Back to the roots

Im Januar diesen Jahres hatte es meinen Laptop zerlegt. Zwar war die Reparatur ein Garantiefall, aber die Daten von der Festplatte waren trotzdem alle weg. Auch mein Lauftagebuch in Form einer Exceldatei 😦

Seitdem habe ich darauf verzichtet meine sportlichen Heldentaten in irgendeiner Weise zu dokumentieren. So richtig gefehlt hat mir das eigentlich nicht. Erst als vor kurzem meine bisherigen Lieblingslaufschuhe am Ende ihres Lebens angelangt waren, vermisste ich die Möglichkeit mal die Kilometer zusammenzurechnen, die ich mit ihnen gelaufen bin.

So keimte erstmals nach dieser langen Pause wieder der Wunsch auf, erneut mit der Datensammelei anzufangen. Allerdings habe immer noch nicht wieder Excel auf meinem Schleppi, was mich an der Umsetzung hinderte.

Nun hat es Markus in den letzten Tagen neu als Kommentator auf meinem Blog verschlagen und wie das bei solchen Gelegenheiten so ist, habe ich beim Gegenbesuch mal etwas bei ihm gestöbert. Dabei bin ich auf einen äußerst interessenten Post von ihm gestossen. Markus führt seine Trainingsaufzeichnungen ganz klassisch auf Papier in einem Schnellhefter.

Hei, so waren meine Anfänge 🙂 Wie cool ist das denn? Trainingsdokumentation 1.0.  Das mache ich jetzt auch wieder 😀 Wie praktisch! Einfach mit Papier und Stift. Ganz ohne Strom, ganz ohne Rechner hochfahren. Allerdings auch ganz ohne die Möglichkeit Daten vom Garmin hochzuladen 😉 Aber das habe ich auch vorher schon nicht gemacht.

So geht es jetzt also wieder los. Zwar habe ich mir dazu eine schöne Tabelle auf Excel angelegt und ausgedruckt (auf der Arbeit und natüüürlich in der Pause! ), das war es dann aber auch an technischer Unterstützung 🙂

26.11.13 2

26.11.13 1Noch ganz jungfräulich 🙂

Achja, ich habe (auch das ist bei Markus abgekupfert) sogar eine Workout-Seite angelegt, um mich diesbezüglich wieder etwas zu disziplinieren 😯

Danke, Markus, für die Idee. Das Leben kann so einfach sein 😀

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30 Kommentare zu “Back to the roots

  1. Lieber Volker,
    die Idee ist wirklich super – ich gehöre ja auch noch zu den Menschen, die ihren Terminplaner auf Papier mit sich herumtragen – da würde sich so ein Mäppchen für Trainingsaufzeichnungen sehr anbieten. (Dasjenige, das ich im Netz bis vor kurzem genutzt habe, wurde leider „abgedreht“)! Ich glaub‘, ich werde da gleich mitabkupfern! 😀

    • Liebe Doris,

      ist es nicht witzig in welchen Dimensionen wir heute selbst bei so simplen Dingen denken? 🙂

      Viel Spaß beim Weg zurück in die Zukunft 😀

      Liebe Grüße
      Volker

  2. Lieber Volker,

    für mich unvorstellbar, da steht schon überall ein technisches Hilfsmittel rum, ich dokumentiere jeder Herzschlag beim Sport und dann trag ich das mit einem….wie heißt das? Stift!? Ja, ist das richtig? ….auf Papier? Ist das dieses weiße Zeugs, was als Rollen auf Toiletten zu finden ist? Nene, lass mal, das hört sich doch nach Faustkeil und Feuerstein an :mrgreen:

    Jeder wie er mag, mein Lieber, viel Spass beim „Malen“ 🙂

    Salut
    Christian

    • Lieber Christian,

      da empehle ich Dir mal ein Video anzuschauen :mrgreen:

      Der Link läßt sich leider nicht einfügen. gib mal bei Youtube „Emma Toilettenpapier“ ein.

      Übrigens stamme ich noch aus der grauen Urzeit, ich brauche nicht zu malen, ich habe noch gelernt mit der Hand zu schreiben, ganz klassisch 😀

      Moin Moin
      Volker

      • Lieber Volker,

        ich habe kein Tablet bzw. iPad und auch ich benutze Papier 🙂 Aber mal ganz ehrlich, GPS und Hf-Messung am Handgelenk und dann trag ich alles in einen Ordner ein? Ist nun wirklich etwas umständlich, da bedarf es schon viel Nostalgie, wenn man das nächste Mal wissen will, wie viele Kilometer Laufschuh xy schon runter hat 😉 Ich habe mir dafür eine kleine feine Datenbank, ganz nach meinen Bedürfnissen angelegt, zweimal pro Woche ein Backup, dann passiert auch nichts schlimmes mit den Daten 🙂
        Dennoch, jeder wie er mag. So long….

      • Das Video ist doch aber trotzdem witzig, oder? 🙂

        Jeder wie er mag, ich erhebe da nicht den Anspruch neben Markus damit den Stein der Weißen gefunden zu haben. Bin ja schließlich tolerant :mrgreen:

      • Außerdem ist ja auch nicht so, dass ich nicht auf meine Messung am PC habe. Aber etwas brauche ich auch in der Hand um meine Ziele, Erfolge und Leistung einschätzen zu können…

      • Ich habe es via Garmin Connect auch auf dem PC. Allerdings lade ich die Daten da nur alle paar Wochen mal hoch und gucke auch nur selten drauf.

  3. Hallo,

    danke fürs Verlinken 🙂
    Auch wenn manch andere es als veraltet betrachten mag, und es auch praktischer sein mag alles digital auszuwerten, für mich ist das auf dem Papier eindeutig ein Stück Nostalgie. Und vor allem ist es praktisch. Ich lege es einfach neben das Bett und vergesse abends nicht etwas einzutragen.

    Grüße

    • Moin Markus,

      veraltet oder unpraktisch, ist doch alles Geschmackssache. Ich finde halt, dass so die paar Daten fix mal aufgeschrieben sind. Beim Workout erfassen finde ich das noch schöner.

      Grüße zurück
      Volker

  4. Und was tust du, wenn der Hund eures Nachbarn die Mappe zerkaut, du sie versehentlich im Regen auf der Terrasse liegen lässt, sie verlegst … oder wenn das Toilettenpapier alle ist und Jens einem dringenden Bedürfnis folgend … 😉

    Nee, ich schreibe zwar sehr vieles noch klassisch auf Papier (bin also bei Weitem nicht wie der „Tablet-Freak“ aus dem Spot), aber es gibt einfach Aufgaben, bei denen handschriftliche Notizen unpraktisch sind. Statistiken führe ich lieber elektronisch – wenn ich am Rechner sitze und blogge, kann ich in der Zwischenzeit auch die Daten hochladen und schnell den verwendeten Schuh in die Tagebuchsoftware eintragen. Dazu sichere ich mich mit regelmäßigen Backups gegen Datenverlust ab.

    Jeder wie er will – Christian schrieb es schon! Aber jammer oder fluche dann nicht, wenn du in deinem handschriftlichen Tagebuch mühsam die 80, 90 Läufe raussuchen musst, bei denen du Schuh xy (und nicht ab, ij etc) getragen hast.

    Lieben Gruß,
    Anne

    • Was tust Du, wenn Nachbars Katze den Laptop vom Tisch reißt oder das Kabel durchbeißt? Oder wenn Du versehentlich den Kaffee über den Rechner gießt? 😉

      Klar, jeder so wie er mag. In meinen Laufanfängen habe ich das schon so gemacht und habe ab und zu darin geblättert. Wie Markus schreibt, ist halt einwenig Nostalgie.

      Zum Zusammenrechen nehme ich dann wieder den Rechner. Ich kann nämlich auch den Zahlenblog blind bedienen 😀

      Liebe Grüße
      Volker

      • Ich schrieb doch, ich habe Backups. 😎
        Ich habe auch noch alte Lauftagebücher und mag diese Nostalgie. Nur habe ich für mich festgestellt, dass ich mit einem elektronischen Lauftagebuch besser bedient bin, weil ich gern auch mal ältere Läufe nachschlage, Strecken vergleiche etc. … jeder wie er mag. 🙂

      • Hehe, witzig wie dieses Thema polarisiert 🙂

        Alle Jubeljahre lade ich meine Daten ja auch bei Garmin Connect hoch, da habe ich immer auch noch alles auf PC. Aber da habe ich selten Lust zu.

        Klar, jeder wie mag! Zum Glück! 😀

  5. Hallo Volker,
    JAAAA! Ich habe es auch. Ein handgeschriebenes Trainingstagebuch 🙂 .
    Für Exel bin ich zu unbegabt. Ich habe zwar jetzt eine Garmin, die immer schön alles auf den PC überträgt. Aber irgendwie misstraue ich der Technik noch ein bisschen. Und was gibt es schöneres, als spontan eine Seite aufzuschlagen und nachzulesen, was an Tag XY war und wie man sich gefühlt hat 🙂 :
    Ich bin zwar technisch mit allem möglichen Zeugs ausgestattet, aber tagebuchmäßig schön Old School.
    Liebe Grüße
    Karina
    P.S. Ich habe es getan. Wir sind jetzt auch unter: http://www.tridreamteam.de zu erreichen 🙂

    • Hallo Karina,

      ich arbeite sogar sehr viel und sehr gerne mit Excel. Habe zuhause aber nicht das Office-Paket auf dem Rechner.

      Aus meinen alten handschriftlichen Aufzeichnungen weiß ich noch, dass ich mich auf Papier immer leichter getan habe, einen bestimmten Lauf wiederzufinden, als in PC-Listen. Warum das so ist, weiß ich auch nicht.

      Jetzt fange ich halt erstmal wieder old school-mäßig damit an. Ich glaube ja auch, dass ich da ja nicht bis an mein Lebensende dran gebunden bin, wenn es mir nicht mehr gefällt 😉

      Ah, tridreamteam.de. cool, dann können die Aufdrucke auf den Klamotten ja kommen 😀

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Ach ja, lieber Volker,da fühle ich mich in Omas Zeiten zurückversetzt, habe ich es erlebt, dass es früher nur die Möglichkeit der handschriftlichen Aufzeichnung gab, nee, das ist auch nichts für mich, ich bin froh, dass wir nun endlich diese Technik haben, die das Läuferleben verschönern, erleichtern, alles schwarz auf weiß sichtbar machen, sogar die Laufroute per Satelliten von oben, tolle Errungenschaften ! Außerdem gibt es genügend Möglichkeiten, seine Daten online aufzubewahren, so dass im Falle eines Crash alle Daten dort auf jeden Fall erhalten bleiben..

    Wie Anne sagt, jeder wie er will – ich will nicht !!
    Viel Spaß
    und vergiss die Eintragungen nicht
    am besten auf den Nachttisch
    kurz vorm Einlschlafen
    so wie es Markus auch macht ! 😉

    • Ach, liebe Margitta. Wie sagt man immer so schön: Früher war nicht alles schlecht 😉

      Wie ich schon bei Anne schrieb, lade ich alle paar Wochen meine Daten mal bei Garmin Connect hoch. Allerdings schaue ich da nur selten drauf. In meinem altmodischen Tagebuch kann ich künftig etwas schmökern, wenn ich Lust und Laune dazu habe.

      Vielleicht will ich die Daten auch irgendwann wieder am PC erfassen… oder gar nicht … Nichts ist so beständig wie die Veränderung 🙄

      Liebe Grüße
      Volker

  7. Hallo Volker,
    also mal ganz ehrlich: Es gibt ein Leben neben dem digitalen Zeugs und es gibt sogar Dinge, die gehen viel einfacher ohne… Ehe Du den Rechner hochgefahren, das Programm aufgerufen (ich gehe mal davon aus, es wird Dir nicht gerade ein Zwangsupdate reingeschoben, das alles noch viel langsamer macht), die Eingabe gemacht hast, in der Zeit hast Du doch locker ein paar Tintenkleckse in Dein Tagebuch gemacht! Und wenn es halbwegs intelligent angelegt ist, musst Du auch nicht lange suchen, wenn Du was Bestimmtes rauslesen willst. Dein Blatt Papier hängt sich weder auf noch stürzt es ab noch kannst Du es verlieren, wenn Dein PC nicht mehr will. Du bist sicher intelligent genug, zu entscheiden, ob Dir was Digitales mehr nützt, oder eben die gute alte &bewährte Methode.
    Und dann ab aufs Sofa und den Bügelverschluss ploppen lassen – ich lach immer noch 😉
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke!

      DU SPRICHST MIR AUS DER SEELE! 🙂

      Darüber hinaus freue ich mich, dass Dir mir die nötige Intelligenz für diese bedeutungsschwere Entscheidung zusprichst 😳

      Darauf ein Bierchen! *plopp* 😀

      Liebe Grüße
      Volker

  8. Lieber Volker,

    immer wieder finde ich alte Aufzeichnungen und alte Trainingsbücher von früher – ich habe früher immer alles sehr genau aufgezeichnet (angesehen habe ich es mir aber eigentlich nie… 😉 ) Allerdings habe ich früher viel mehr Krafttraining und Aerobic-Training gemacht und da ist es nicht ganz so interessant alte Aufzeichnungen auszuwerten.

    Mit dem Laufen sieht das natürlich anders aus, aber da ich mit Runkeeper laufe, finde ich zu jeder Zeit meine Daten im Netz 🙂 So lassen sich Statistiken wie die wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Kilometer natürlich auch etwas schneller ablesen 😉

    Das wichtige ist doch, dass jeder eine Methode für sich findet, mit dem er/sie zufrieden ist und zu ihm/ihr passt!

    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      mir ist die Auswertung grundsätzlich nicht ganz so wichtig, sonst hätte ich es auch nicht fast ein Jahr ohne ausgehalten.

      Die paar Grunddaten, die ich festhalten möchte, sind eben auf Papier fix aufgeschrieben.

      Die Zufriedenheit ist das entscheidende! Und jeder soll seinen Weg dorthin gehen!

      Liebe Grüße
      Volker

  9. Meine Trainingsaufzeichungen mache ich wie schon seit Jahren nur am PC. Ist mir einfach am liebsten und so kann ich die ganzen Diagramme auch mit schon weit zurückliegenden Einheiten vergleichen. Das macht mir echt Spaß! Hoffe natürlich das ich nie diese Daten verliere. Das wäre mega ärgerlich!

    • Mit Diagrammen arbeite ich gar nicht. Ich habe immer nur ein paar Grunddaten festgehalten. Dafür reicht das Papier. Jedes „mehr“ braucht einen PC, das würde ich nicht anders machen.

      Sicherst Du Deine Daten denn irgendwie, auf externer Festplatte oder Backups oder was auch immer?

      Liebe Grüße
      Volker

  10. Und die Streckenaufzeichnungen skizzierst Du ab sofort auch von Hand, oder 😉 Nein, keine Sorge, ich lästere nicht. Entschleunigung ist nicht schlecht. Und dazu kann das meditative führen eines Lauftagebuchsm viel beitragen.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

    • So so, Du lästerst also nicht 😉

      Ob es meditative Hintergründe hat, lasse ich mal dahingestellt. Ich mache es jetzt einfach so.

      Streckenaufzeichnungen habe ich auch in meinem vorherigen Lauftagebuch nicht festgehalten. Da fehlt mir nichts 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  11. Hallo Volker,

    ja, es hat schon seinen Grund, daß Papier seit 2000 Jahren als zuverlässiger Informationsträger bekannt und geschätzt wird :-).
    Und wenn die Festplatte /DVD/externe HD/Cloud längst unlesbar geworden ist…Papier bleibt bestehen.

    Ich selbst verwende eine Mischung: runtastic während des Laufens, Papier nach dem Laufen.

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

    • Ein kleine Einschränkung gibt es da heutzutage, lieber Wolfgang. Bei der heutigen Papierherstellung wird angeblich auch Säure eingesetzt, die heutiges Papier irgendwann zersetzen soll.

      Ich mische ja auch. Seit neustem Papier und vom Garmin lade ich die Daten gelegentlich auf Garmin Connect hoch.

      Liebe Grüße
      Volker

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