Variationen

Mein Run to the Schwiegermum ist ja inzwischen ein recht etablierte Geschichte. Etliche Male bin ich nun schon laufender Weise bei ihr aufgetaucht. Dabei habe ich reichlich Variationsmöglichkeiten. Länger, kürzer, dieseits oder jenseits der Hunte, langsamer, schneller, FiveFingers, Sandalen oder barfuß usw. usf. Eine weitere Variante habe ich heute hinzugefügt. Erstmals bin ich nicht zum Kaffeetrinken zu ihr gelaufen sondern zum Mittagessen. Krass, oder? 😆

Gestartet bin ich so ca. viertel vor Neun mit einem komischen Gefühl im Bauch. Bei einer Grillparty am Abend vorher ist mir irgendetwas nicht bekommen. Das hat mir schon den Grillabend etwas verleidet und auch die Nacht fühlte ich mich nicht sonderlich gut. Den Joghurt, den ich vor dem Start essen wollte, stellte ich wenigstens wieder in den Kühlschrank und beschränkte mich auf einen Pott Tee. Drum war ich auch skeptisch, ob der Lauf nach Berne überhaupt eine gute Idee wäre. Sicherheitshalber hatte ich deshalb den Haustürschlüssel eingesteckt um ggf. zu Beginn noch umdrehen zu können. Aber die Beschwerden verschwanden zum Glück nach einigen Kilometern. Wogegen Laufen doch nicht alles hilft 🙂

So beschränkte sich das einzige „Leid“ auf die plötzliche, ungewohnte Wärme und die leichte Schwüle in der Luft, die sich zum Nachmittag hin in Gewittern niederschlug. Ansonsten trabte ich im ruhigen Tempo dahin und konnte mir den Appetit für das anschließende Mittagessen holen. Ich war sogar noch vor Jens in Berne, der mit dem Auto ausgerechnet durch eine Lauf-Schwimm-Veranstaltung ausgebremst wurde, von der ich gar nichts wußte und unterwegs auch nichts gesehen hatte.

Durch einen kleinen Schlenker in Berne habe ich die 21 km (im Verhältnis 7,5 km Pies Sucios und 13,5 km barfuß) vollgemacht. Nach dem Essen wollte ich mich dann für fünf Minuten auf Schwiegermamas Sofa legen und bin dann erst nach eineinhalb Stunden wieder aus dem Tiefschlaf erwacht. Man kann aber auch nichts mehr ab 😆

Überreizt

Ein Experiment habe ich heute versucht und zwar erstmalig einen reinen Barfußlauf über große Teile meiner Standardrunde und noch ein Stück weiter bis in die Stadt. Meine bisher gelaufenen Barfußkilometer sind ja gewissermaßen nur eine halbe Wahrheit, habe ich die doch nahezu immer auf recht barfußfreundlichen Untergründen abgerissen. Deshalb wollte ich es heute mal wissen und bin von der Haustür aus los Richtung Bornhorst. Nach einem Kilometer wird da der Asphalt richtig schlecht. Verwittert, zigfach ausgebessert mit Teerflicken an Teerflicken, dazwischen viele Löcher, Risse und sich lösender Split ist da ein Wegstück von ca. einem Kilometer wahrlich kein Barfußgenuß. Umso erstaunter war ich wie ich da heute problemlos drübergelaufen bin. An ein paar kleinen Stellen bin ich zwar etwas über den Bruch getänzelt, ansonsten lief es sich aber unerwartet gut. Auch auf den folgenden paar Hundert Metern, auf denen der Asphalt so grob und rau ist, dass ich auch über Waschbetonplatten hätte joggen können. Danach gab es zur Belohnung dann erst einmal einen guten Kilometer feinen Feldweg bevor es auf die üblichen, recht gut laufbaren Kilometer durch die Bornhorster Wiesen und entlang der Hunte ging. Hier gibt es nur noch einmal ein zweihundert Meter langes Stück in Waschbetonplattenasphaltqualität. Als ich dieses passiert hatte, merkte ich aber, dass sich die Fußsohlen schon etwas mehr gefordert als üblich anfühlten.

Vergessen durfte ich zwischendurch nicht einen WhatsApp-Gruß an die mir bekannten Laufer beim Freundschaftslauf vom Lauftreff Olewig in Trier zu senden, die leider nicht so einen freundlichen Himmel genießen durften 😦11.05.19 01 Danach trabte ich den Hunteweg weiter bis zu seinem Ende am Klärwerk. Ab dort folgt ein frischgepflasterter Fußweg, eigentlich sehr barfußfreundlich, aber meine Fußsohlen waren in der Zwischenzeit so sehr gereizt, dass es keinen Spaß mehr machte. Als das Gefühl auch kurze Zeit später auf einem gut asphaltierten Radweg, der lediglich mit etwas Grünzeug von den Bäumen garniert war, nicht besser wurde, hatte ich mich deshalb nach 14 km entschieden die Pies Sucios anzuziehen. Obwohl die Fußsohlen absolut unversehrt waren, mochten sie einfach nicht mehr barfuß laufen.

Mit Sandalen an den Füßen machten die letzten gut sechs Kilometer durch die Stadt dann aber wieder Spaß und nachdem ich u. a. an der Spielstätte der EWE-Baskets und dem Neubau der Jugendherberge vorbeigelaufen war…

… zog es mich erstmalig laufend durch die ehemalige Donnerschwee-Kaserne, die in den letzten Jahren zu einem Wohnquartier umgebaut worden ist. Im Prinzip ist das fast fertige Ariel ganz nett geworden, es wirkt nur alles etwas leblos. Origniell finde ich, dass auch ehemalige Fahrzeughallen zu Wohngebäuden umgebaut wurden. Was mich hingegen stört ist das Konzept, dass es in dem ganzen Bereich keine öffentlichen Parkplätze gibt. Zu jeder Wohnung gehören zwei Stellplätze, wer die selber braucht und Besuch bekommt hat eben Pech gehabt, oder eben der Besuch, oder eben die Anwohner der Straßen drumherum. Grundsätzlich habe ich ja gar nichts gegen die Beschränkung des Individualverkehr, aber so geht die Sachen an den Realitäten vorbei, vorallem wenn keine (Nahverkehrs-)Alternativen aufgezeigt werden. Mir soll es egal sein, ich wohne da nicht und als Läufer hat man dort seine Ruhe …

… bis ich zu den komplett neubebauten Flächen kam, dort herrschte ein Verkehr wie vor Gesche ihr Bett, wie man hier etwas anzüglich zu bemerken pflegt 😀 Wahrscheinlich weil dort alles rumjuckelt, was auf dem benachbarten Areal keinen Parkplatz findet 😆 Wie gesagt, mir soll es wurscht sein und drum komme ich zu …

… meinem Fazit für diesen Lauf: Das Experiment ist (noch) nicht komplett geglückt. Der Weg ein kompletter Barfußläufer zu werden ist noch ein langer. Mal schauen, ob ich den jemals wirklich zu Ende gehen bzw. laufen werde 🙂

Gewappnet

Vor ein paar Wochen auf`m Utiek, noch zu der Zeit, wo es zu unseren Läufen dort noch dunkel war. Da hatte es einmal kräftig geregnet und ich war mit meinen Lieblingslatschen unterwegs. Alles tutti so lange ich auf den schottrig, steinigen Wegen lief. Aber wo sich sandige Pfade und Gras am Regen labten, zeigten meine Pies Sucios Simna Ultra eine bis dato unbekannte Schwäche: Null Grip auf Gras und Gatsch. Na ja, wo soll der auch herkommen, bei der wenigen Millimeter dicken Sohle, dessen Profil sich in feinen Gitterlinien erschöpft?

Aber ein Hersteller von Lauffußbekleidung wäre kein Hersteller von Lauffußbekleidung hätte er nicht auch für solch widrige Verhältnisse die passende Alternative in seinem Portefolio. So auch Pies Sucios, die ihr Produkt für alle Fälle „Stone“ nennen. Da es in Norddeutschland gelegentlich immer mal wieder zu Regen kommen kann, mußte ich deshalb diese Trailsandale mein Eigen nennen.

Zwischenzeitlich habe ich die „Stones“ schon zweimal am Utkiek ausgeführt. Geregnet hatte es dabei allerdings nicht. So steht die Bewährungsprobe bezüglich der Bodenhaftung auf nassem Gras und Matsch noch aus. Allerdings haben die Stones mit ihrer stabilen Sohle einen weiteren Vorteil, mit ihnen kann man über die steinigen Wege wetzen ohne etwas von dem Geraffel auf den Wegen zu spüren.

Der direkt Vergleich mit den Simna Ultras macht deutlich warum: Die Sohle ist nahezu brachial dick und stabil. Mit denen braucht man keinen Steinen auf den Wegen auszuweichen.

Trotzdem sitzen die „Stones “ nicht anders als die viel zierlicheren Simna Ultras an den Füßen. Von dem Mehr an Material und Stabilität merkt man nichts, weil es auch keine höhere Belastung durch die Halteriemen und den Zehentrenner gibt, was mich echt erstaunt. Mit Dämpfung hat die feste Sohle auch nichts am Hut. Diese Teile taugen mit Sicherheit für viel mehr als den Utkiek und es reizt mich heute schon mit ihnen z. B. einmal den Hermannslauf zu bestreiten.

Ich bin also nun auch in Sachen Sandale für alle Fälle gewappnet. Naja, der Regentest steht noch aus, aber das steinchensammelnde Profil läßt auch für diese Umstände hoffen … 😀

Ich hatte Zeit und ich hatte Lust

04.05.19 21Deshalb sollte es heute ein etwas längerer Törn werden. Allerdings versprachen die Wetteraussichten nichts Gutes, auch hatte ich gelinde Zweifel bezüglich der Länge, die ich mir vorgenommen hatte. Kalt sollte es sein und immer wieder schauern und graupeln. Der Wetterkartencheck sah aber gar nicht mal schlecht aus. Das Regenradar versprach, dass der kräftige Nordwestwind von der Nordsee her nur noch einen Schauer bringen sollte. Danach war nichts mehr zu sehen. Es sollte sich bewahrheiten! Also auf ging`s, kurz vor Mittag bei gerade mal 8°. Die Luft aber war genial, zwar kalt aber glasklar.

Ich umkurvte zu erst den Großen Bornhorster See …

 … und danach den Kleinen Bornhorster See. Hier erwischte mich der auf dem Regenradar sichtbare Schauer, es war ein Graupelschauer und es wurde mit stürmischen Windböen eiskalt. Da war ich froh, dass ich die Handschuhe in den Rucksack gesteckt hatte, die nun erst einmal zum Einsatz kamen.

Dann ging es weiter Richtung Wahnbek, über die Autobahnbrück der A 29, die vor einigen Jahren einmal traurige Berühmtheit erlangt hatte. Bei dem Bilderbuchwetter, dem Himmel und der Landschaft mochte ich an diese düstere Tat allerdings nicht lange denken.

Schnell hatte ich das dann auch wieder vergessen, lief weiter über flauschige Sandwege und nervige Schotterpisten Richtung Gellener Moor und gönnte mir ein erstes kurzes Päuschen.

Weiter führte mich die Reise nach Fuchsberg, zu einem der Melkhüser, die es hier in der Region gibt. Nach 20 km konnte ich nicht widerstehen und lies mir ein Stück Rhabarber-Baiser-Kuchen und eine große Tasse Tee schmecken. Neben Wasser meine einzige Verpflegung auf diesem Lauf.

So gestärkt trabte ich weiter Richtung Butteldorf um von dort aus wieder Kurs Richtung Oldenburg zu nehmen. Damit wurde dann auch die Laufstrecke wieder so langsam alltäglich vertraut.

Bei dem kräfitgem Wind, der zum Glück mehr von der Seite als von vorne kam, lief ich den Weg entlang der Hunte unter der Huntebrücke durch bis zu seinem Ende beim Klärwerk, bog dann auf ruhige Nebenstrecken ab um so allmählich wieder dem trauten Heim zuzustreben. Nicht aber ohne vorher noch beim Bäcker die Brötchen für das morgige Sonntagsfrühstück gekauft zu haben, justemang bevor er zugemacht hatte. Schlußendlich mußte ich noch ein paar Schlaufen einbauen um die Strecke vollzukriegen, die ich mir in den Kopf gesetzt hatte. Das hatte dann auch geklappt und nach 42,4 km beendete ich den Lauf und somit zum zweiten Mal in meinem Läuferleben einen Marathon ganz für mich alleine.

Bester Laune und mit noch nicht einmal gestreßten Beinen konnte ich diesen Lauf abschließen. Es hätte sogar noch weitergehen können, aber ich war ja nun schon lang genug unterwegs gewesen. Die Durchschnittspace von 6:27 ist nämlich nur die halbe Wahrheit, da ich jede Laufpause abgestoppt hatte. Wenn man nämlich zwischendurch Tee- und Kuchenpause macht, hier fotografiert, da fotografiert, Sandalen immer mal wieder an- und auszieht und zu guter Letzt auch noch beim Bäcker einkaufen geht, braucht man schon verdammt lange 😀

28,2 km war ich in den Pies Sucios und 14,2 km barfuß unterwegs. Ich will es nicht verhehlen, dass war eine absolut geile Sache heute 😎 Zumal ich in diesem Jahr erst einen einzigen Lauf von 30 km gemacht hatte. Bei so einem frischen Wetter wie heute, bei dem ich nicht ins Kochen gerate, kann ich offensichtlich laufen, laufen, laufen, genial!04.05.19 25

Flip Flip Hurra

Ich komme ja immer noch nicht ganz rum: Barfuß auf meiner Hausrunde. Zu schrottig für meine zarten Füße ist der Asphalt auf den ersten Kilometern 😛 Wenn es Zeit ist die Treter abzustreichen wandern diese wahlweise in den Laufrucksack, in die Hecktaschen vom Bike-Shirt oder hinten in den Hosenbund (Sandalen). Wenn man aber den Flipbelt dabei hat, kann man die Sandalen daran festklipsen. Sehr praktisch vor allem dann wenn man weder Rucksack noch Bike-Shirt trägt und die Sandale regennaß ist, wie am vergangenen Samstag. Die Sandalen wiegen ja kaum mehr als ein Standardbrief und deshalb merkt man die, auf diese Weise transportiert, gar nicht 😀 Paßte also auf den 14,2 Barfußkilometern der 18 km-Gesamtstrecke, auf der es ausgesprochen frisch war. Richtiger Regen wartete aber freundlicher Weise bis ich wieder zuhause war.

Heute hatte er aber nicht gewartet, kalt war es auch, und so kamen an einem 29. April noch einmal die gelbe Jacke, Mütze und Handschuhe zum Einsatz.

Aber think pink: Immerhin kein Schnee und knappe 16 km hübschen ein vorletztes Mal die Aprilstatistik auf 😆

Der letzte Kilometer

Einmal wollte ich es mir noch geben, ein letztes Mal wollte ich in „normalen“ oder „klassischen“ oder „wie auch immer ich sie nennen soll“ -Laufschuhen laufen. Das letzte Mal, dass ich solche getragen habe, ist gute eineinhalb Jahre her. Exakt war es am 24.09.2017 zum Berlin-Marathon. Damals waren es die schon etwas weniger gedämpften Mizuno Wave Sayonara.

Für die heutige Abschiedstour habe ich aus meinem noch vollständig vorhandenen Fundus aber den extremsten Schuh dieser für mich vergangenen Ära ausgewählt, den absoluten Dämpfungsoverkill names Hoka One One oder wie auch immer das Ding noch genau heißt.

So zog ich als erstes Socken an um danach die Hokas über die entwöhnten Füße zu stülpen und loszutraben. Die Hokas waren damals schon krass, aber wie krass sie wirklich sind, erlebe ich heute ab dem ersten Laufschritt in diesen Dampfern. Wie auf schwabbeligen Gelkissen laufend, versuchen die Füße hilflos irgendwie den Untergrund zu erspüren und auf selbigen Halt zu finden, vergebenlich. Wer auch immer das Wort Dämpfung erfunden hat, hier erfährt es seine tiefste Wahrheit. Sie merken, sie merken nichts. Die kurze Vorstellung meine Füße könnten sich über den plötzlichen, unerwarteten Komfort freuen, verpufft auf den ersten 100 Metern. Nicht nur das völlig vom Untergrund entkoppelte Laufgefühl ist befremdlich, sondern auch der Platz in den Schuhen bzw. der nicht vorhandene Platz. Meine Zehen fühlen sich eingeengt und die Fußaußenkanten drücken gegen die Schuhflanken. Da ich mich an so ein Engegefühl zur „damaligen'“ Zeit nicht erinnern kann, steht wohl zu vermuten, dass meine Füße ihre inzwischen gar nicht mehr so neue Freiheit dazu genutzt haben, um sich breit zu machen 🙂

Immerhin rolle ich auf diesem finalen Lauf auch in den Hokas nicht mehr über die Ferse ab. Das ich das früher nicht getan habe, zeigt das Verschleißbild der Sohle nach ca. 500 km auf dem Hoka-Tacho deutlich.

Auf nur gut einem letzten Kilometer habe ich mir diesen „Abschiedsspaß“ gegönnt. Danach kam nur noch das folgende Fotoposing im Vergleich zu barfuß und den Pies Sucios.

Den einen Kilometer zurück zum Auto bin ich dann schon wieder barfuß gelaufen. Die Sandalen befanden sich da im Laufruck und die gefühlt tonnenschweren Hokas in der Hand. Die Klötze passen nicht mal so eben ins Heckabteil. Der Barfußkilometer fühlte sich dann wieder gut und richtig an und mein „normal-/klassisches“ Laufschuharsenal wird nun nur noch einen finalen Weg antreten: Den in den Altkleidercontainer.

Ich denke, ich habe im Grundsatz meinen Weg gefunden. Bei der Gelegenheit betone ich noch einmal ausdrücklich, dass ICH MEINEN Weg gefunden habe. Ich möchte mit diesem Post definitiv nicht den Eindruck vermitteln, dass ich jetzt die Weisheit mit Löffeln gefressen habe und dieser Weg der alleinseelig machende Königsweg ist. Für mich hat es sich aber gelohnt mich auf diesen Weg zu machen, der bei weitem noch nicht zu Ende ist und auf dessen weiteren Verlauf ich mich sehr freue und sehr gespannt bin.

Bilderbuchtage

Läuferisch ist Ostern für mich schon wieder gelaufen. Mit dem Etappenlauf vom Karfreitag und den beiden Läufen am gestrigen Ostersonntag und dem heutigen Ostermontag kamen exakt 50 km zusammen. Dabei zeigten sich die ganzen Ostertage von ihrer allerbesten Seite, ein Frühlingstraum wie er im Buche steht. Da ich die beiden letzten Läufe vormittags gelaufen bin, durfte ich dazu auch noch eine fantastische Frische genießen.

Beim gestrigen Lauf zeigten die Pies Sucios ihre praktische Seite: Zack, von den Füßen, zack, selbige in den Kleinen Bornhorster See getaucht und danach, zack, wieder dran an den Füßen. Kein lästiges Abtrocknen und kein lästiges Socken über feuchte Füße ziehen 😎

Auch der Ostermontag stand unter Frühlingsgenußlaufmotto. Es grünt und blüht an jeder Ecke. Die Farben der Natur leuchten und strahlen mit dem blauen Himmel um die Wette. Die Bornhorster Wiesen fallen langsam wieder trocken und bald wird dort statt Wasser wieder sattes Grün zu sehen sein.

Ich kann gar nicht so viel laufen um mich an alledem sattzusehen. Aber die Woche über soll das Traumwetterchen ja noch anhalten bevor es dann auch hoffentlich mal wieder ausgiebig regnet, damit die Pracht sich auch weiter entfalten kann.

Ausnahmezustand

… an diesem Wochenende mal wieder im Hause Deko-Stührmann/Deichläufer. Der Frühling wollte präsentiert werden und da ließ sich das Wetter natürlich auch nicht lumpen 😀

Schau(d)erhaft kalt war es am Samstag und am Vormittag graupelte und schneite es vor sich hin. Zum Beginn unserer Ausstellung wurde es dann aber zum Glück trocken und so konnten Freunde, Familie und Kollegen trockenen Fußes unser Heim entern um sich doch einwenig frühlingsinspirieren zu lassen.

Ein paar Impressionen auch hier. Außen:

Und drinnen:

Sprüche:

Das Laufen steht an diesem Wochenende logischer Weise zurück. Am Sonntagmorgen gelang vor dem Frühstück aber immerhin ein überraschend zügiger Lauf über gute 10 km zu den Bornhorster Seen. Strahlend sonnig war es, aber auch a…kalt. Trotzdem sah ich am Kleinen Bornhorster See wie gerade eine junge Frau den Fluten entstieg, brrrrr.

Warten

… muß weiterhin das Erkunden weiterer Laufstrecken in Berlin. Obwohl ich eine ganze Woche in der Stadt war, reichte die Zeit nach dem schönen, sonntäglichen Bloggertreffen-Lauf in Zehlendorf mal wieder nicht für die schon langgeplanten, längeren Läufe durch die Grüngürtel der Stadt.

Somit ging es heute nur noch auf einen kurzen Lauf übers Tempelhofer Feld, quasi meine „Hunterunde“ in Berlin 🙂 Kalt ist es geworden, die klare Luft war aber fantastisch und in der Frische machte es Spaß die leider nur 7,3 km etwas zügiger anzugehen, immerhin mal eine 5:33.

 

Und beim nächsten Mal klappt es dann aber bestimmt mit dem Erlaufen der Wuhlheide und Co. 😀

Treffpunkt B

Anne lebt in Berlin, Karin und Rainer sind zu Besuch bei Anne und icke bin auch gerade in der Stadt. Diese Konstellation darf natürlich nicht ungenutzt bleiben und deshalb schäle ich mich auf einem Sonntag schon um 7:00 Uhr aus dem Bett um mich kurze Zeit später nach Zehlendort aufzumachen. In Annes Heimstatt treffe ich die Drei und kurze Zeit später machen uns auch schon auf. Anne befindet sich nach schwerer Erkältung noch auf dem Wege der Besserung und zeigt uns auf einem kurzen Spaziergang den etwas versteckten Einstieg in ihre Laufrunde und läßt Karin, Rainer und mich dann auf diese ziehen. Ab geht es zur Krummen Lanke und anschließend weiter zum Schlachtensee. Hier verabschiedet sich Karin und läuft noch etwas für sich.

Rainer und ich umkurven den Schlachtensee auf der sonnigen Seite als Rainer den Wunsch verspürt noch den nahen Wannsee anzusteuern. Klar, dass wir den dann auch noch mitgenommen haben.

Anfänglich noch kühl lacht uns die ganze Zeit die Sonne und auf den Wegen sind schon massenhaft Spaziergänger, Walker und Läufer unterwegs. Zurück vom Wannsee geht es auf der jeweils anderen Seite von Schlachtensee und Krumme Lanke zur Anne. Rainer ist dann nach exakt 15 km zurück an Annes Haustür und ich nach 14,4 km. Eine krasse Abweichung zwischen Garmin und Suunto. Solche Nebensächlichkeiten sind aber beim anschließenden Frühstück, das Anne in der Zwischenzeit gezaubert hat, schnell vergessen. Nach 15 km muß man sich schließlich ausgiebig stärken und viel zu erzählen gibt es natürlich auch, wenn sich Berlin, Trier und Oldenburg sich am erstgenannten Ort treffen 😎

Das war ein cooles Treffen und das genialste ist, dass wir uns die Tage noch wiedersehen. Ich freue mich darauf!