Füße in die Weser

… und ansonsten still halten, dass war die Devise für das vergangene Wochenende. Das Stillhalten der Füße werde ich auch noch etwas fortsetzen, zu lange schon rebelliert die linke Ferse und zuwenig konsequent war der erste Versuch, diese wieder ruhigzustellen. Mein Ansinnen, dass mit etwas reduzierten Laufumfängen im laufenden Laufbetrieb zu bewerkstelligen war leider gescheitert. Darum ersteinmal kompletter Laufstillstand bis zur hoffentlich nicht allzu fernen kompletten Schmerzfreiheit.

Nicht zu laufen eröffnet jedes Mal ungewohnte und ungewollte zeitliche Spielräume, die Jens und ich am Sonntag für einen Spaziergang am Weserstrand genutzt haben. Da mit dem Nichtlaufen auch gleichzeitig ein Mangel an Laufbildern einhergeht, ersetze ich diese durch Bilder von der Weser. Ich denke es lohnt sich, denn als wir dort unterwegs waren boten sich wahrlich dramatische Wolkenbilder.

Die Weser hat vielfach schöne Strände aufzuweisen und wir kamen mal wieder zu der Erkenntnis, dass wir uns dort viel zuwenig blicken lassen. Nur etwas schmal war der Strand, weil das gerade auflaufende Wasser schon nahe an seinem Höhepunkt angekommen war.

Was gestern aber wirklich besonders faszinierte, war das ungeheure Spiel zwischen Sonne und Wolken. In dieser Stimmung kann dann plötzlich auch einmal ein Kraftwerk schön aussehen 🙂

Als die Sonne das Spiel ungültig zu verlieren drohte, begaben wir uns doch lieber auf den Rückzug und saßen pünktlich zu den ersten Regentropfen bei Schwiegermuttern in der trockenen Stube. Schlußendlich war es aber nur ein ganz bescheidenes Schäuerchen.

07.06.20 12

Zum Abschluß noch meine beiden Highlight-Bilder des gestrigen Nachmittags:

Wenn einen die Natur so beeindruckt, kann man auch einmal ein paar Tage Laufausfall verkraften. Ich hoffe trotzdem, dass es nicht zuviele werden 🙂