben die Stones mit ihrer stabilen Sohle einen weiteren Vorteil, mit ihnen kann man über die steinigen Wege wetzen ohne etwas von dem Geraffel auf den Wegen zu spüren.

Der direkt Vergleich mit den Simna Ultras macht deutlich warum: Die Sohle ist nahezu brachial dick und stabil. Mit denen braucht man keinen Steinen auf den Wegen auszuweichen.

Trotzdem sitzen die „Stones “ nicht anders als die viel zierlicheren Simna Ultras an den Füßen. Von dem Mehr an Material und Stabilität merkt man nichts, weil es auch keine höhere Belastung durch die Halteriemen und den Zehentrenner gibt, was mich echt erstaunt. Mit Dämpfung hat die feste Sohle auch nichts am Hut. Diese Teile taugen mit Sicherheit für viel mehr als den Utkiek und es reizt mich heute schon mit ihnen z. B. einmal den Hermannslauf zu bestreiten.

Ich bin also nun auch in Sachen Sandale für alle Fälle gewappnet. Naja, der Regentest steht noch aus, aber das steinchensammelnde Profil läßt auch für diese Umstände hoffen … 😀

Wiehnacht op`n Utkiek

Nichts ist wohl so mit Traditionen behaftet wie Weihnachten. Da ist es natürlich inzwischen auch eine schöne Tradition am letzten Donnerstag vor Weihnachten nach unserem „Berglauf“ auf dem Utkiek eine kleine Weihnachtsfeier abzuhalten.

So bekam ein ansonsten nicht gerade einladend wirkender, graffitiverschmierterverzierter Unterstand ruckzuck ein gemütlich-festliches Ambiente und auch der vorher munter plätschernde Regen hörte exakt zu Beginn des geselligen Beisammenseins auf.

Allerdings waren Uli und ich beim letzten Vorweihnachts-Utkiek-Lauf nicht dabei. Ein schwerer, tragischer Verkehrsunfall hatte schon seit mittags zu einer stundenlangen Vollsperrung der Stadtautobahn geführt, woraufhin der Vorweihnachtsverkehr im gesamten Stadtgebiet und auf allen Ausweichstrecken zusammengebrochen war. Wir kamen deshalb erst mit erheblicher Verspätung am Utkiek an. Als wir endlich dann endlich eingetroffen waren, hätten wir uns für gerade noch um die vier Kilometer Laufstrecke naßregnen lassen können. Das hatten wir uns denn auch gespart und gingen gleich zum geselligen Teil über.

Bei allerlei Köstlichkeiten und Heißgetränken standen wir im gemütlichen Klönschnack beieinander bis …

… den Läufern dann doch langsam frisch wurde. Daraufhin war das Weihnachtsambiente in Windeseile wieder in den Kofferräumen verschwunden und in einer Woche sehen wir uns schon wieder zum letzten Utkiek-Lauf des Jahres 2018.

Lebt eigentlich der Utkiek noch?

Jau, er lebt noch! Nach Urlaub und Marathon bin ich dort wieder in der donnerstäglichen Routine, die allmählich in der Dunkelheit versinkt, angekommen. Die Übergangszeit sorgt aber noch für zauberhafte Stimmungen.

Bislang ließen ja nur die kürzer werdenden Tage und das bunte Laub überhaupt den Herbst erahnen, aber gestern wurde es auch tatsächlich mal angenehm frisch. Schön war es wieder, wie fast immer am Utkiek.

Fahne im Wind, Mimimi und vermeintliche Regentropfen

Zwei einsame People waren wir am Donnerstag zur Utkiek-Runde. Lediglich Stephan hat sich mit mir zusammen eingefunden. Den anderen war es offensichtlich zu warm. Ich bin da also nicht der einzige, der da so seine Hitzeproblemchen hat 😛 In unserer trauten Zweisamkeit mußte Stephan denn damit leben, was ich in den vielen heißen Wochen schon nur zu gerne getan habe, ich entledigte mich meines Laufleibchens. Zwischendurch hing ich es auf einem der drei „Gipfel“ einmal als Fahne in den Wind. In den Oldenburger Höhe wehte nämlich ein angenehmes Lüftchen und machte das Laufen noch einigermaßen verträglich 🙂

Auf einer kurzen Morgenrunde zweimal um den Kleinen Bornhorster See wollte ich dann mal ausprobieren, wie meine Füße denn auf den feinen Schotter reagieren, mit dem der Rundweg ausstaffiert ist. Naja, ging so. Der feine Schotter per se ist nicht das Problem, etwas pickselig, aber gut auszuhalten. Schlimmer sind da schon die etwas größeren Schottersteine, die sich in gleicher Farbe getarnt, immer mal wieder dazwischen mogeln. Wenn man die Teile erwischt ist es schon recht unangenehm. Und so gurkte ich die 4,3 km nicht ganz so entspannt wie gewünscht, immer darauf bedacht, mir nicht weh zu tun. Ziemlich Mimimi also, was sich auch in der Pace von deutlich über Sieben niederschlug. Da kann ich noch etwas an mir arbeiten, so ich denn will.

Am heutigen Samstag war es mal nicht ganz so heiß. Top-Gelegenheit für einen etwas längeren Lauf, zumal mein Freund, der Wind, und ein paar Wolken das ihre zu erträglichen Bedingungen beitrugen. Trotzdem war mir warm und wie ein Vorher/Nachhervergleich auf der Waage ergab, habe ich 2 1/2 Liter auf 24 km ausgeschwitzt, ein Verbrauch wie ein SUV, aber zum Glück halt doch nur Wasser mit etwas Salz 😆 Deshalb zerstreute sich auch die Hoffnung, dass es Regentropfen waren, die mich gelegentlich trafen, ich bombadierte mich nämlich mit meinem eigenen Schweiß, der vom edlen Haupte tropfend, immer mal wieder Arme und Beine erwischte.

Zwischendurch ließen ungefähr 1 1/2 km mulliger Sandweg die Achillessehnen ächzen, aber ansonsten lief es insgesamt wieder ganz anständig. Aus dem recht mauen Tempo komme ich zwar nicht raus, wäre aber auch verrückt, dass gerade bei diesen Wetterbedingungen zu versuchen. Es läuft, langsam aber stetig 🙂

Perfektes Training

Ich bin ja noch die Auflösung meines Rätselposts von vor ein paar Tagen schuldig. Auch wenn die meisten sie eh gleich erkannt haben oder es nicht zuletzt wegen des Beitrages von Helge und Karina schon wissen, es war das Tridreamteam nebst Andi, das da angerennradelt kam. Und bei dem Haus handelt es sich schlicht und ergreifend um die schnuckelige Ferienunterkunft des gesamten Dreamteams, das genau an meiner täglichen Laufstrecke liegt.

Das nach meinen ersten beiden Teilnahmen in einer Staffel mit Helge und Karina beim Uewersauer Trail in Luxenburg mein Ruf nach einem Gegenbesuch in Oldenburg nicht ungehört blieb, freut mich bis in die Haarspitzen ungemein. Das die Mädels nebst Andi die Anreise mit einer mehrtägigen sportlichen Glanzleistung verbanden, lag selbstverständlich in der Natur der Tridreamteam-Sache. Das Foto auf dem Rätselpost war quasi das Finisherfoto auf den allerletzten Metern. Alles weitere zur spektakulären Anreise gibt es nachzulesen auf dem Tridreamteam-Blog.

Da ich aber wußte, dass die über 500 Rennradkilometer Helge, Karina und Andi selbstverständlich nicht auslastet haben, konnte ich es kaum abwarten die Drei durch mein Laufrevier zu schleifen 😀 Da, wie bereits erwähnt, das Feriendomizil direkt an meiner Laufstrecke liegt, konnte ich sie direkt an der Haustür abholen und ab gings aufs platte Land.

Vorbei am Großen Blankenburger See und entlang des Geestrandgrabens steuerten wir schnurstracks die Bornhorster Huntewiesen und die Hunte an.

 

 

An der Hunte angekommen durfte Andi auf seiner Laufuhr eine Höhenangabe von – 2 Metern bestaunen, bevor wir zum Sightseeinghöhepunkt Huntebrücke inklusive Treppe, deren Bekanntschaft die Drei aber schon bei der Anreise gemacht hatten, liefen.

 

 

Nach dem Genuß der Aussicht auf Oldenburg ging es danach über horrende Gefällstrecken wieder zurück nach Klein Bornhorst 😆

 

Zu Viert bin ich auf meiner Leib- und Magenstrecke noch nie gelaufen. Das machte das ganze so kurzweilig, dass ich sogar fast immer das Fotografieren vergessen hätte 😯 Nun kennen Helge, Karina und Andi das Deichläuferland aus erster Hand und ich habe den Eindruck, dass es ihnen sogar ein klein wenig gefallen hat 🙂

Nahezu eine Herzensangelegenheit von Karina und Helge war es auch die Oldenburger Alpen, wie Helge sie nennt, kennenzulernen und einmal bei der Utkiek-Gruppe mitzulaufen. Auch dieser Wunsch sollte nicht unerfüllt bleiben 😀 Das aber meine Ankündigung, dass ich das nächste Mal Besuch mitbringen werde, gleich zu so einem Massenansturm führen würde, habe ich wirklich nicht geahnt 😯

Sage und schreibe 15 Leute machten sich auf die Strecken über die Oldenburg-Hills. Neuer Rekord!

 

Nach zwei flachen Kilometern zum Einlaufen ging es ans Eingemachte und die drei „Gipfel“ des Utkiek wurden gleich mehrfach gestürmt. Da auch Stephan Besuch aus Pforzheim mitgebracht hatte, hatten wir gleich mehrere Läufer mit höhenmetererprobten GPS-Uhren um endlich einmal offiziell festzustellen, wieviel Höhenmeter wir auf den 6,7 km durch die Oldenburger Alpen denn nun erklommen hatten. Die Angaben schwankten zwischen 179 HM auf der Pforzheimer Uhr und 140 HM auf der Uhr von Helge. Selbstredend stimmten natürlich die 179 HM auf dieser sehr unterhaltsamen Runde 😆

Karian und Helge attestierten mir, dass man auf dem Utkiek durchaus ein leichtes Höhenmetertraining absolvieren könnte, wenn auch die Anstiege halt immer sehr kurz wären. Damit ist der Utkiek jetzt tridreamteamzertifiziert, wenn das nichts ist! Ich glaube das muß ich unbedingt dem Oldenburger Tourismusbüro mitteilen 😀

Zum Ende des Utkiek-Laufs bescheinigte Karinas Laufuhr ihr dann auch noch ein perfektes Training. Tja, so läuft das hier eben im Norden 😀

 

 

 

 

Das Licht der Anderen

Der Utkiek wartete nach einem schneeregnerischen Tag mit diesiger Dunkelheit und einer Boshaftigkeit (ich hoffe nicht Wahrheit) auf. Immerhin konnte ich noch die ersten Weidenkätzchen erkennen, bevor dann meiner Lauflampe allmählich der Saft ausging.

Die vielen Tageslichtläufe, die ich diesen Winter bedingt durch die vielen kurzen Läufe bedingt durch meine Laufstil-/schuhumstellung genießen durfte, hatten mich ganz vergessen lassen, dass das Lämple auch mal wieder aufgeladen werden mußte. Das Licht der Lampen meiner MitläuferInnen reichte aber aus und so konnte ich ungetrübt trübe vor mich hinfunzeln 😆

Am Vortag war es das Licht einer ganz Anderen, das für enorme Helligkeit und abermals beste Laune sorgte. An Küstenkanal, Hunte und der Schleuse war ich unterwegs.

Das Tolle ist, dass ich bei diesen Temperaturen den fantastischen Sonnenschein im mässigen Tempo genießen kann, ohne großartig ins Schwitzen zu kommen 😀

An den baren Füßen hatte ich gestern die Solerunner FX Trainer. Diese Treter werden nicht unbedingt meine Lieblingsminimalen. Zwar bietet kein anderer Schuh eine so dünne Sohle, die absolut keine Unklarheit über den Untergrund zuläßt, aber der ultraweite Schnitt sorgt für einen recht labberigen Sitz und läßt den Fuß auf der dünnen Sohle rumrutschen, was für entsprechende Reibung sorgt. Zwar nehmen meine Füße das schadlos hin, aber ein etwas verbindlicherer Sitz ist mir schon lieber.