Go west

Winterzeit, Etappenlaufzeit. Den dritten Winter in Folge läßt es sich Ralf nicht nehmen einen Etappenlauf auf die Beine zu stellen. Nach dem Lauf vom Dollart zum Jadebusen (von West noch Ost) im vorletzten und dem Lauf vom Jadebusen nach Oldenburg (von Nord nach Süd) im vorherigen Winter geht es diesmal nach Westen und zwar sogar sehr weit nach Westen ❗ Von Oldenburg werden wir bis in das niederländische Bourtange laufen, wo die dortige Festung zeigt, dass man sich unter Nachbarn nicht immer so wohl gesonnen war, wie in der heutigen Zeit.

25.11.18 01

Start war heute, wie üblich, der Schlußpunkt der letzten Etappe des vorherigen Etappenlaufs, in diesem Fall der Parkplatz beim ehemaligen Kloster Blankenburg. Diesmal dabei waren Birgit, Sylke, Oliver, Ralf, Stephan, meinereiner und Antje, die ab Kilometer 6 zu uns stieß, da sie vormittags schon an einem anderen Lauf teilgenommen hatte.

Der Weg zum Ziel des heutigen Tages, der Bauernschaft Harbern II in der Gemeinde Wardenburg führte erst einmal unabdingbar durch bekanntes Oldenburger Terrain. Aber selbst hier gab es für fast jeden von uns noch ein paar kurze unbekannte Laufstrecken zu entdecken.

Hinter Oldenburg ging es dann weiter über Hundsmühlen, Tungeln und Achternmeer Richtung Harbern Numero Zwo. Das trübe, aber trockene Wetter paßte richtig gut zu der moorigen Gegend, die wir dabei durchquerten.

Unterwegs trafen wir auf eine wirkliche liebevoll dekorierte Hütte zum Rasten. Leider wurde sie gar nicht so richtig gewürdigt, die Truppe hatte es heute irgendwie etwas eilig 😛 Daran müssen wir definitiv noch wieder etwas arbeiten 😉

Weiter ging es entlang großzügiger Torfabbauflächen und nach nahezu auf den Meter genau 21 km trudelten wir in Harbern Römisch zwei ein.

Von dort aus machten wir uns auf den automobilen Weg ins nahe Wardenburg um dem zu fröhnen, was zum Ende einer jeden Etappe Pflicht ist. Lediglich Oliver war in keinster Weise ausgelastet und lief noch von Wardenburg zurück nach Oldenburg. Aber er isst auch keine Torte, wie er uns versicherte. Kann man das bei diesem Anblick verstehen? 😆

25.11.18 28

Es befindet sich übrigens ein Stück Torte mehr auf dem Tisch als Leute daran gesessen haben. Warum das so ist, davon gibt es von mir keinen Kommentar 😎

Advertisements

Vier Tage nach Aschermittwoch

..ist alles vorbei, die treuen Laufbande, sie brechen entzwei. Von all den leckeren Torten, darf ich nichts mehr wissen, wie schön es auch sei, es ist alles vorbei …  *lalalalalah*

Nein, nein, wir haben uns gestern nicht über die vierte und letzte Etappe der Winterlaufserie vom Jadebusen nach Oldenburg geschunkelt. Es wurde noch nicht einmal über Karneval geredet, schließlich sind wir zum Glück im karnevalsresistenten Norden. Dieser Karnevalsklassiker schoß mir einfach nur durch den Kopf bei dem Gedanken, dass es nun eben halt erstmal wieder vorbei ist, mit diesen gesellig, chilligen Läufen durch nordische Winterlandschaften.

Aber bevor mit der Ankunft vor den Toren des ehemaligen Klosters Blankenburg, heute eine zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge, und anschließender Kaffeetafel alles vorbei war, ging es noch einmal über entspannte 22 km von der Weser gen Oldenburg.

Der Start war, wie immer, das Ziel der letzten Etappe. In diesem Fall die Juliusplate direkt an der Weser. Von da aus liefen wir über Ranzenbüttel, Dreisielen, Huntebrück, Neuenhuntdorf, Buttelerhörne und Iprump zum besagten Kloster Blankenburg. Klingen die Namen nicht teilweise einfach nur genial? 😀

Ach ja, wir, das waren übrigens Birgit, Ralf, Stephan, Uli und icke.

Eigentlich hätte ich es mir bei der optischen Wiedergabe dieses Laufs einfach machen und auf den Lauf vom Samstag letzter Woche verweisen können, weil wir zum Großteil auf der gleichen Strecke unterwegs waren. Ging aber nicht, weil gestern zum einem nämlich die Sonne schien und ich zum anderen die Strecke noch nie in diese Richtung gelaufen war 😀

Im gemütlichsten Trimm Trab mit großzüigen Pausen verging der Lauf wie im Fluge und Birgit wunderte sich, in welch kurzer Abfolge die Laufuhr trotzdem Kilometer um Kilometer abpiepste.

Die letzten knapp zwei Kilometer gönnte ich mir dann noch ein Barfußauslaufen und dann war es das auch schon. Beim abschließenden, traditionellen Torteessen konnte Uli leider nicht mehr dabei sein. Aufopferungsvoll habe ich aber für ihn mitgegessen. Beim Betrachten des Tortenbildes könnt Ihr raten, welches Stück meines ist 😎

Vier Läufe von November bis Februar, insgesamt knapp 90 km. Schön war es und mein Dank geht an dieser Stelle wieder an Ralf, der mit der Idee, der Planung und der Realisierung uns dieses Laufvergnügen bereitet und den Winter verkürzt hat. Nun kann er also eigentlich kommen, der Frühling! 😀