Schuhangebot

In den Überschwemmungsmonaten des Winters bietet die Hunte alljährlich ein großes Warenangebot feil. Zugeben, es ist in der Regel eher 1 b-Ware, aber vom Vogelhaus ohne Dach, über Kühlschranktüren, kaputten Stühlen, Tischplatten, Behältnissen jeglicher Art bis hin zu Bierkästen, verschlissenen Bobbycars und sogar Fleisch in Form verendeter Tier ist wirklich alles und noch viel mehr dabei. Im Frühling 2013 zählte ich sogar einmal 20 Schuhe auf 2,5 km.

Ein Schuhangebot unterbreitete mir die Hunte auch heute wieder, vielleicht aus Mitleid, weil ich barfuß an ihr entlang trabte. Wir kamen aber nicht ins Geschäft, ich habe keinen Bock auf klobige, wohl schon getragene und quatschnasse Schuhe. Und dann war es auch nur einer, vermutlich nicht einmal in meiner Größe. Ne ne, da blieb ich lieber unbeschuht.

Auch, wenn ich mir heute mal am linken Fuß den zweitkleinsten Zeh ausgeschraddelt habe, ein kleiner Kollateralschaden der heutigen sieben Barfußkilometer, den ich doch lieber in meinen V-Runs begrenzte. Somit tat er dem wunderbaren Lauf, bei ruhigem, 2 ° frischem Winterwetter, kaum einen Abbruch. Der Lauf hätte ewig dauern können 😀

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On the road again

19.01.18 09

Ich erkläre meine Laufpause für beendet. Der Schlitz am Hals sieht super aus und ist auch nicht mehr zu spüren, da traue ich mich ein paar Tage früher zu laufen als es der Operateur gesagt hat, zu mal auf dem Begleitzettel des Krankenhauses eh eine kürzere Zeit stand.

Egal wie lang oder kurz so eine Laufpause auch immer ist, der erste Lauf danach ist etwas besonderes. Wie ein kleiner Junge freute ich mich darauf wieder auf die Piste zu gehen. Da freute sich das Wetter gleich mit, bei 4° blinzelte die Sonne immer wieder durch die Wolken und nachdem uns hier im Norden der Orkan Friederike verschont hatte, hielt sich der Wind auch heute in Grenzen.

Wie nicht ander zu erwarten zeigten sich die ausgeruhten Beine sehr lauffreudig und das Tempo lag etwas höher als gewohnt. Ich ließ die Beine laufen. Nach den nicht enden wollenden Regenfällen steht überall das Wasser, nicht nur in den Bornhorster Wiesen. Ich blieb mit den V-Runs an den Füßen auf befestigten Wegen. Offroad und nasse Füße hatte ich in den letzten Monaten oft genug und kann ich mir sicher auch noch wieder oft genug holen.

Dafür gönnte ich mir zum Schluß noch die ersten 2,7 Barfußkilometer dieses Jahres.

Ein herrlicher Lauf! Und auch wenn ich kein Country-Fan bin, setzte sich nach dem Lauf doch dieser Ohrwurm bei mir fest. Darf er, irgendwie paßt er gerade ganz gut zum heutigen Tag und zu meiner guten Laune 😀

Ausgekundschaftet

In Sachen Laufen muß ich mich ja noch ein paar Tage in Geduld üben. So habe ich auf meinen ersten Trip nach Berlin in diesem Jahr auch gar keine Laufklamotten mitgenommen. Heute hatte ich mich im Bereich Wannsee und Grunewald umgeschaut, da war ich bislang noch nicht. Und da für den morgigen Sonntag Sonnenschein vorausgesagt ist, hatte ich entschieden den grauen Samstag dafür zu nutzen, weil morgen sicher mehr Ausflugsverkehr sein wird.

Die Rechnung ist sowas aufgegangen, es war nischt los am Wannsee und ich konnte mich bei 0 ° und Ostenwind nahezu alleine umgucken. Schöne Ecke, vorallem viel Wald und immer mal wieder Wasser, da keimt bei mir doch gleich der Wunsch auf, bei einem meiner nächsten Aufenthalte hier laufen zu gehen. Die Anreise mit der S-Bahn ist nicht so weit und dürfte sich für einen längeren Lauf durchaus lohnen und das Gebiet sollte auch groß genug sein, um ein paar mehr Kilometer zu schrubben.

Da freu ick mir schon aufs nächste Mal, wa. Und so lange dürfen erstmal andere sporteln: Just zum Zeitpunkt als ich noch einen Abstecher zum Olympia-Station gemacht hatte, spielte die Hertha. Allerdings nicht dort sondern auswärts in Stuttgart, wo sie verloren haben. Aber zum Glück interesse ich mich ja gar nicht für Fußball 😆

13.01.18 06

red nose

Beton

Vor ein paar Wochen hatte ich mal mein Laufschuhregal aus- und umsortiert. Die minimalen Treter haben den prominensten Platz bekommen, einige meiner bisherigen Laufschuhe sind etwas ins Abseits geschoben worden und noch weitere von ihnen erst einmal in einem Plastiksack zwischengelagert, da ich mich doch noch nicht traue ihnen gänzlich den Laufpaß zu geben.

Bei dieser Räumerei habe ich Bauklötze gestaunt, wie schwer auf einmal meine bisherigen Lauffavoriten im Vergleich zu den Minimalen sind. Was ich jahrelang gut und gerne an den Füßen gehabt habe, kommt mir auf einmal vor, als könnte mich die Mafia damit im nächsten See versenken 😛

Die fluffigsten Flitzer, die ich besitze, sind zusammen nicht so schwer wie jeweils einer meiner bisherigen Lieblingslaufschuhe. Zugeben, der Vergleich ist vielleicht etwas böse, weil meine klassischen Laufschuhe aufgrund ihrer üppigen Dämpfung auch nicht gerade zu den leichtesten ihrer Gattung gehören und auch nicht alles Minimale so leicht ist wie die V-Runs, aber der Unterschied ist grundsätzlich schon eklatant.

Wenn ich denn noch bedenke, dass ich mich immer darüber gefreut habe, wieviel leichter meine Laufschuhe im Vergleich zu meinen normalen Straßenschuhen waren, bin ich sehr froh auch im Alltag auf minimale Schuhe bzw. soviel es geht barfuß umgestiegen zu sein.

Irgendwie drängt sich mir inzwischen immer mehr der Verdacht auf, dass das mit den normalen Schuhen, egal ob Straße oder Lauf, nicht so ganz im Sinne des menschlichen Anatomieerfinders sein kann 😯 Weil nicht nur beim Laufen hat sich mein Laufstil und die Körperhaltung verändert, sondern auch im Alltag, wo ich nun gefühlt gerader durchs Leben laufe, von der Freiheit der Füße ohne Klötze bzw. mal ganz ohne irgendwas sein zu dürfen mal ganz abgesehen.

Irgendwie hört sich das jetzt alles nach einem Plädoyer, nach einem Aufruf, nach Weltverbesserung an, dass will ich eigentlich gar nicht, sondern eigentlich nur ganz bescheiden mitteilen, wie oberaffengeil gut mir das Ganze bis hierher einfach tut 😀

 

 

DNF am Utkiek

Regen, Regen, Regen. Den ganzen Sommer Regen, den ganzen Herbst Regen, bislang den ganz Winter Regen. Regen, Regen, Regen. Habe ich jemals behauptet, dass ich gerne im Regen laufe? Natürlich hat es gestern auch am Utkiek wieder geregnet. Deshalb war ich schon froh, dass sich Uli gemeldet hatte, ob ich ihn dorthin mitnehmen könnte. So wußte ich, dass ich da wenigstens nicht alleine bin.

Umso überraschter waren wir, dass sich sogar eine relativ große Gruppe eingefunden hatte um über die Wege der Oldenburg Hills zu schwimmen … äääh zu laufen. In der „schnellen“ Truppe trabten Tomma, Ralf, Stefan, Uli und ich los. Wobei ich gleich merkte, dass das definitiv nicht mein Lauf wurde. Mein Waden waren hart und selbst das Laufen mit den V-Trails durch die Pfützen machte mir absolut keinen Spaß. Zudem hatte ich eine andere Regenjacke an, die mir überhaupt nicht behagte und schlußendlich fiel es mir auch noch schwer das wirklich niedrige Tempo mitzugehen.

Nach ca. 40 Minuten schlugen wir den Weg zum Parkplatz ein, weil Tomma aussteigen wollte, und ich nutze die Gelegenheit mich kurz in die Büsche zu schlagen. Als ich mich wieder zu den drei Herren begab, fragten die mich, ob ich unbedingt noch weiterlaufen wollte. Die Drei konnten gar nicht so schnell hören wie ich Nein sagte 😛

Alle vier hatten wir einfach keine Meinung mehr und das schönste an diesem Lauf war für mich ihn einfach sang- und klanglos zu beenden und meine Laune stieg merklich. Ein extrem seltenes Phänomen bei mir. Es war auch das erste Mal, seit dem ich dabei bin, dass die Utkiek-Stunde nicht durchgezogen wurde. Aber ist es nicht schön, einfach mal zu sagen Faxen dicke, aus die Maus, Schluß, aus und vorbei? Und so schrieb ich später gutgelaunt gerade mal 5,9 km in meine Laufkladde.

Und jetzt darf mich sogar drei Wochen lang lauffaul zurücklehnen. Heute setzte mir nämlich ein Chirurg bei einer ambulanten OP im wahrsten Sinne des Wortes das Messer an den Hals und damit der Kopf nicht versehentlich abfällt, muß ich mich in dieser Zeit mal etwas ruhig verhalten. Wer wagt außerdem schon zu widersprechen, wenn man das Messer am Hals hat? 😆

Was mich wundert ist die Gelassenheit, mit der ich das ausgesprochene Sportverbot diesmal hinnehme. Bei anderen Gelegenheiten hatte ich bisher immer die Krise gekriegt. Vielleicht weil das Ganze mit der Hoffnung einhergeht, dass es in drei Wochen nicht mehr regnet und sich in der Zwischenzeit die Schwimmhäute zwischen den Zehen zurückbilden ? 😉

Schaun wir mal, ob mir die Gelassenheit die ganzen drei Wochen erhalten bleibt 🙄

 

 

Man muß nicht bekloppt sein

… um bei diesem Wetter zu laufen, aber es erleichert die Sache doch schon sehr. Und so lange die Sturmböen unter 100 km/h bleiben, kommt man auch noch irgendwie voran. So langsam wird zusätzlich zum Regen auch der stürmische Wind offensichtlich zur Gewohnheit 🙄

Nach der auch schon lausigen Tour vom 30.12. wußte der Wind heute auf jeden Fall noch einen draufzusetzen 🙂 Da freue ich mich, dass ich mit meiner Minimalschuhumstellung eine perfekte Ausrede für immer mal wieder etwas kürzere Läufe habe und die Gräben und Kanäle somit doch noch voller sind als mein Kanal 😛

03.01.18 01

Sturm, Regen, 5 bis 6°, gefühlt um Null, da sahen meine kurzbehosten Beine heute etwas aus wie frisch servierter Lobster 😆 Richtig kalt waren aber eigentlich nur die Hände in den nassen Handschuhen. Wenn das mit diesen Wetterlagen so weitergeht, brauche ich wohl doch noch mal ein Paar wasserdichte.

Überhaupt war ich zum Ende naß wie ein Pudel, da der Sturm den Regen wirklich durch jede Ritze gedrückt hatte und da ich mich ums Verrecken nicht draußen umziehen mochte, entbehrte es sicher nicht einer gewissen Komik, wie ich versuchte das in der Enge eines Fiat Panda zu erledigen ohne dabei sämtliches Gestühl zu durchnässen 😎

Dabei sah das Wetter beim anschließenden (teilweise etwas unscharfen Kamara-) Blick aus dem Autofenster eigentlich recht harmlos aus.

Wie auch immer, gute neun Kilometer haben mir heute gereicht. Aber natürlich nur wegen der Minimalschuhe 😆

Symphonie in Grau

Irgendwie gelüstete es mich zwischen den Jahren noch nach einem etwas besonderen Lauf. Da ich am 30.12. ausgiebig Zeit hatte, gönnte ich mir deshalb als Rausschmeißer aus 2017 etwas Abwechselung vom Laufalltag und bin an die Nordsee gefahren, um etwas Seeluft zu schnuppern und Schiffe zu gucken. Und was ein echtes Nordlicht ist, der läßt sich dabei auch nicht vom ausgesprochen besch… eidenen Wetter abhalten.

Vom Hooksieler Hafen lief ich Richtung Jade-Weser-Port, Deutschlands einzigem Tiefwasserhafen, wo die dicksten Container-Brummer der Welt anlegen. Unter den gewaltigen Öllöschbrücken hindurch, lief ich gegen den ablandigen Wind, der zum frühen Nachmittag schon recht kräftig war und mir den Regen entgegenpeitschte. Dabei war ich noch vor dem Eintreffen der angekündigten milden Luft unterwegs und die 3° waren alles andere, nur nicht mucklig. Am Jade-Weser-Port angekommen war selbst ein Container-Riese im Regengrau kaum zu erkennen und ich freute mich, dass ich mich die nächsten fünf Kilometer vom Wind zurück nach Hooksiel schieben lassen konnte.  Dabei wurden meine eiskalten Hände in den klitschnassen Handschuhen und auch die Oberschenkel langsam wieder warm, wohl auch weil die Temperatur so langsam anstieg.

Über den Hooksieler Hafen lief ich nun zum kurzen Strand von Hooksiel, beste Gelegenheit noch einmal die V-Runs auszuziehen. Leider war der Strand teilweise sehr muschel- und vorallem extrem hundelastig und es kam noch zu einer unschönen Begegnung mit einem Vierbeiner, dessen Herrchen ihm sogar das Halsband abgenommen hatte und deshalb kaum zu fassen bekam. So bin ich den Strand nur einmal rauf und runter gelaufen und habe es dann nach insgesamt 19 km bewenden lassen.

Auf der Nachhausefahrt drehte der Wind dann so richtig auf und schaukelte mein kleines Gefährt kräftig durch, da gehörten schon beide Hände ans Lenkrad, während das Auto-Thermometer beständig auf bis zum Schluß 10 ° stieg. Ach, wie gemütlich kann es nach so einem rauhen Nordseelauf im Auto sein 😀

Entschädigt für diese Symphonie in Grau hat mein Neujahrslauf. Den halbwegs sonnigen Jahresauftakt konnte ich gerade noch nutzen bevor die gute alte Klara unterging 😀

Ein Jahr der Veränderung

Das Jahr 2017 neigt sich bedrohlich dem Ende zu und da möchte natürlich auch der Deichläufer noch seinen statistischen Senf dazu abgeben.

Mit meinem heutigen Lauf, den ich mir zur Feier des Jahresabschlußes an der Nordsee gegönnt habe,  bin nun auch ich durch und beschließe ein durchaus besonderes Laufjahr. Besonders deshalb, die treue Stammleserschaft ahnt es sicher schon, weil ich in diesem Jahr begonnen habe meinen Laufstil umzustellen und damit einhergehend auf minimale Laufschuhe umzusteigen. Die Motivation dafür ist mir bis heute gar nicht so 100 % klar. Mit Auslöser dafür war sicher meine häufig gereizte Fersenhaut, die sich nur mit sehr gut gedämpften Laufschuhen beruhigen ließ. Aber schlußendlich hatte ich keine ernsthaften Probleme, die mich zu dieser Umstellung bewogen bzw. genötigt haben.

Aber irgendwie wollte ich weg vom über die Ferse abrollen. Dieses eingeschliefene Laufmuster abzulegen schafft man (also zumindestens ich) allerdings nicht in klassischen Laufschuhen, weil diese jegliches Gefühl für den Fußaufsatz wegdämpfen. Um aber eben dieses Gefühl zu bekommen, entschied ich mich kurze bzw. kürzeste Etappen  barfuß zu laufen und zwar auf Asphalt. Asphalt deshalb, weil ich da gar nicht erst in die Versuchung komme die Ferse in selbigen zu rammen.

So war es Februar als ich mich zaghaft auf diesen neuen Weg begab und bis hier und heute bin ich mit der Entwicklung sehr zufrieden. Bis Ende September lief ich im steten Wechsel in klassischen Laufschuhen, in minimalen Laufschuhen (von denen ich mir über das Jahr ein ganzes Arsenal zugelegt habe) und auch immer wieder barfuß.

Nach dem Berlin-Marathon habe ich dann keine „normalen“ Laufschuhe mehr angezogen. Dafür habe ich allerdings mein Laufpensum etwas zurückgeschraubt um das Verletzungsrisiko durch Überlastung zu reduzieren. Umso erstaunter bin ich, dass 2017 trotzdem mit einem leichten Plus einen neuen Kilometerrekord aufstellt. Exakt 2084,1 km sind es geworden.

Und bei dieser Gelegenheit kann ich gleich etwas der Zahlenspielerei fröhnen: Von den 2084 km bin ich schon knapp 500 km in Minimalschuhen gelaufen und  sogar 166,6 km komplett barfuß. Damit habe ich also schon nahezu einen kompletten Monatsdurchschnitt, der bei knapp 174. km liegt, ohne Schuhe zurückgelegt. Die Schuhe immer wieder komplett wegzulassen war überhaupt nicht mein Ziel und so überrascht mich die Zahl etwas. Aber es macht einfach viel Spaß und tut mir sehr gut.

30.12.17 01

Der Vollständigkeit halber möchte ich noch erwähnen, dass ich in diesem Jahr mit viel Spaß an der Freude den 33 km-Syltlauf, den 31 km-Hermannslauf, den Berlin-Marathon und die Staffel des Uewersauer-Trails gelaufen bin.

Mit all diesen Läufen wird es in 2018 quasi ein Déjà-vu geben. Ansonsten möchte ich natürlich den Minimal-/Barfußweg fortsetzen und aus diesem Grunde werde ich auch versuchen nicht erneut auf ein Jahreskilometerziel zu schielen, damit ich verletzungsfrei bleibe und weiterhin mit viel Spaß und Genuß auch im zwölften Jahr MEINEM Sport nachgehen kann.

Das wünsche ich übrigens Euch allen und darüber hinaus:    30.12.17 02

 

Wie jedes Weihnachten

Kein großes Fest ist so mit Traditionen behaftet wie das Weihnachtsfest. Das sich zu Weihnachten eine besondere läuferische Tradition entwickelt hat, freut mich ganz besonders. Jedes Jahr zu Weihnachten rauscht Heimo mit Familie aus dem fernen München ins benachbarte Wardenburg und seit nun mehr sechs Jahren laufen wir am Heiligabend und meist auch noch am zweiten Weihnachtsfeiertag zusammen. So auch dieses Jahr.

Einen kurzen Einblick auf den Heiligabendlauf bot schon mein Weihnachtsgruß. Auf diesem Lauf durch den Weihnachtswald bei Wardenburg begleitete uns erstmalig Heimos Frau.

Am heutigen zweiten Weihnachtsfeiertag ging ich am Vormittag mit Heimo alleine auf meine klassische Hunterunde. Der Regen hatte pünktlich zum Start aufgehört und auch das Huntehochwasser war schon vorbei und ersparte uns nasse Füße wie bei unserem allerersten gemeinsamen Heiligabend-Lauf im Jahr 2011. So eine wunderbare Kneippkur wie damals habe ich seitdem überhaupt noch nicht wieder erlebt 🙂

Dafür war es heute um einiges windiger. Die Kamera fürs Selfie aufstellen ging schon mal nicht, der Wind war einfach umwerfend 😀 Allerdings hatten Heimo und ich eine etwas unterschiedliche Wahrnehmung vom Wind. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Heimo auf den 4 km Gegenwind etwas ruhiger war als sonst und nur etwas von „Wind, Berge des Nordens“ redete 😆

Trotzdem habe ich die Hoffnung, dass auch Heimo die Runde insgesamt etwas Spaß gemacht hat. Zumindestens blieb nach dem Lauf noch ausreichend Kraft und Zeit für einen ausgiebigen Klönschnack in unserer Küche 🙂

Und schon bald, Ende März / Anfang April, können wir unsere Tradition hoffentlich fortsetzen, als Ostertradition 🙂

 

Frohe Weihnachten

Sich mit einem Lauf mit Freunden auf den Heiligen Abend einzustimmen und dabei den geschmückten Weihnachtsbaum im Litteler Wald zu suchen. schöner kann es nicht sein.

Angela, Heimo und ich erfuhren heute, dass in diesem Wald schon seit über 20 Jahren jedes Mal ein anderer Tannenbaum geschmückt wird. Wer dies tut, ist über all die Jahre nicht herausgekommen. Aber sobald er gefunden wird, wird er dann noch, z. B. von Kinderkartenkindern, weitergeschmückt.

So waren wir, als wir den Baum gefunden hatten, mit ihm auch nicht alleine. Wildfremde, gut gelaunte Menschen wünschten sich hier gegenseitig Frohe Weihnachten. Einfach nur wunderbar.

24.12.17 04