Das war so nicht geplant

Eine Pendelstrecke sollte es werden. Einmal vom Parkplatz an den Bornhorster Wiesen bis zum Ende des Weges entlang der Hunte am Klärwerk und zurück. Zweimal sieben nicht sonderlich einfallsreiche Kilometer, aber dafür ein anvisierter neuer Barfußstreckenrekord auf Asphalt. Die Strecke hatte ich mir ausgeguckt, weil auf ihr der Asphalt bis auf ein 400 m langes Teilstück von guter Qualität ist. Trotzdem hatte ich sicherheitshalber den Laufrucksack mit den Leguano-Socken für den Fall dabei, dass die Füße keinen Bock auf neuen Rekord hatten.

Auf ging es bei um die 13° und etwas frischem Wind. Nach nur zwei Kilometern kommt schon das 400 m-Teilstück mit dem miesen Asphalt, aber die Füße nahmen es diesmal erstaunlich gelassen. Das hatte ich schon anders erlebt. Also konnte ich entspannt bis zum Wendepunkt auf Höhe der zarte Düfte verbreitenden Kläranlage weiterlaufen. Bis hierher lief es ausgezeichnet, sollte es auch. Bis 10 km bin ich bislang schon das ein oder andere mal ohne Probleme gekommen. Auch als nach knapp 12 km wieder die 400 m Schrottasphalt zu laufen waren, ging alles glatt. Etwas langsamer, etwas mehr mit dem ganzen Fuß aufgesetzt, paßte. Von da an nur noch die zwei Schluß-Kilometer und das 14 km-Maß war voll.

Am Parkplatz angekommen war ich super zufrieden. Auf der anderen Seite fühlte ich mich, fühlten sich auch meine Füße irgendwie noch etwas unausgelastet. Die Sohlen sahen super aus, nichts schmerzte, nichts brannte. Und so bin ein einfach noch einmal ein Teilstück der Pendelstrecke gependelt und habe schlußendlich den Halbmarathon voll gemacht ❗

Ein perfekter Lauf ohne Probleme, lediglich die Waden waren auf den letzten vier, fünf Kilometern nicht mehr ganz so amused, ob der ungeplanten Verlängerung. Ansonsten: Füße gut, alles gut. 21,2 km im 6:21iger Tempo, damit hätte ich nie gerechnet, krass.

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