Schon wieder Lust auf etwas Längeres

Das Tolle an der Zeit so nach einem Marathon ist, dass es in Bezug auf längere Läufe kein „Muß“ mehr gibt, sondern nur noch ein Wollen 😎

Und so hatte ich heute schon wieder Böcke etwas länger unterwegs zu sein und was bietet sich an einem Sonntag Besseres an als zu Schwiegermutters Kaffee- bzw. Teetafel zu eilen? Begleitet von einem Sonntagsherbstwetterchen vom Feinsten machte ich mich also auf den Weg nach Berne.

Vorbei am Großen Bornhorster See ging es zuerst ins Gellener Moor, wo der gerade vergangene Supersommer sogar die Moorteiche hat austrocknen lassen. Danach lief ich über den Höfeweg (Nomen est Omen, es liegen lauter Höfe am Weg) nach Butteldorf. Hinter Butteldorf öffnet sich dann die Wesermarsch mit ihren unendlichen Weiten.

Nach knapp 22 km trudelte ich bei Schwiegermuttern ein und nach der Dusche machte ich mich über den köstlichen, von meiner Schwägerin gebackenen Johannisbeerkuchen her. Verdient würde ich sagen, war ich doch auch ein kleines bisschen flotter unterwegs als üblich 😎

Irgendwie ist dieses Wollen doch schöner als Müssen. Obwohl … eigentlich ist dieses Müssen ja auch ein Wollen, zwingt einen ja schließlich keiner zum Marathon 😛  Egal, ein cooler Lauf war es heute. Ende! 😀

 

 

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Fehlt / Fehlt nicht

Windstille ist bei uns im Norden fast so selten wie Wasser in der Wüste. Aber als ich heute zum Feierabend laufen ging, herrschte eben diese bei einem wolkenverhangenen Himmel und muckeligen 20°. Schön, dachte ich noch, nettes Wetter, bis mein Körper nach kürzester Zeit auf die fehlende Windkühlung mit Wasserkühlung reagierte. Sprich, ich ölte wie in der Sauna. In der stehenden Luft standen auch die Insekten, von denen sich gleich drei mein rechtes Auge als Ort zum Sterben ausgesucht hatten. Das war es dann aber auch an Widrigkeiten. Ansonsten war der 12 km-Lauf allerbest.

29.09.14 01

Ach ja, doch noch was zu möppeln: Meine im Mai erworbene Digi-Cam kann, wie ihre Vorgängerin, keine Bewegungsaufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen.

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Naja, kann ich mit leben. Besser auf jeden Fall als mit Windstille, da fehlt mir was 🙂

Ist der fehlende Wind fürs Laufen für meinen Geschmack suboptimal, führte er allerdings am Sonntag in Verbindung mit viel Sonne zu einem traumhaft schönen Rennradtrip durch die Wesermarsch und entlang der Hunte.

Trotz recht spätem Start erst um 15:15 Uhr erfuhr ich mir noch eine nette 60 km-Runde. Dem genialen Spätsommerwetter zum Trotz, man muß sich aber inzwischen beeilen, bevor einem die untergehende Sonne allmählich das Licht ausdreht.