Verkehrt herum

Ne nä? Wer braucht das an einem 31.03. noch, nachdem es doch schon so schön war?:

Als ich gegen Halbdrei laufen gegangen bin, war der meiste Schnee zwar schon wieder weg, aber er hat für reichlich Nässe gesorgt und darüberhinaus wehte ein kräftiger, nasskalter Nordost-Wind bei vielleicht 4°. Bei diesen Witterungsverhältnissen waren die Shammas wieder die adäquate, willkommene Fußbekleidung 😎

Die Zwergschafe haben Lämmer bekommen, vielleicht so groß wie Dackel mit etwas längeren Beinen, total niedlich, wenn auch etwas fotoscheu 🙂

Dem Wetter zum Trotz, ein kurzer Gang ins Wasser mußte sein. Mit Mütze war es auszuhalten 😆

Hin zum Kleinen Bornhorster See bin ich weitestgehend über befestigte Wege gelaufen und zurück über den alten Bahndamm der Braker Bahn und andere lose Pisten. Erstaunlich wie der nasse Schnee schon gegen die lange Trockenheit angearbeitet hat, die Wege waren voller Pfützen und schlammig, da konnten die Shammas gleich einmal ihre Matschtauglichkeit beweisen und haben es auch mit Bravour getan. Nur zweimal mußte ich etwas Dreck an zwei Stellen innen von den Riemen kratzen, da es zu scheuern anfing. Aber das ist bei Sandalen normal.

Nur war das Gelaufe genau verkehrt herum, den Dreck hätte ich mir auf dem Hinweg gönnen sollen, dann wäre er im See geblieben und ich hätte mir den Schmutz nicht zuhause abschrubben brauchen und auch die Shammas hätten nach einem kurzen Bad sicher etwas ziviler ausgesehen 😀

Mit diesem Spätwinterlauf endet auch schon der März, in dem ich es immerhin schon auf 60,7 km (41,4 barfuß) gebracht habe. Auf geht`s in den April!

Von 6 auf 10

Mein heutiges Läufchen führte mich -welch Überraschung- zum Kleinen Bornhorster See. Im Rucksack wie inzwischen immer Badehose und Handtuch. Die neuen Shammas aber nicht, die hatte ich von Anbeginn an den Füßen. Es gelüstete mir einmal danach einfach vor mich hin zu traben ohne großartig auf den Untergrund achten zu müssen und die Strecke dementsprechend zu wählen. Da konnte ich mal frei weg die Schotterpisten laufen.

Am See war bei strahlendem Sonnenschein, allerdings nur so um die 12 °, einiges los. Gerade als ich anfing mich aus den Laufklamotten zu pellen, kam ein Fahrradfahrer, strebte schnurstracks zum Wasser und fing an die Wassertemperatur zu messen. Nicht nur ich fragte ihn nach dem Messerergebnis und er antwortete, dass er es selbst kaum glauben könnte, es wären 10 °. Letzte Woche wären es noch 6 ° gewesen. Vier Grad mehr in einer Woche sind in der Tat ein Sprung, aber es gab ja zu letzt auch einige recht warme Tage.

Na, da konnte ich mich ja getrost in die warmen Fluten stürzen und tatsächlich, ich hatte gar nicht so einen Fluchtreflex wie die Male zuvor und blieb diesmal bestimmt schon zwei, drei Minuten im Wasser 😀 Cool, mal die Wassertemperatur zu erfahren. Speziell auch die der Vorwoche. Da war ich wirklich schon in erfrischendem Wasser gewesen 😎

Zurück ging es dann erneut über Schotter und den alten Bahndamm der Braker Bahn. Erstmalig konnte ich einen 8 km-Lauf in den Shamma Warriers verbuchen. Ich bin von ihnen begeistert. Der Sitz und der Halt sind wirklich hervorragend. Dabei sind sie noch so unkompliziert wie kaum eine andere Sandale anzuziehen. Da könnte ich doch vielleicht öfters auf die Idee kommen deren Komfort zu nutzen und bedenkenlos über alle möglichen Strecken zu laufen.

Zwei Welten

Solange die Sonne scheint und das tut sie zur Zeit ja reichlich und solange das Laufleben nach wie vor eingeschränkt ist, peppe ich meine Läufe nun jeweils mit einem (sehr 😀 ) kurzen Bad im Kleinen Bornhorster See auf. Beim gestrigen dritten Mal zeigte sich auch schon ein kleiner Gewöhnungseffekt oder wird das Wasser einfach nur langsam wärmer? 🙄

16.03.22 mit Schlenker entlang des Großen Bornhorster Sees

Nächster Lauf am 21.03.22

Bei diesem Lauf durften meine neuen Shammas ein zweites Mal „echte“ Kilometer machen. Bislang machten sie nur Strecke, in dem ich sie immer im Laufrucksack mitschleppe 😛 Aber auf dem Rückweg wirkte mein linker Fußballen linksseitig etwas gestresst, nachdem ich auf dem Hinweg über ein Steinchen gelaufen war. Deshalb habe ich per Sandalen für Entlastung gesorgt und dem Shamma-Konto fette 3,6 km hinzugefügt 🙂

Heute gönnte ich mir bei sonnigen 18 ° eine kleine Fahrradtour, nichts wildes, einfach nur zum genießen, schauen, in die Sonne blinzeln und einen vierten Hupfer ins Wasser.

Und nun einmal etwas abseits vom Laufen

Wie das Leben so spielt, lernte ich Anfang des Jahres in den Weiten des WWW Vlad (Name von der Redaktion geändert, mein weiß heutzutage ja nie) aus Russland kennen und wir chatten seitdem alle paar Tage via Telegram. Vlad hat Deutsch studiert und so ist der Austausch völlig problemlos und für mich sehr komfortabel. Wenige Tage nach Ausbruch des Krieges fragte ich wie es ihm geht und bekam zur Antwort:

„Mein Herz bricht und leidet“

Diese rührenden Worte zeigen, dass wahrlich nicht alle Russen mit den Machenschaften eines gewissen Herrn Putin einverstanden sind. Es ist auch für viele Russen ganz schlimm.

Auf der anderen Seite lebt gerade für einige Tage Nadja (auch der Name ist geändert), eine Künstlerin aus der Ukraine, in meiner Wohnung in Berlin. Sie wurde eigentlich von meinen lieben Nachbarn in deren Zuhause aufgenommen. Allerdings kuriert die Tochter meiner Nachbarn gerade ihre Corona-Infektion aus, so dass sie Nadja ein Infektionsrisiko gleich zu Beginn nicht zumuten wollen. So bleibt sie solange in meiner Wohnung, bis die Tochter wieder gesund ist. Meine Nachbarin erzählte, dass Nadja schon viel Schreckliches erlebt hat, bevor sie sich zur Flucht entschlossen hat. Bei meinem nächsten Aufenthalt in Berlin werde ich Nadja kennenlernen und wenn es sich ergibt und paßt, werde ich ihr von Vlads Worten erzählen.

Eigentlich versuche ich ja den Ukraine-Krieg nicht an mich heranzulassen. So ganz scheint es mir wohl nicht zu gelingen. Sobald das Ganze auch nur einwenig ein persönliches Gesicht bekommt, kann es einem aber auch nicht kalt lassen.

Voilà

„Wir erwarten natürlich das erste Badebild dann hier im Blog demnächst!“ Das schrieb Elke in ihrem Kommentar auf meinen Murmeltier-Beitrag. Und voilà:

Heute

Zwergschafe, Frösche, Kalb:

So, Anbaden ist erledigt! 😛

Nicht das Murmeltier grüßt täglich…

… sondern zweimal wöchentlich der Deichläufer den Kleinen Bornhorster See. Er ist halt weiterhin das attraktivste Barfußlaufziel ab Haustür unter 10 Kilometern Gesamtlänge. Täglich grüßt hingegen zur Zeit strahlender Sonnenschein. Nach so vielen frostigen Nächten Ende Februar / Anfang März wie den ganzen Winter nicht, glänzt die Sonne vom blankgeputzen Himmel. Allerdings täuschen die Bilder darüberhinweg, dass es auch über Tag noch ausgesprochen frisch ist. Der nordöstliche Wind dämpft das Frühlingsempfinden, was dem Laufgenuß aber nicht abträglich ist, eher im Gegenteil.

Gefühlt wird der Klein Bornhorster See ganz langsam wärmer. Aber nein, zum Baden ist er mir bei weitem noch nicht warm genug! 😀

Den See werde ich wohl weiter grüßen und die einzig wesentliche Veränderung betrifft wohl am ehesten die Wassertemperatur 😛

Ereignisreiche Tage

Donnerstag vor eineinhalb Wochen hatte ich nach drei Jahren mal wieder einen Check-Up bei meinem Hausarzt, in aller Frühe. Ergebnis: Wenn der Kopf schon Probleme macht, ist wenigstens der Körper fit und gesund. Lediglich mein Vitamin D-Spiegel ist extrem zu niedrig und der Cholesterinwert etwas zu hoch. Gegen den Vitamin D-Mangel gibt es jetzt Pillen, in Zeiten in denen ein Virus durch die Gegend fleucht, ist ein niedriger Vitamin D-Spiegel nämlich etwas kontraproduktiv. Interessant ist, dass mein Fitnesslevel trotz des wenigen bis gar kein Sport in den letzten Monaten auf dem gleichen Level wie 2019 liegt. „Weniger ist manchmal mehr“ war dazu der Kommentar meines Arztes.

Diese Motto nahm ich mir dann gleich für nächsten 11 Tage zu Herzen. Nach dem Check-Up nutzte ich nämlich die Gunst der frühen Stunde um im heftigen Sturm mit dem Auto nach Berlin zu schaukeln. Die Fahrt verlief problemlos, der auf der Huntebrücke umgewehte Sattelzug lag genauso auf der Gegenfahrbahn wie der quer über die Fahrbahn liegende Baum auf der Autobahn kurz vor Berlin. Die zwei aufeinander folgenden Stürme blieben bei uns zum Glück hier wie dort folgenlos. Auch mein Auto überlebte es schadlos, dass es in Berlin unter zwei Bäumen parkte. Um auf das Motto zurückzukommen, ich bin in Berlin und das Wochenende danach in Oldenburg nicht einmal gelaufen. Dafür gab es in Berlin reichlich gutes Essen, zweimal war ich eingeladen und einmal habe ich zum Grünkohlessen eingeladen. Irgendwie hatte ich insgesamt essenstechnisch einen guten Lauf, auch an den Abenden, die ich mich alleine bekochte, war es so lecker geworden, dass ich mich ständig überfressen habe 😆 Folgenlos blieb die ganze Völlerei allerdings auf der Waage, puuuh 😀

Einen Tag war das Wetter so gnädig, dass ich einen längeren Spaziergang unternehmen konnte.

Außerdem zieren jetzt endlich Deckenlampen mein Berliner Wohnzimmer und die Küche. Drei Nachmittage für zwei Lampen spricht für die Qualität Berliner Altbaudecken und der beteiligten Handwerker 😆 Samstag ging es wieder zurück, in einer Rekordzeit von 3:15 Stunden für gute 450 km. Der Verkehr auf den Autobahnen war ruhig, die Fahrt war langweilig und so fuhr ich mal (natürlich nur ausnahmsweise) nach dem Motto „Nur fliegen ist schöner“ 😀

Bye bye, Berlin

Gestern machten Jens und ich einen sonnigen Sonntagssparziergang an der Weser bevor …

… ich heute dann endlich mal wieder laufen war, nicht das aus weniger doch irgendwann mal zu wenig wird 😛 Zur Feier des Tages konnte ich dabei meinen brandneuen Shamma Warriers einweihen, die ich mir endlich mal bestellt hatte und die während meiner Tage in Berlin in Oldenburg angekommen sind. Allerdings mußten erst einmal gute drei Kilometer reichen, zu sehr reizte mich bei dem genialen Wetter das Barfußlaufen.

Was ich aber schon nach den drei Kilometern ahnen kann: Die Warriers sind genial, sie sitzen wie keine andere Sandale am Fuß und der Fersenriemen neigt nicht zum rutschen. Allerdings wollen sie in Ruhe eingetragen werden, wie eine erste kleine Blessur an der Ferse schon nach nur dieser kurzen Distanz zeigt.

Die weiteren 7 m trabte ich also barfuß, genoß die Sonne, die Farben und das viele Wasser, was noch überall steht.

Ein toller Lauf, der nur durch einen Radfahrer getrübt wurde, von dem ich annahm, dass er mich auf mein Barfußlaufen ansprechen würde, stattdessen meinte er mir seine Meinung zum Ukraine-Krieg und der Politik dazu mitteilen zu müssen und ich wurde ihn nur wieder los, in dem ich in einer Hofeinfahrt so tat, als ob ich da zuhause wäre. Das Thema muß ich von einem Wildfremden beim Laufen wirklich nicht haben. Ich bin dann erst weitergelaufen, als er außer Sichweite war. Danach wurde ich von einer anderen Fahrradfahrerin als „tapfer“ tituliert und eine weitere rief mir zu, dass mein Tun gesund sei. Das hat mir dann schon erheblich besser gefallen 😉

Mit dem heutigen Lauf endet auch schon der zweite Laufmonat des Jahres. Exakt mit 50 km, reiner Zufall, ich schwöre. Ungrader sind da mit 38,3 die Barfußkilometer 🙂

Vor dem großen Sturm

In den nächsten Tagen soll es ganz schön winden. Da es ab heute abend so richtig losgehen soll, habe ich vorher noch schnell eine Runde gedreht. Dabei war es zwar auch schon windig, aber in erster Linie mit 12° unglaublich warm. Da war mir sogar schon der ultradünne Windbreaker zuviel. Aber die Temperatur läßt es nicht nur dem Deichläufer warm werden, sondern treibt die Frühjahrsblüher unglaublich früh aus dem Boden.

Zu Wind und Wärme gesellt sich noch viel Wasser. In der Nacht hat es geregnet wie die Sau und genauso sah ich auch schon nach den ersten 600 m auf dem Weg hinter unserem Haus aus. Aber barfuß durch den Matsch laufen macht einfach nur Spaß, ebenso wie durch Pfützen 😎

Es ging wieder zum Kleinen Bornhorster See. Die 4 km sind zur Zeit meine bevorzugte Laufstrecke, kann ich sie doch komplett barfuß laufen und haben sie augenblicklich zusammen mit dem Rückweg doch genau richtige, verträgliche Länge.

So, ich habe fertig, der Sturm kann kommen.

100 %

Fette Leistung würde ich sagen, bei meinen Läufen diese Woche bin ich ausschließlich, sprich zu 100 % barfuß gelaufen. Und das im Februar! Cool, oder?? 😎

Ok, es waren aber auch nur zwei Läufe mit einer Gesamtlänge von 15,2 km 😛 Aber egal. Das Wochenpensum wurde barfuß gelaufen, basta! 😆

Mittwoch ging es bei nieselregnerischen 9 °C über acht Kilometer zu meiner Kneipptour an den Kleinen Bornhorster See. Einmal hin, bis zum Hosenanschlag rein in den Tümpel, dann 100 m durchs Wasser gelatscht und wieder zurück getrabt.

Am heutigen Samstag lachte die Sonne vom strahlendblauen Himmel, da wollte ich mir das Glitzern der Sonnenstrahlen auf den überfluteten Bornhorster Wiesen nicht entgehen lassen. Deshalb lud ich Torben zur 7,2 km langen Runde mal wieder ins Auto um dorthin zu fahren. Ich bat Torben aus dem Auto heraus ein paar Bilder zu machen, da das Wasser zur Zeit wieder bis an die Straße steht und einfach tolle Bilder abgibt.

Schattig war es allerdings, mit irgendwas zwischen 5 und 6 °C und recht frischem, kaltem Wind. Außerdem nutzten viele Ausflüger das schöne Wetter um sich die „Bornhorster Seenplatte“ anzuschauen, was wieder zu vielen Blicken (Torben: Die gucken alle auf deine Füße) und Bemerkungen führte (barfuß, ey). Der Sonnenschein war absolutes Balsam für die Seele und der Lauf trotz seiner Kürze und einer leichten Anstrengung ein Genuß!

Rund um die Wälle

… war das Motto des früheren Oldenburger Citylaufs, bevor dieser vor einigen Jahren im Oldenburger Marathon aufging. Bei diesem Lauf hatte ich meine allererste Wettkampf-Premiere über 10 km 🙂 An dieses Motto erinnerte ich mich, als ich heute mit Torben laufen ging. Es war windig und naßkalt und uns gelüstete es deshalb beide nicht über die freie Steppe zu laufen. So schlug ich einen Stadtkurs vor. Einmal Hafen, rund um die Wälle, die da wären Paradewall, Schloßwall, Theaterwall und Heiligengeistwall, und dann wieder zurück. So machten wir es und es wurde eine nette, kleine Sightseeing-Tour.

Torben war heute nicht zu bremsen und so schoß ich einige Fotos aus dem Lauf heraus, was doch einige Male misslang. Der Lauf war hingegen nicht misslungen. Meine heute wie entfesselt laufende Begleitung mußte zum Ende noch ein kleine Extraschlaufe dranhängen und so bilanziert dieser abwechselungsreiche Lauf mit 8,5 km in 6:17er Pace.

Mit einer 6:50er Peace um einiges ruhiger, dafür komplett barfuß war mein erster Wochenlauf vom Donnerstag. Wieder einmal hin zum Kleinen Bornhorster See, Füße waschen und wieder zurück.

Leider war das Füßewaschen irgendwie nicht nachhaltig. Zurück zuhause waren die Füße wieder so schmutzig, den nach dem vielen Regen schlammigen Wegen sei Dank 😎

Zwei Läufe die Woche, eher etwas kürzer als diese beiden, das soll jetzt erstmal grob das Soll sein. Bislang scheint das ja ganz gut zu funktionieren.

Übertroffen

Der Vorteil des Weniglaufens, gepaart mit meiner langen Krankschreibung ist, dass ich meine Läufe weder bei Dunkelheit noch beim letzten Dreckswetter machen muß. So ließ ich in dieser Woche zwei Tage wegen Schlechtwetter ins Land ziehen. Der Donnerstag war mir dann genehm und ich trabte vier Kilometer in Sandalen zum Kleinen Bornhorster See, kneippte kurz und lief dann vier Kilometer barfuß wieder zurück. Leider zickte auf der ersten Hälfte wieder die Ferse.

Am gestrigen Samstag und heute war es hier recht stürmisch und an der Küste und den größen Flüßen gab es eine Sturmflut. Da wollte ich heute am frühen Nachmittag bei Hochwasser an der Hunte einmal schauen, ob es auch dort etwas besonderes zu sehen gab. Deshalb radelte ich nicht zu Torben, sondern sammelte ihn mit dem Auto ein und wir fuhren zu den Bornhorster Wiesen. Dort und an der Hunte sahen wir, dass es nichts besonderes zu sehen gab 🙂 Aber der Wind pustete noch ordentlich und auch die ganz normale Winterstimmung war sehr schön. Torben war anfänglich nicht begeistert in der baumlosen Steppe dem Wind zu trotzen, aber auch er fand den Lauf echt cool. Cool auch, dass meine Ferse heute zu 100 % friedlich war.

Am späten Nachmittag machten wir nach der Teatime bei meiner Schwiegermutter noch einen kurzen Abstecher zur Weser. Auch hier war alles im grünen Bereich. Allerdings war der Bereich zwischen Weser und Deich großflächig überschwemmt. Dazu gehört auch ein Campingplatz, der im Winter allerdings nicht in Betrieb ist.

Alles im norddeutschen Rahmen also 🙂

Mit dem heutigen Tag endet für mich der erste Laufmonat 2022. Siebenmal war ich laufen und konnte aus zu Beginn genannten Gründen sogar den ein oder anderen Sonnenstrahl genießen. Die Ferse hat bis auf beim Donnerstagslauf keine großartigen Mucken gemacht. Und: Es war der kilometerreichste Monat seit August letzten Jahres, obwohl es gerade mal 54,5 km (31,1 km barfuß) gewesen sind (Die neue Bescheidenheit 🙂 ).

Im ersten Post dieses Jahres hatte ich ja erwähnt, dass ich von 2022 nichts erwarte und somit hat der Januar alle (Nicht-)Erwartungen übertroffen. Die Läufe taten gut! Läuferisch gab es also die ersten kleinen Lichtblicke, für die ich sehr dankbar bin. Schaun wir mal was der Februar bringt… step by step.