Ein paar Tropfen

An meinem Abreisetag aus Berlin saß dort doch noch ein Lauf drin. Die Sommergrippe entpuppte sich zum Glück doch nur als Grippchen und hatte sich nach drei Tagen weitestgehend gelegt.

Nur noch schnell von der Haustür los, das Tempelhofer Feld wegen der prallen Sonne meidend, suchte ich den Schatten in der Hasenheide. Auf immerhin knapp 11 km kam ich bevor ich wenige Zeit später wieder im Zug zurück gen Oldenburg  fuhr.

Der erste Lauf gestern in heimatlichen Gefilden drohte aufgrund noch größerer Hitze so richtig hart zu werden. Aber kurz vorm Start sorgten dunkele Wolken und Gegrummel am Himmel für sich rasch abkühlende Luft. Das schwache Gewitter bewegte sich allerdings nördlich und so sah ich kein großes Risiko und trabte los. Begleitet von kaum nennenswerten Regentropfen, die es weder schafften den Boden noch den Deichläufer zu benetzen 😆 Dafür war die Temperatur mit um die 20° wie aus heiterem Himmel nahezu erfrischend.

Und auf den letzten drei Kilometern kam er dann doch noch, der Regen. Lange nicht mehr erlebt und auch nicht üppig, da sich schon wieder die ersten Sonnenstrahlen unter ihn mischten. Den zu seinen Ehren eingelegte Extrakilometer überlebte der Regen dann auch schon nicht mehr. Aber immerhin endlich mal ein paar Tropfen.

Davon war heute bei einem sehr kurzen Shirt- and shoeless-Lauf schon wieder nichts mehr zu sehen.

Dieser knochentrockene Wahnsinnssommer setzt sich fort. Aber immerhin erlebe ich ihn jetzt auch wieder im Laufschritt 😎

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Ausgebremst

Tja, den weiteren Verlauf meines Aufenthalts in Berlin hatte ich mir schon anders vorgestellt. Nach meinem sonntäglichen Lauf kündigte sich Ungemach an. Vermutlich wird eine lange abendliche S-Bahnfahrt vom fernen Spandau zurück nach Neukölln, mit reichlich offenen Fenstern und noch mehr Zugluft, die Ursache für die Sommergrippe sein, die mich angefallen hat, mitten in meinem Urlaub 😦

Weitere Läufe indiskutabel. Berlin als solches erleben, nur noch sehr schaumgebremst. Wat solls, hier läuft mir ja nichts weg und so komme ich einmal in den Genuß meine kleine Bude so richtig wertzuschätzen und das neue Sofa intensiv zu testen 😎

10.07.18 01

Für alle diejenigen, denen meine Begeisterung für Berlin so langsam auf die Nerven geht, habe ich hier mal einen Titel rausgesucht, der mit Berlin nicht ganz so freundlich umgeht:

Aber schlußendlich ist auch dieses Stück eine Liebeserklärung an diese Stadt, die mich so gefangen genommen hat 🙂

Und mein Sofa ist ja auch ein Stück Berlin! 😀

Erste Entdeckertour

Berlin! Diesmal mit etwas mehr Zeit gesegnet bin ich wieder da. Diese Zeit nutze ich natürlich auch um zu laufen und um mich endlich mal vom quasi vor der Haustür liegenden Tempelhofer Feld zu lösen. So schwang ich mich gestern das erste Mal in die S-Bahn um den nur drei Stationen entfernt liegenden Treptower Park anzusteuern.

Vom S-Bahnhof braucht es gerade mal gute 200 m und man taucht ab in das Grün des Parks, das allerdings auch sichtlich unter der augenblicklichen Dürre leidet.

Inmitten des Treptower Parks liegt das monumentale sowjetische Ehrenmal, das ich vor ein paar Jahren schon einmal mit einem verstorbenen Freund Hanno besucht hatte. Damals waren wir dort ganz alleine. Aber an einem Sommersonnensonntag wie gestern waren auch dort einige Besucher unterwegs.

Auf den Treptower Park folgt nach überqueren einer Hauptstraße der Plänterwald, wo ich durch Zufall auf schmale Pfade durchs Gehölz stoße, die ich ganz alleine für mich habe…

…und die mich schlußendlich an die Spree führen, an der erwartungsgemäß viel Ausflugsverkehr herrscht.

Als Wendepunkt wähle ich eine große Brücke, die ich eigentlich noch überqueren wollte um auf der anderen Seite der Spree in die Wuhlheide einzutauchen, deren Grün sich von der Brücke aus schon gut erkennen läßt.

Aber die Strecke wäre mir dann doch (zeitlich) zu lang geworden. Verdammt warm war es außerdem. So hebe ich mir die Wuhlheide für ein anderes Mal auf und laufe auf ähnlicher Strecke wieder zurück wie ich gekommen bin.

Auf den letzten eineinhalb Kilometern spare ich mir die Spreepromenade, die vor Menschen überquillt und tauche noch einmal ins Grün des Treptower Parks ein, bevor ich wieder vor dem S-Bahnhof stehe und mich auf den Rückweg mache.

Eine coole Tour, die allerdings mit einem Sonntagnachmittag zeitlich nicht ganz so geschickt ausgewählt war. Stark frequentiert waren aber lediglich die Wege direkt an der Spree.

Beginnend mit dem Treptower Park zieht sich, von kurzen Unterbrechungen abgesehen, mit Plänterwald, Wuhl-, Mittelheide und Stadtforst ein Grüngürtel bis hin zum Müggelsee und von dort raus aus der Stadt, auf dem sich Laufstrecken beliebig variieren und verlängern lassen. Das ganze verbunden mit einer recht kurzen Anreise. Da steckt noch viel Potential drin. Allerdings keimt damit bei mir der Wunsch nach Laufuhr mit Navigationsfunktion auf, mit zunehmender Streckenlänge wird die Orientierung dann doch etwas unübersichtlich 🙂

Gestern waren es „nur“ 12,4 km, allerdings mit einer Fotodichte wie bei einem Marathon 😆

Ick merke schon, Berlin läßt mich wohl auch läuferisch so schnell nicht los, wa 😀

Für den kleinen Barfußlauf zwischendurch

… eignet sich so ein Radlershirt mit seinen Taschenband auf dem Rücken vorzüglich. Weil da passen nämlich prima die Five-Fingers rein und ich brauche sie somit nicht in der Hand zu halten 😀

Ausprobiert heute auf einem 12,6 km langen Lauf durch die norddeutsche Steppe, wovon eben die letzten vier Kilometer barfuß waren.

Hände frei, nicht die ganze Zeit einen Rucksack auf dem Buckel und zu spüren sind die ultraleichten Treter auf dem Rücken auch kam. Rundherum praktisch also und witzig aussehen tut es auch noch 😆

Ups

… das war so gar nicht gewollt. Nach meiner kurzen Aua-Auszeit bin ich in dieser Woche wieder zur Laufnormalität zurückgekehrt. Mehr sogar, in den letzten sieben Tagen bin ich viermal gelaufen und dabei auf knapp 62 km gekommen. Das war definitiv so nicht geplant und ich hatte es so auch gar nicht auf dem Schirm. Aber mein Statistik lügt nicht und ich kann unverhofft  die laufstärkste Woche dieses Jahres verbuchen.

Bebildert sind aber nur zwei Läufe. Der vom Sonntag, wo sich der Sommer noch eine Auszeit gegönnt hatte, …

… und der heutige, wo der Sommer mit aller Macht wieder da war. Allerdings ein Sommer wie er besser nicht sein kann. 25° mit einer erfrischenden Brise aus Ost. Da läßt es sich laufen und der Start um kurz nach 17 Uhr machte auch die Sonnencreme entbehrlich.

Zuerst lief es durch die Bornhorster Wiesen entlang der Hunte, danach ging es durch die Marsch im Bereich Gellen, weiter entlang des Großen Bornhorster Sees und über das ländlich idyllische Bornhorst wieder zurück nachhause.

Mein Plan eines 20 + -Laufs ist damit aufgegangen. Meine nichtlügende Statistik hat mir nämlich erschreckender Weise auch verraten, dass mein letzter Lauf über 20 km schon über ein sagenhaftes Vierteljahr zurückliegt. Und da Berlin nun doch irgendwie so ganz langsam näher kommt, sollte ich auch allmählich in Quark kommen.

Apropos Quark, der kommt auch noch an meinem Unterschenkel zum Einsatz, um die allerletzten Reste meiner Unterschenkelmaleschen den Rest zu geben. Magerquark hilft da mal wieder mehr als alles andere. Faszinierend!

Ab in den Sommer

Nun mehr zum neunten Mal fand zum gestrigen Sommeranfang am Ukiek der Mittsommernachtsberglauf statt. Für mich war es die vierte Teilnahme und war es war genau der richtige Lauf zur richtigen Zeit um nach meiner kurzen Verletzungspause einen kleinen Lauf unter besonderen Bedingungen durchzuführen.

Dem Datum entsprechend startete der Lauf um 21:06 Uhr. Als ich eine knappe Stunde vorher eintraf, sah es im Startbereich nach einem just abgezogenen Regenschauer noch so aus:

Aber pünktlich zum Start hatte sich das Bild grundlegend geändert, geschätzt 250 bis 300 Läufer hatten sich eingefunden:

Noch einmal winken für die Kamera und unter dem Startgeläute einer Zillertaler Kuhglocke ging es los auf die 5,3 km lange Strecke durch das Oldenburger Gebirge, wie immer ohne vorherige Anmeldung, ohne Startgeld und ohne Zeitnahme. Einfach laufend den Sommer begrüßen.

Für mich selber lief es ausgesprochen gut, die ausgeruhten Beine waren unerwartet lauffreudig und zum Glück auch beschwerdefrei und ich war um einiges zügiger unterwegs als ich es mir vorgenommen hatte. Somit war der Lauf, der einfach nur Spaß gemacht hat, leider auch schon ruckzuck wieder zu Ende. Aber dafür konnte der gemütliche Teil am Läuferbuffet, zu dem jeder der mochte seinen Teil betragen konnte, starten.

Dabei staune ich immer wieder wieviel Läufer ich inzwischen so kenne, obwohl ich ja kein großer Wettkampfläufer bin und auch keinem Verein oder Lauftreff angehöre. So war es cool die Hammelwarder Sprinter-Gang, Susanne, Hermann, Tomma u. v. m. zu treffen. Diesen geselligen Charakter dieses Laufes schätze ich genauso wie den Lauf selber und ich harrte nahezu bis zu letzt aus 🙂 Allerdings hatte es zum Schluß auch noch einmal so richtig gegossen. Tja, wir haben den Sommer laufend begrüßt und da isser 😆

Mein Dank geht wieder an Klaus und Stephan und seine Familie  für die Organisation und hoffe zum 10.Jubiläumsmittsommernachtsberglauf wieder dabei sein zu können ❗ 🙂

Kurz und gut

Endlich Regen! Wenn auch noch nicht wirklich viel, aber so hat es in den letzten Tagen immer mal wieder etwas vor sich hin geregnet. Da hilft nicht nur der dürstenden Natur, sondern hat auch endlich mal die Luft gereinigt. Und auch ich habe den Regen beim Laufen genossen. Am Dienstag hatte ich nach eineinhalb Wochen Pause den ersten Laufversuch unternommen um zu gucken, ob der untere Teil des linken Fahrwerks ausreichend ruhig ist. Er scheint es zu sein, während des gut vier Kilometer kurzen Laufs war gar nichts und nach dem Lauf nur ein ganz dezentes Murren zu verspüren.

Deshalb habe ich das Ganze heute noch einmal wiederholt. Der kräftige Regenschauer zu Beginn war zwar nach wenigen Minuten wieder vorbei, danach aber war die auf ca. 13° abgekühlte Luft ein Traum. Frisch, gepaart mit kräftigem Wind wie ich ihn mag. Weniger ein Traum waren die Schafshinterlassenschaften auf einem kurzen Wegabschnitt. Da traf es sich gut, dass ich zum Ende des Laufs den Deichschäfer traf, um ihn darauf hinzuweisen seinen Schafen doch mal Manieren beizubringen 😆 „Ist doch alles Bio 🙂 “ antwortete er und machte sich daran den Weg zu kehren. Wohlgemerkt nach meinem Lauf 👿

Davon abgesehen bleibt festzustellen, dass auch kurze Läufe Spaß machen können. Wenn auch gerade zweimal gute vier Kilometer, so haben haben sie doch ausgesprochen gut getan und wenn der Unterschenkel friedlich bleibt, darfs ja auch bald wieder etwas mehr sein.

Hier möchte ich versuchen Euch noch einmal die Frische zu transportieren. Norddeutscher Frühsommer in seiner für mich schönsten Form:

Was wollt ihr denn noch? Akzeptanz!

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Das ist das Motto des diesjährigen CSD Nordwest in Oldenburg. In einer Zeit, in der scheinbar alles erreicht wurde, erstarkt weltweit der Populismus und in Deutschland sitzt die AfD im Bundestag. Viele freiheitliche Errungenschaften sind auf einmal wieder in Gefahr und so dürfen wir uns nicht ausruhen und müssen weiter einstehen und Flagge zeigen für Akzeptanz und Gleichberechtigung in der Gesellschaft. Das gilt nicht nur in Bezug auf Homosexualität, aber dieses Thema liegt mir nun einmal besonders am Herzen.

Und nicht nur mir wie die Rekordbeteilung von über 16.000 Menschen am diesjährigen CSD zeigt. Mit 35 Gruppen und Wagen war die Demonstration so groß wie noch nie. So beteiligten sich u. a. die Oldenburger Schulen, die Kirchen und sogar die Christlich Demokratische Partei daran. Erstmalig war auch mein Arbeitgeber dabei. Das zeigt, dass die gesellschaftliche Bandbreite der Akezeptanz immer größer wird, dies gilt es zu bewahren, zu fördern und auszubauen.

Ich werde gar nicht weiter viele Worte verlieren sondern im Folgenden einige beeindruckende Impressionen von der Demonstration, die ein Zehntel der Oldenburger Bevölkerung auf die Beine gebracht hat, zeigen.

 

Was es u. a. zu sagen gilt:

 

Das Organisationsteam hat in diesem Jahr wieder Unglaubliches auf die Beine gestellt. Ihnen gebührt der Dank, dass die Demonstration und das große, vielfältige Programm drumherum zu einem alljährlich immer größeren Erfolg wird.

 

Dieser CSD war ein beeindruckendes  Zeugnis für eine offene Gesellschaft und gegen rückwärtsgewandte und rechtsgesinnte Strömungen. Mögen wir immer die Oberhand behalten!

Flügellahm

Erstaunlich lange war ich jetzt schon ohne nenenswerte Wehwehchen unterwegs. Von Reizungen der Fersenhaut, die mich mit zur Umstellung meines Laufstils animiert haben, abgesehen, lief es jetzt schon jahrelang wirklich gut und ich erspare mir in meinen Laufannalen nachzuschlagen, wann ich überhaupt das letzte Mal niedergestreckt wurde. Zu sehr sind mir noch meine Verletzungsserien vergangener Jahre in „bester“ Erinnerung.

Von daher bin ich wohl mal wieder dran. Eigentlich vermutete ich nur eine Verhärtung im linken Unterschenkel, die mich auch nicht ernsthaft am Laufen hinderte. Deshalb bat ich meine Masseurin bei der letzten Massage sich doch um den Bereich einmal etwas intensiver zu kümmern. Was sie auch tat und da war Schluß mit Lustig in Sachen Wellnessmassage, hola hat das weh getan. Das Ganze endete mit der Erkenntnis, dass da nix ist mit Verhärtung wegmassieren. Da ist was gereizt oder gar entzündet konstatierte meine liebe Masseurin und riet erstmal von sportlichen Heldentaten ab.

Was da zickt vermochte sie nicht mit Sicherheit zu sagen und auch ich bin mir nicht sicher, ob es ein Muskel, eine Sehne oder sonstwas ist. Um da wieder Ruhe reinzubringen, lasse ich das Laufen erstmal sein bis nichts mehr weh tut. Der letzte Lauf war der mit Manfred am Dümmer, seit dem wird geschont und mit Diclo-Salbe gecremt. Es ist auch schon viel besser geworden, im Alltag ist nicht mehr viel zu spüren und ich kann schon wieder den Unterschenkel auf den Oberschenkel legen ohne das es einen, vormals fiesen, Druckschmerz gibt.

 

Alternativ wollte ich diese Woche eigentlich mal wieder das Rennrad satteln, aber irgendwie hatte ich keine rechte Böcke und habe einfach gar nichts getan. Und was soll ich sagen? Die bisherigen fünf sportfreien Tage waren richtig nett und die Schläfchen auf dem Sofa zur sonst üblichen Laufzeit ein Genuß 😀 Hoffentlich gewöhne ich mich nicht dran 😯

Eine halbe oder auch eine ganze Woche ohne Laufen gebe ich mir noch, zumal ich morgen auch so viel auf den Beinen sein werde. Sollte ich dann schmerzfrei sein werde ich so sutsche wieder einsteigen. Ich gehe mal davon aus, dass bis dahin auch die Lauflust wieder zurückgekehrt ist 😆

 

Savanne

Die letzte Woche stand erneut unter dem Motto „heiß“. Viel Sonne, viel Wärme, kein einziger Tropfen Regen.

Nach dem kurzen Firmenlauf-Gehetze hatte ich am Dienstag erstmal eine ruhige Laufrunde bei Bullenhitze gedreht. Ich muß schon zugeben, dass meine Lauflust unter diesen Bedingungen etwas leidet. So versuchte ich mich mit etwas anderen Aussichten abzulenken. Deshalb bin ich zu erst durch den ländlich geprägten Teil vom Stadtteil Donnerschwee Richtung Hunte gelaufen. Der Einstieg zur Huntestrecke befindet sich dann allerdings auf Höhe der Kläranlage. Merke: Riecht nie gut, aber bei Hitze riecht es noch viel schlimmer 😛 Nach Passieren der Kläranlage wird es mit Ausblick auf den Hafen und dem dortigen Umschlag von Baustoffen aber gleich viel idyllischer 😆 Danach kommt dann allerdings das vertraute Grün.

Trotz der Wärme war ich etwas flotter als üblich unterwegs, da wirkte der Firmenlauf wohl noch etwas nach. Und Spaß hat es denn doch auch noch gemacht, nicht zuletzt auch wegen der 3,6 Barfuß-KM 🙂

Donnerstag hatte ich aufgrund der Hitze keine Meinung auf Utkiek sondern bin für mich alleine durch die Bornhorster Wiesen gelaufen. Glühende Hitze und verdorrte Wege und Deiche ließen mich gedanklich in die Savanne abschweifen. Während das vertrocknete Gras unter den Füßen wie Herbstlaub raschelte wurden die Kühe zu Antilopen und die auf dem Deich thronenden Schafe zu Löwen, die auf Beute lauerten; Fantasie oder Sonnenstich ❓ :mrgreen:

Wie auch immer, für den späten Frühling waren das wirklich extreme Bedingungen.

Noch heißer war es am Samstag. Schon auf der knapp einstündigen Anfahrt zu dem Lauf, auf den ich mich schon besonders gefreut hatte, zeigte das Thermometer im Auto 31°. Es ging an den „Dümmer“, wo ich nach der Premiere im letzten Jahr erneut zu einem gemeinsamen Lauf mit Manfred verabredet war. Die Hitze war schon krass und Manfred und ich waren uns sehr schnell einig es deshalb bei einer gut 10 km langen Runde zu belassen. Stattdessen zogen wir es vor noch eine ganze Weile in der Kühle des Jugendgästehauses, in dem Manfred beruflich residierte, ausführlich zu schnacken, wobei ich auch Manfreds sehr symphatische Frau kennenlernen durfte.

Schließlich kommen Läufer auch miteinander klar, wenn sie nicht im Laufschritt nebeneinander hertraben. Es war ein sehr schönes Zusammentreffen und ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit, die eigentlich gar nicht so lange auf sich warten läßt 🙂 Allerdings hoffe ich, dass es dann nicht mehr so warm sein wird und ggf. werden wir dann auch sehr viel länger nebeneinander hertraben 😀