Nachgereicht

… werden heute auf vielfachen Wunsch Bilder vom Utkiek, nachdem ich letzte Woche das Fotografieren vor lauter Wiedersehensfreude ganz vergessen hatte 😀 Allerdings waren wir heute nur drei People, die sich den Oldenburg Mountains gestellt haben. Alle anderen haben wahrscheinlich vor dem extrem schlechten Wetter zurückgeschreckt. Es hat nämlich geregnet! Voll krass, während unseres Laufs hat es nur so geschüttet. Es war bestimmt ………… ein Schnapsglas voll auf dem Quadratmeter, uiiiiiii 🙂

Überhaupt hat uns heute der Regen in Oldenburg nahezu völlig versetzt. Überall hat es geregnet, im Westen, im Osten, im Norden, nur nicht in Oldenburg. Hier kamen über Tag gerade mal 3 l/m² zusammen 😦

04.06.20 01

Aber zurück zum Utkiek. Drei Leute sind mir auf jeden Fall lieber als dreißig, generell und besonders in Zeiten, in denen man sich nicht dicht auf die Pelle rückt. Der Spaß hängt auf jeden Fall nicht von der Menge der Läufer ab:

Aber ernsthaft trainiert wurde selbstverständlich auch, hier z. B. Treppentraining mit Antje und Deichläufer:

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 So, Auftrag erfüllt! 😀

Unverkennbar…

… Weihnachten rückt näher. Mit der Weihnachtsfeier am Utkiek …

… und dem ersten gemeinsamen Lauf mit Angela und Heimo wirft das Fest der Feste seine Schatten voraus 🙂

22.12.19 01

Schön war die Feier am Fuße der Oldenburg Mountains, die ruckzuck aus den Kofferräumen liebevoll arrangiert wurde und erst recht auch der Lauf mit den beiden Münchener, dem noch mindestens ein weiterer folgen wird.

Überhaupt gibt sich das Laufjahr 2019 noch nicht geschlagen und es wird sich noch das ein oder andere Läufchen ausgehen, was in Bezug auf die besinnliche Stubenhockerei und Schlemmerei in den kommenden Tagen sicher auch nicht schaden kann 😀

Eintausend, tollkühne Männer in ihrer fliegenden Kiste, (Glüh-)Weinseligkeit

Am Donnerstag war ganz schön was los im Reich des Deichläufers 😎

Zuerst vollendete ich, kurz vor Jahresschluß, bei einer schnellen Mittagsrunde 1.000 Barfußjahreskilometer!

04.12.19 01

Bei diesem Lauf war ich dann auch noch zufällig zur rechten Zeit am rechten Ort. Gerade als ich im Bereich der Treppe der Huntebrücke war, wunderte ich mich über einen sehr tief fliegenden Hubschrauber und dachte dabei zuerst an einen Polizeieinsatz. Als ich einen Moment später an der Hunte ankam, flog der Hubschrauber schon direkt über dem Wasser und … sauste einen Augenblick später unter der Huntebrücke durch. Dabei sah ich, dass es sich ein Bundeswehrhubschrauber handelte. Tze tze tze, unsere Vaterlandsverteidiger, nichts als Unsinn im Sinn 😀 Leider war ich in dem Moment etwas zu nah dran, so dass es nicht so gut zu erkennen ist, dass der Hubschrauber unter der Brücke durchflog. Dafür flog mir allerlei von ihm aufgewirbeltes Laub und Gras um die Ohren 😆

Am Abend konnte ich beim Utkiek-Lauf von diesem spektakulären Erlebnis erzählen. Wobei gerade dieser Lauf auch ein besonderer war, führte er uns doch vom üblichen Treffpunkt nicht über die Oldenburger Berge, sondern auf direktem Wege zum Weihnachtsmarkt. Dort gönnten wir uns einen Glühwein mit oder ohne Alkohol und trabten danach wieder zurück. Für die Statistik kamen dabei 2,8 km hin, Glühwein und 2,8 km zurück zusammen.

05.12.19 07

Von so viel Besonderheiten muß ich mich gestern und heute erst einmal erholen, bevor am morgigen Sonntag das nächste Highlight vor der Tür steht. Davon erzähle ich dann in den nächsten Tagen 😎

Gelästert

… hat heute Abend meine Utkiek-Truppe, weil ich trotz üppiger Plusgrade in langer Hose erschienen bin. Noch schlimmer: Da ich keine Lust hatte mich für diesen einen Lauf in eine lange Tight zu zwängen, hatte ich einfach meine Trainingshose angezogen und wegen ihr wurde mir sogar eine Thermohose unterstellt! Mein Ruf ist ruiniert und nur weil ich meine Wade heute vorsichtshalber einmal warm halten wollte.

Auch wenn meine Trainingshose wirklich keine Thermohose war, so hatte ich nach einer halben Stunde trotzdem das Gefühl, dass mir der Schweiß die Beine runterlief, puh! Egal, in die Schuhe konnte mir der Schweiß ja nicht laufen 😆 Aber was tut man nicht alles für die Wade 🙂 Sobald sie wieder fit ist, wird allerdings wieder Bein gezeigt um mühsam meinen Ruf wieder herzustellen 😛

Wiedersehensfreude und Klarstellung

Nach ewigen Wochen bin ich am Donnerstag mal wieder beim Utkiek gewesen. Die Freude die ganzen Berggämsen wiederzusehen war groß und wurde noch dadurch gesteigert, dass Heimo auch dazugekommen ist. Nach automobiler Anreise aus München am selben Tag war der Utkiek für ihn genau das Richtige um nach der langen Fahrt die Beine auszuschütteln. Dabei konnte Heimo erstmalig die Oldenburg-Mountains und unser intensives Training dort kennenlernen 😀

Schön war es in gut gelaunter Runde wieder die altbekannten Schleifen zu ziehen. Mein Fuß hat das Stündchen recht gut verkraftet. Allerdings will die Ferse nach wie vor keinen rechten Frieden geben, aber ich bilde mir ein, dass sie doch allmählich ruhiger wird. Auch wenn sich mein gesamter Bewegungsapparat am Tag drauf anfühlte, als wäre ich einen Marathon gelaufen 😆

Apropos Fuß: Wenn man bei seinem Besuch beim Osteopathen mit seinem Blog angibt, muß man auch damit rechnen, dass der auch gelesen wird. So bekam ich zu meinem Betrag über meine Behandlung noch eine WhatsApp-Nachricht von ihm, mit dem Hinweis, dass er nicht mal „eben nur an meinen Zehen gezogen hat“, sondern schon eine konkrete Ursache für meine Beschwerden gefunden und behandelt hat, nämlich: eine “ Blockade “ des os naviculare und damit verbunden Impingement des Tibiotalaren Gelenkes ( verursacht durch myofasziale Spannungen !). Das wollte ich hier gerne noch einmal ergänzend hinzufügen. Die Lateiner und Mediziner unter Euch wissen jetzt Bescheid, der Rest kann bei Interesse (wie ich auch) zur allmächtigen Suchmaschine greifen und weiß es danach auch 🙂 Auf jeden Fall scheint die gelöste Blockade ein voller Erfolg zu sein, da im Vorfuß zu 95% Ruhe herrscht und meine bisherigen Wiedereinstiegsläufe keinen negativen Einfluß hatten!

Gurkenbowle

Logischischer Weise fallen bei mir in den kommenden Wochen auch die Utkiek-Läufe aus und ich muß somit auch auf meine wöchentliche Dosis Laufgesellschaft verzichten. Gestern gab es aber einen Grund mich trotzdem an den Fuß der Oldenburg Mountains zu begeben. Aus Anlaß ihres Geburtstages gab Sylke ihre legendäre, sommerfrische Gurkenbowle aus. Mir war es bis dato noch nicht vergönnt, diese zu kosten, drum fuhr ich hin um mich zum Ende der Laufstunde in die Geburtstagslaufgesellschaft einzureihen.

Zugegeben, ein kleinen Stich gab es mir schon, als die Lauftruppe gut gelaunt angejoggt kam. Zum Glück hatten Sylke und ihre Mädelstruppe ihren Lauf schon etwas früher beendet und waren schon am Platz als ich ankam, so hatte ich gleich Unterhaltung und Ablenkung. Die anschließende große gesellige Runde war dann einfach nur schön und die Gurkenbowle in der Tat extrem köstlich. Leider will Sylke aber partout das Rezept nicht verraten 🙂

Dem Plan für einen Lauf nach Neuwerk am letzten Juli-Wochenende, über den gesprochen wurde, konnte ich auch ganz entspannt lauschen. Zum einen weil ich da eh nicht in Oldenburg bin und zum anderen weil ich 2016 und 2017 schon zweimal die Gelegenheit hatte über den Meeresgrund zu laufen. Dabei wäre ich natürlich trotzdem gerne, aber die Nordsee läuft ja nicht weg 🙂 Es wurde sogar schon über die ersten Läufe für 2020 angesprochen. In diese Gespräche konnte ich mich dann auch gleich wieder einklinken 🙂

Alles im allen war es gestern eine schöne Gelegenheit mit meinen Lauffreunden eine Runde anszustoßen und zu quatschen 😀

 

Jubiläumsausgabe

Gestern fand die 10. Ausgabe des Osternburger Mittsommernachts-Berglaufs statt und zum 10. Mal stürmten Hunderte von Laufbegeisterten die Oldenburger Bergwelt.

Aber fang ich mal von vorne an. Ich selber geriet nämlich in schwere terminliche Gewissensbisse, hatte ich doch am selben Tag auch Sommerfest von der Arbeit aus. Die Lösung war allerdings gar nicht so schwer. Das Sommerfest begann nämlich schon um 16:00 Uhr und der Mittsommernachts-Berglauf startete ja traditionell erst um 21:06 Uhr. Da konnte ich getrost erst etwas feiern und dann laufen.

So habe ich mich in höchster Diziplin auf dem Sommerfest mit einer Currywurst, mit einer Portion Kartoffelsalat, mit einem Softeis vom extra vom Chef engagierten Eiswagen und mit drei alkoholfreien Bieren zufrieden gegeben 😀  Rechtzeitig verließ ich denn das Fest um so früh den Utkiek zu erreichen, dass ich noch einen Exkluvisparkplatz direkt auf dem Gelände ergattern konnte.

Der Pavillion, die Tische, Teile des Läuferbüffets, der Stehtisch mit dem Läufergästebuch, alles war zu dieser frühen Stunde von Familie Rakelmann und deren Freunde aber schon aufgebaut.

Da gab es für mich gar nichts mehr zu tun und da es tatsächlich etwas frisch war, zog ich mich in mein Auto zurück und machte noch ein dreiviertelstündiges Nickerchen 😀 Zu verpassen gab es erstmal nichts:

21.06.19 01

Als die Musik losging schälte ich mich wieder aus meinem Gefährt und sah zu, wie sich der Platz mehr und mehr füllte und traf auf die ersten bekannten Gesichter. Zwischenzeitlich ging Kerstin durch die Läuferreihen und verteilte aus Anlaß des Berglauf-Jubiläums kleine Zillertaler Glocken, damit auf den Wegen hundertfaches Geläut für zünftige Stimmung sorgen würde. Viele banden sich die Glöckchen an die Laufschuhe, mangels Schnürsenkel ging das bei meinen Sandalen nicht und ich behielt mein Glöckchen in der Hand.

Pünklich um 21:06 Uhr läutete Kerstin dann mit einer etwas größeren Zillertaler Glocke den Start ein und ab ging die Lutzi through the Oldenburg mountains 😀 Wie immer ohne Zeitnahme und Ranglisten, jeder nach seinem Gusto in zwei Runden über insgesamt für jeden laufbare 5,4 km.

Auf dem ersten Kilometer wußte mein Magen meine extreme Zurückhaltung auf dem Sommerfest nicht wirklich zu würdigen und zwickte etwas, aber danach konnte ich dann doch für meine Verhältnisse recht zügig über die Hügel flitzen und dann sind gute fünf Kilometer ja auch ruckzuck wieder vorbei. Das Wetter war für dieses Läufchen absolut perfekt, trocken und nicht zu warm und auch nicht zu kalt.

Beim üppigen Büffet hielt ich mich mit ein paar Bananenstückchen etwas zurück, es wurde aber auch ohne mein Zutun restlos leer 🙂

Vor und nach dem Lauf traff ich viele Freunde und Bekannte, als da z. B. wären: Kerstin, Stephan, Ralf, Sylke, Elke, Oliver, Nils, Freya, Antje und Hermann. Und genau wegen diesen vielen Begegnungen wollte ich bei dem Lauf auch unbedingt dabei sein. Mit Hermann verquatschte ich mich sogar bis wir die Allerletzten waren und noch mit ein paar (viel zu) wenigen Handgriffen beim Abbau helfen konnten.

Inzwischen war ich ja auch schon einige Male beim Mittsommernachts-Berglauf und er ist mir in seiner zwanglosen Art regelrecht ans Herz gewachsen. Aber nicht nur mir, wie die große Teilnehmerzahl auch in diesem Jahr wieder gezeigt hat. Deshalb noch einmal der Dank an Stephan (der sich auch noch mit ein paar Halbstarken anlegen mußte, die die Wegemarkierungen aus Sägespänen abgeändert und sogar angezündet hatten), Kerstin und Kinder und die gesamte Helferschaft.

 

Gewappnet

Vor ein paar Wochen auf`m Utiek, noch zu der Zeit, wo es zu unseren Läufen dort noch dunkel war. Da hatte es einmal kräftig geregnet und ich war mit meinen Lieblingslatschen unterwegs. Alles tutti so lange ich auf den schottrig, steinigen Wegen lief. Aber wo sich sandige Pfade und Gras am Regen labten, zeigten meine Pies Sucios Simna Ultra eine bis dato unbekannte Schwäche: Null Grip auf Gras und Gatsch. Na ja, wo soll der auch herkommen, bei der wenigen Millimeter dicken Sohle, dessen Profil sich in feinen Gitterlinien erschöpft?

Aber ein Hersteller von Lauffußbekleidung wäre kein Hersteller von Lauffußbekleidung hätte er nicht auch für solch widrige Verhältnisse die passende Alternative in seinem Portefolio. So auch Pies Sucios, die ihr Produkt für alle Fälle „Stone“ nennen. Da es in Norddeutschland gelegentlich immer mal wieder zu Regen kommen kann, mußte ich deshalb diese Trailsandale mein Eigen nennen.

Zwischenzeitlich habe ich die „Stones“ schon zweimal am Utkiek ausgeführt. Geregnet hatte es dabei allerdings nicht. So steht die Bewährungsprobe bezüglich der Bodenhaftung auf nassem Gras und Matsch noch aus. Allerdings haben die Stones mit ihrer stabilen Sohle einen weiteren Vorteil, mit ihnen kann man über die steinigen Wege wetzen ohne etwas von dem Geraffel auf den Wegen zu spüren.

Der direkt Vergleich mit den Simna Ultras macht deutlich warum: Die Sohle ist nahezu brachial dick und stabil. Mit denen braucht man keinen Steinen auf den Wegen auszuweichen.

Trotzdem sitzen die „Stones “ nicht anders als die viel zierlicheren Simna Ultras an den Füßen. Von dem Mehr an Material und Stabilität merkt man nichts, weil es auch keine höhere Belastung durch die Halteriemen und den Zehentrenner gibt, was mich echt erstaunt. Mit Dämpfung hat die feste Sohle auch nichts am Hut. Diese Teile taugen mit Sicherheit für viel mehr als den Utkiek und es reizt mich heute schon mit ihnen z. B. einmal den Hermannslauf zu bestreiten.

Ich bin also nun auch in Sachen Sandale für alle Fälle gewappnet. Naja, der Regentest steht noch aus, aber das steinchensammelnde Profil läßt auch für diese Umstände hoffen … 😀

Wiehnacht op`n Utkiek

Nichts ist wohl so mit Traditionen behaftet wie Weihnachten. Da ist es natürlich inzwischen auch eine schöne Tradition am letzten Donnerstag vor Weihnachten nach unserem „Berglauf“ auf dem Utkiek eine kleine Weihnachtsfeier abzuhalten.

So bekam ein ansonsten nicht gerade einladend wirkender, graffitiverschmierterverzierter Unterstand ruckzuck ein gemütlich-festliches Ambiente und auch der vorher munter plätschernde Regen hörte exakt zu Beginn des geselligen Beisammenseins auf.

Allerdings waren Uli und ich beim letzten Vorweihnachts-Utkiek-Lauf nicht dabei. Ein schwerer, tragischer Verkehrsunfall hatte schon seit mittags zu einer stundenlangen Vollsperrung der Stadtautobahn geführt, woraufhin der Vorweihnachtsverkehr im gesamten Stadtgebiet und auf allen Ausweichstrecken zusammengebrochen war. Wir kamen deshalb erst mit erheblicher Verspätung am Utkiek an. Als wir endlich dann endlich eingetroffen waren, hätten wir uns für gerade noch um die vier Kilometer Laufstrecke naßregnen lassen können. Das hatten wir uns denn auch gespart und gingen gleich zum geselligen Teil über.

Bei allerlei Köstlichkeiten und Heißgetränken standen wir im gemütlichen Klönschnack beieinander bis …

… den Läufern dann doch langsam frisch wurde. Daraufhin war das Weihnachtsambiente in Windeseile wieder in den Kofferräumen verschwunden und in einer Woche sehen wir uns schon wieder zum letzten Utkiek-Lauf des Jahres 2018.

Lebt eigentlich der Utkiek noch?

Jau, er lebt noch! Nach Urlaub und Marathon bin ich dort wieder in der donnerstäglichen Routine, die allmählich in der Dunkelheit versinkt, angekommen. Die Übergangszeit sorgt aber noch für zauberhafte Stimmungen.

Bislang ließen ja nur die kürzer werdenden Tage und das bunte Laub überhaupt den Herbst erahnen, aber gestern wurde es auch tatsächlich mal angenehm frisch. Schön war es wieder, wie fast immer am Utkiek.