500

Kurz vor Toresschluß des Jahres 2018 habe ich gestern für eben dieses Jahr 500 Barfußkilometer vollgemacht. Das entspricht einem guten Viertel meiner bisherigen Gesamtjahreslaufleistung. Ich denke das ist schon ein bisschen was.

Aber was habe ich eigentlich von dieser Barfußlauferei? Ganz ehrlich? So richtig weiß ich das gar nicht. Während ich bei der generellen Umstellung auf minimalistisches Schuhwerk/Barfußschuhe von der Richtigung meines Tuns absolut überzeugt bin, weiß ich nicht genau, welchen „Mehrwert“ es für mich hat, gänzlich barfuß durch die Gegend zu traben.

Deshalb versuche ich mich mal in einer + / – Aufzählung zu diesem Thema:

Pluspunkte sind:

  • Spaß
  • intensives Fußtraining
  • intensives Erleben des Untergrundes
  • intensives Erleben der Witterung und der Jahreszeit
  • die nahezu lautlose Fortbewegung
  • das automatische Laufen auf dem Vor- bzw. Mittelfuß
  • die Reaktionen der Mitmenschen

Negativpunkte sind:

  • keinen Spaß: man muß schon manchmal etwas masochistisch veranlagt sein, da manche Untergründe nicht gerade die Fußsohlenschmeichler sind
  • dadurch kommt es zu einer generellen Einschränkung bei der Streckenauswahl
  • man schraddelt sich auch schon mal einen Zeh auf
  • die Reaktionen der Mitmenschen

Zu den Reaktionen der Mitmenschen: In der überwiegenden Mehrheit sind die Reaktionen positiv, freundlich und interessiert. Wenn es paßt, lasse ich mich auch gerne auf Gespräche ein. Die negativen Reaktionen halten sich in Grenzen, bleiben aber ja meistens etwas intensiver im Bewußtein. Geistreiche Bemerkungen, wie erst gestern von einem Radfahrer „Sie laufen ja barfuß“ *Ach was*, bis hin zu intensiven Blicken auf die Füße mit anschließendem demonstrativen Weggucken sind je nach Tagesverfassung belustigend bis nervig.

Seit dem ich barfuß unterwegs bin, laufe ich häufiger kürzere Strecken. Dafür kommt es im Gegensatz zu „früher“ öfters vor, dass ich auch mal vier oder fünf Tage hintereinander weg laufe. Dadurch komme ich, gerade im letzten Vierteljahr, summa summarum auf mehr Kilometer als ich sonst gelaufen bin.

Heute war ich auch wieder barfuß unterwegs. Die gewählte Strecke fasste dabei die Vor- und Nachteile der Barfußrennerei wunderbar zusammen. Zuerst bin ich auf glattem Asphalt etwas eingelaufen um die Fußsohlen quasi etwas anzuwärmen, bevor es dann auf die knapp drei Kilometer lange Gerade direkt hinterm Deich ging. Diese Gerade besteht aus alten, verwitterten und ausgewaschenen Betonplatten. Die sind per se schon rau, was aber noch unangenehmer ist, ist dass man die losen Steinchen darauf meistens nicht erkennt und die können schonmal richtig Aua machen. Da sinkt das Tempo von ganz alleine auf GA1 😀

Die Stellen an den Deichdurchlässen sind asphaltiert, aber frag nicht nach Sonnenschein. Gegen so einen Schrott sind die Betonplatten noch flauschig wie Frottee-Handtücher 🙂

Aber die Belohung folgte unterm nächsten Deich, ein Weg wie Watte, wenn man in der Mitte auf dem Gras läuft 😀12.12.18 05

Danach folgten noch weitere drei Kilometer auf neuerem, glattem Asphalt. Guter Asphalt läßt sich wirklich prima laufen und setzt eigentlich keine Kilometergrenzen. Meistens sind die guten Asphaltwege nur einfach nicht so lang, wie man gerne laufen würde. Dieser heutige Lauf ist also einfach mal so ein Beispiel. In der Regel laufe ich aber auf geschmeidigeren Wegen 🙂

Quo vadis? Wohin läufst du deines Barfußweges, Deichläufer? Diese Frage zu beantworten ist mir mit meinem bisherigen Erfahrungsstand noch zu früh. Sie wird sich vielleicht in Zukunft damit beantworten, ob es mir gelingt meine liebste 14 km-Standardrunde von der Haustür weg routinemäßig mit Spaß und ohne großes Mimimi zu laufen. Noch sind mir da Teile der Wegebeschaffenheit zu schlecht. Sollte sich die Toleranz der Füße diesbezüglich noch erhöhen, könnte die Barfußlauferei wirklich Alltag werden. Wenn nicht, wird sie sicher trotzdem ein Teil meiner Lauferei bleiben. Wenn ich auch wirklich nicht sagen kann warum … 🙂

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Kleinigkeiten

Manchmal sind es nur winzige Kleinigkeiten, die das Laufen wesentlich beeinflussen können. Im Positiven wie im Negativen 🙂

So kommt es bei mir immer mal wieder vor, dass ich mit dem Auto zum Laufen fahre und der Autoschlüssel dann beim Laufen logischerweise dabei ist. Nur neigt der Klappschlüssel meiner Karosse zusammengeklappt leider zum Klappern und klappert dann in irgendeiner Tasche vor sich hin. Dat nervt! Abhilfe schafft da eine kleine Kleinigkeit in Form von einem kleinen Stückcken Papier und schon herrscht wieder Ruhe in des Deichläufers Klamotten 🙂

Eine weitere winzige Kleinigkeit, die einem das Laufen zeitweise geringfügig verleiden kann sind solche kleinen Übeltäter wie dieser hier in der Mitte des Bildes:

27.11.18 03

Immer mal wieder schaffen es die kleinen Fieslinge sich an der Fußsohle festzusetzen und es ist unglaublich, wie sehr solche Knirpse das läuferische Barfußwohlbefinden beeinträchtigen können. Glaubt man zu Anfang noch, dass sich der Störenfried, wie die meisten seiner Kollegen, wieder von alleine vom Acker macht,  bleibt der Penetrante seiner Art einfach hängen. Da kann man entweder versuchen ihn während des Laufens in einer ans Schuhplatteln erinnernden Bewegung wegzufegen oder man bleibt kurz stehen und erledigt das in aller Ruhe. Bei mir hängt die Vorgehensweise meistens davon ab, ob ich Publikum habe oder nicht 😉

Mit schweigendem Auto-Schlüssel und ohne Steinchen unter der Fußsohle macht das Laufen aber gleich wieder viel mehr Spaß. Heute wurden bei 0° und etwas kaltem Wind die Füße nach einer Viertelstunde warm und mit der wenig später herauskommenden Sonne war es dann auch noch insgesamt recht muckelig 🙂

Es sind also nicht immer nur die großen Dinge, die einem im (Lauf-)Leben beschäftigen 😆

Meine liebste Jahreszeit

… ist ja bekannter Maßen der Herbst und in diesem Jahr ist er wirklich vom Feinsten. Angenehm warm, viel Sonne, kaum Regen. Offensichtlich also kein Wunder, dass ich schon im Oktober so gut und viel unterwegs war.

Den gestrigen Sonntag Vormittag fügte sich ein weiterer, schöner Herbstlauf in die lange Reihe seiner tollen Vorgänger ein. Es ging zu den beiden Bornhorster Seen. Milde Temperatur, eine Handvoll Sonnenstrahlen, ein paar Tropfen Regen und ansonsten Farben, Farben, Farben. Ich kann davon den Hals nicht vollkriegen 🙂

Heute kam zur Krönung noch endlich einmal Dauerregen dazu. Die soften Sandwege im Gellener Moor wurden dadurch noch softer und weckten das Spielkind in mir. Pfützenlaufen ohne Risiko. Erstaunlich sauber bin ich dabei trotzdem geblieben.

Auch der November meint es bislang sehr gut mit mir. Von mir aus könnte es so weitergehen 😎

Belohnung

Nochmals wärmeres Wetter lockte mich wieder nach draußen. Bei 17° im November mußte ich einfach laufen. Um meine Füße für die vielen Aphalt-Kilometer der letzten Wochen zu belohnen, hatte ich mir dafür mal die Sandwege rund ums Gellener Moor ausgesucht.

Der feste Sand war zum Laufen ein Genuß. Warm in der Sonne, kühl und feucht im Schatten. Die Füße und Beine dankten mir diese Belohnung mit ausgesprochener Lauffreude. Schon lange nicht mehr war ich so fix unterwegs und erstmals fiel bei einem Barfußlauf bei zwei Kilometern die 4er-Pace-Schallmauer. Einen Kilometer lief ich in 4:40 min und den anderen in 4:30 min.

Die 12,2 km schlugen insgesamt mit einem Durchschnitt von 5:16 zu buche. Da kann ich nicht meckern. Die Beine waren einfach nicht zu bremsen 🙂

Überhaupt habe ich das Gefühl,  dass sich Waden und Füße nach Barfußläufen – von den Fußsohlen nach längeren Asphaltläufen mal abgesehen – nicht so erschöpft anfühlen wie sonst und ich auch schneller regeneriere. Ist das wirklich so oder bilde ich mir das nur ein? 🙄

Wie auch immer, das war ein mega-genialer Lauf 😀

fifty-fifty

Der Oktober war in diesem Jahr ein besonderer Monat. Kimatisch bot er bis über die erste Monatshälfte hinaus noch sommerliche Wärme, so dass man in kurzen Klamotten unterwegs sein und sogar noch an der Nordsee sonnenbaden konnte. Zum Ende brauchte es beim Laufen aber schon Handschuhe und selbst die ersten sibirischen Graugänse fanden sich schon wieder ein.

Aber auch läuferisch war der Oktober für mich ein besonderer Monat. Nach dem Berlin-Marathon lief ich in diesem Monat wie befreit soviele Kilometer wie in noch keinem anderen Monat in diesem Jahr und noch nie lief ich in einem Monat soviele Kilometer barfuß. Und zwar fast auf den Meter genau die Hälfte des gesamten Monatspensums. 115,9 Barfußkilometer standen 114,8 Kilometer vorwiegend in den V-Runs gegenüber. Zum Vergleich: Im gesamten März bin ich gerade mal 4 km barfuß gelaufen 😯

Als Rausschmeißer aus dem Oktober bin ich heute noch erstmals ein kurzes Stück barfuß im Dunkeln gelaufen.

Die nächste Besonderheit dieses Oktobers ist, dass in Niedersachsen das erste Mal der 31.10. Feiertag ist, Reformationstag. Die meisten werden ihn aber wohl leider Gottes nur mit Helloween in Verbindung bringen.

Dagegen hat Jens unser Haus deko-mäßig verbarrikadiert und wir gehen gleich essen. Einfach so, oder auch zur Feier des Oktobers mit all seinen Besonderheiten. Ein genialer Monat, auch läuferisch! 😀

Umgedreht

… ist offensichtlich extra ein mir entgegen kommender Läufer um mir zu sagen, dass er mit mir das erste Mal einem Barfüßerläufer begegnet ist. Er war mir beim Entgegenkommen schon wegen seines freundlichen Grußes aufgefallen, obwohl ich ihn kaum richtig erkennen konnte, weil mich die tiefstehende Sonne gnadenlos geblendet hatte.

Angesprochen hatte er mich dann ausgerechnet in einem Augenblick, wo ich kurz gegangen bin, weil die Straße da gerade ausschließlich aus einem Asphaltflicken neben dem anderen besteht, die sich alle in den verschiedensten Graden der Selbstauflösung befinden. Es ergab sich ein kurzes, freundliches Gespräch bevor er links abbog während ich geradeaus weiterlief.

Vorausgegangen war dem ein schöner Lauf in herrlich klarer und frischer Luft, bei der die Nachmittagstemperatur erstmals mit 8 bis 9° im einstelligen Bereich lag.

Knapp 16 km war ich unterwegs, die ich im Verhältnis 1/3 zu 2/3 in V-Runs/Barfuß gelaufen bin. Der Bereich der Huntebrückentreppe ist immer mit besonderer Vorsicht zu genießen. Hier sorgt das sich hier häufig aufhaltende Partyvolk immer für ein einziges Scherbenmeer. Wenn ich hier unbeschuht unterwegs bin, gehe ich hier ausschließlich, besser is das.

Ansonsten war es ein Lauf an einem Herbsttag wie er im Buche stand. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass es für mich keine schönere Zeit gibt? 🙂

Das war so nicht geplant

Eine Pendelstrecke sollte es werden. Einmal vom Parkplatz an den Bornhorster Wiesen bis zum Ende des Weges entlang der Hunte am Klärwerk und zurück. Zweimal sieben nicht sonderlich einfallsreiche Kilometer, aber dafür ein anvisierter neuer Barfußstreckenrekord auf Asphalt. Die Strecke hatte ich mir ausgeguckt, weil auf ihr der Asphalt bis auf ein 400 m langes Teilstück von guter Qualität ist. Trotzdem hatte ich sicherheitshalber den Laufrucksack mit den Leguano-Socken für den Fall dabei, dass die Füße keinen Bock auf neuen Rekord hatten.

Auf ging es bei um die 13° und etwas frischem Wind. Nach nur zwei Kilometern kommt schon das 400 m-Teilstück mit dem miesen Asphalt, aber die Füße nahmen es diesmal erstaunlich gelassen. Das hatte ich schon anders erlebt. Also konnte ich entspannt bis zum Wendepunkt auf Höhe der zarte Düfte verbreitenden Kläranlage weiterlaufen. Bis hierher lief es ausgezeichnet, sollte es auch. Bis 10 km bin ich bislang schon das ein oder andere mal ohne Probleme gekommen. Auch als nach knapp 12 km wieder die 400 m Schrottasphalt zu laufen waren, ging alles glatt. Etwas langsamer, etwas mehr mit dem ganzen Fuß aufgesetzt, paßte. Von da an nur noch die zwei Schluß-Kilometer und das 14 km-Maß war voll.

Am Parkplatz angekommen war ich super zufrieden. Auf der anderen Seite fühlte ich mich, fühlten sich auch meine Füße irgendwie noch etwas unausgelastet. Die Sohlen sahen super aus, nichts schmerzte, nichts brannte. Und so bin ein einfach noch einmal ein Teilstück der Pendelstrecke gependelt und habe schlußendlich den Halbmarathon voll gemacht ❗

Ein perfekter Lauf ohne Probleme, lediglich die Waden waren auf den letzten vier, fünf Kilometern nicht mehr ganz so amused, ob der ungeplanten Verlängerung. Ansonsten: Füße gut, alles gut. 21,2 km im 6:21iger Tempo, damit hätte ich nie gerechnet, krass.

Summer-business as usual

Nach dem frischen, langen Lauf vom Sonntag gibt es jetzt wie Summer-Business as usual 🙂  Aber ich mache mir Olivers Blogtitel zu eigen und laufe einfach immer weiter, notfalls auf allen vieren :mrgreen:

Keine Sorge, alles nur gestellt, so schlimm war es heute gar nicht 😆

Als Rausschmeißer aus dem Juli war ich noch einmal 10,4 km barfuß unterwegs und bin dabei um eine Erkenntnis reicher geworden: Ausgetrockneter, harter Boden mit trockenem Gras kann richtig rutschig sein. Keine neue Erkenntnis hingegen: Sonnenverwöhnter Asphalt ist heiß… Aber gerade noch laufbar! 😀

Und die Bilanz für den Juli fällt trotz kurzzeitiger Sommergrippe und widriger Wetterbedingungen gar nicht mal schlecht aus 🙂

Vollproll oder Rocky Balboa läßt grüßen

Mangels Alternative pfeife ich mir zur Zeit einen Hitzelauf nach dem anderen rein. Just als ich gestern loslaufen wollte, fing es erst an einzelne dicke Tropfen zu regnen und anschließend grummelte es. Dabei sah das Regenradar völlig unauffällig aus. Erst ein nochmalige Aktualisierung des Radarbildes ergab, dass sich offensichtlich hinter der Stecknadel, die Oldenburg markiert, eine Regenwolke verbarg, die sich direkt über der Stadt zu einem Gewitter entwickelte. Aber nach nur einer halben Stunde hatte sich das kleine Gewitterchen nach Westen verkrümelt und ich konnte loslaufen. Die Luft war nun allerdings zum Schneiden und auch nach dem Kurzgewitter hatte es noch 29°.

 

Da hab ich das getan, was ich bei großer Hitze gerne tue, mir ein Baumwollhemdchen übergeschmissen. Was sonst nur ekelig ist, mag ich bei solch extremen Bedingungen, dass mir der Fetzen auf der Haut klebt und kühlt. Hat son bischen was von Rocky Balboa, wenn ich auch mit seinem Körper nicht ganz mithalten kann, zumindestens nicht mit dem zu damaliger Zeit 😆

 

Als ich zum Ende des Laufs in meiner Straße den Garmin stoppte und die Auffahrt hoch spazierte, grummelte es wieder und während ich noch auf der Gartenbank etwas abdampfte fing es an zu regnen und ich blieb einfach sitzen, herrlich! 😀 Als das Gewitter dazu kam, habe ich mich dann aber doch ins Haus verkrümelt.

29.05.18 05

Von Gewitter, Wolken oder einfach nur einem Schauer zur Abkühlung konnte ich heute nur träumen. Nach einem Routinecheck beim Zahnarzt bin ich gleich weiter zum Laufen in die Bornhorster Wiesen gefahren. Es war genauso warm und schwül wie gestern und nach nur 200 m entschied ich mich aufgrund totaler Einsamkeit mein Baumwollshirt gleich ganz auszuziehen. Über 11 km habe ich mir das noch nie gegeben. Aber bis auf ein paar (Renn-)Radfahrer war bei diesem Klima niemand sehen. Die letzten gut 6 km war ich so spärlich bekleidet wie noch nie, da ich da auch noch barfuß lief.

 

Der Vollproll läßt grüßen, aber angenehm war es schon, speziell wenn die wenigen Windzüge direkt an die Haut kamen. So bin ich gestern und heute zusammen immerhin schwül-feuchte 22 km gelaufen. Da muß man es sich halt selber schön machen 😛

Idylle mit Schönheitsfehlern

Ein einziges Pfingstläufchen habe ich an diesem langen Wochenende hinbekommen, zuviel anderes stand auf dem Plan. Aber dieses Läufchen war ein wirklich tolles. Automobil hatte ich mich zum Gellener Moor begeben, ich wollte auf angenehmen Untergründen einen schönen Barfußlauf unternehmen. Auf weichen Sandwegen ging es los, wenn auch der erste an einigen Stellen mit Schotter „ausgebessert“ wurde, aber das ließ sich gut umlaufen. Nach gut acht Kilometern lief ich dann direkt ins Moor. Das explodierende Grün zaubert eine fantastische Stimmung ins Moor. Allerdings wurde dort die durch Einsamkeit gekrönte Idylle durch eine wahre Insekteninvasion getrübt. So lange ich im Laufschritt blieb war alles ok, aber wehe ich machte auch nur eine kurze Pause, dann wurde ich regelrecht von irgendwelchen blutsaugenden Viechern überfallen. Zum Ende des Laufs zierten reichlich Einstiche meine Beine und selbst meine Kopfhaut wurde durch das Buff gestochen.

Aber von dieser Kleinigkeit abgesehen war es ein genialer Lauf. Gute 10 km auf tollen weichen Naturwegen und knappe vier auf Asphalt. Die 14,1 km waren dabei ein neuer Barfußlängenrekord. Es hat wirklich Spaß gemacht *juck* kratz*  😆